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Explorez tous les épisodes du podcast ÄrzteTag

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Arztsuche: Was steckt hinter Empfehlungslisten?23 Oct 202600:43:55
Wer medizinische Hilfe sucht, braucht Orientierung. Empfehlungslisten können die Arztsuche erleichtern, doch wie kommen sie zustande? Welche Daten und Kriterien fließen ein? Wer entscheidet über die Aufnahme? Und wie wird journalistische Unabhängigkeit gesichert? Im Podcast blicken wir hinter die Kulissen.
Rebudgetierung von Leistungen – darf ich dann mehr Privatmedizin anbieten, Professor Ehlers?20 Oct 202600:42:47
Was dürfen Vertragsärzte, wenn sie ihre Umsatzverluste aus dem TSVG ausgleichen wollen – und was dürfen sie nicht? Im „ÄrzteTag“-Podcast spielt Arzt und Medizinrechtler Professor Alexander Ehlers die Möglichkeiten durch.
Wie können Ärzte Einsamkeit erkennen und ansprechen, Professor Adli?13 Oct 202600:16:51
Einsamkeit ist weit verbreitet, bleibt aber oft unerkannt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Einsamkeitsforscher Prof. Mazda Adli, warum das Thema mit Scham behaftet ist, was Ärztinnen und Ärzte bei Einsamkeit tun können und weshalb sie auch bei jungen Erwachsene genau hinschauen sollten.
Wenn Arzttermine zur Demokratiefrage werden09 Oct 202600:22:18
Die Finanzlage von Kranken- und Pflegeversicherung bleibt angespannt, während der Reformdruck weiter wächst. Im Podcast „Die Berliner Stunde“ spricht der CSU-Fraktionschef im Bayerischen Landtag und frühere Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek mit Thomas Hommel über die Frage, wie sich die großen Herausforderungen in Gesundheit und Pflege noch bewältigen lassen. Seine Antwort: Die Akteure müssten sich endlich „unterhaken“ und gemeinsam Lösungen erarbeiten. Außerdem geht es um den Abbau von Bürokratie in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen, die stärkere Einbindung von Kommunen und Ehrenamtlichen sowie die milliardenschweren Corona-Kosten der Pflegeversicherung. Warum Holetschek Gesundheit und Pflege für „demokratierelevante“ Themen hält und welche Reformschritte aus seiner Sicht jetzt Priorität haben, hören Sie in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie möchten regelmäßig mehr über Hintergründe der Gesundheitspolitik erfahren? Abonnieren Sie unseren [Newsletter Politik & Debatte](https://www.aerztezeitung.de/Verlag/Newsletter-verwalten)!
Die Impfsaison startet: Wie gehen Sie vor, Dr. Fleischhauer?07 Oct 202600:27:18
Die Impfsaison 2026/27 hat begonnen: Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Hausarzt Christian Fleischhauer, wie er sich und seine Praxis organisiert, um möglichst viele Patienten zu erreichen. Auch spricht er über Widrigkeiten und kreative Impfideen.
Wie viel Politik verträgt die Sprechstunde, Herr Blumenthal-Beier?29 Sep 202600:23:53
Patienten bringen immer häufiger politische Themen mit in die Praxis. Dr. Markus Blumenthal-Beier erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, wie Ärztinnen und Ärzte Grenzen setzen können, ohne Patienten vor den Kopf zu stoßen, und wann emotionale Äußerungen wichtige Hinweise geben.
Neue Pflichten aus dem AI Act: Was müssen Praxen jetzt tun, Professorin Gokel?24 Sep 202600:35:30
Die europäische KI-Verordnung betrifft auch Arztpraxen. Wie, das erklärt Medizinrechtlerin Professorin Julia Gokel im „ÄrzteTag“-Podcast. Weitere Themen: Wie kann über genutzte KI informiert werden? Und was tun, wenn Patienten mit einer KI-Diagnose kommen?
Was darf bei der Einführung eines Primärversorgungssystems auf keinen Fall schief gehen, Frau Hummers?23 Sep 202600:29:04
Die Erwartungen an das von der Bundesregierung geplante Primärversorgungssystem sind hoch: kürzere Wege für Patientinnen und Patienten, eine bessere Koordination von Behandlungen und ein effizienterer Einsatz begrenzter Ressourcen. Aber wie könnte ein solches System konkret aussehen? Darüber spricht Professorin Eva Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), in dieser Folge der Berliner Stunde. Sie erklärt, warum ein Primärversorgungssystem weit mehr ist als eine Überweisungspflicht und weshalb hausärztliche Praxen nicht nur Lotsen sein können, sondern oftmals auch fallabschließend versorgen sollten. Wie hoch der Anteil der Anliegen sein könnte, die Hausärzte abschließend behandeln, erläutert sie im Podcast. Das Positionspapier der DEGAM finden Sie [hier](https://www.degam.de/files/inhalt/pdf/positionspapiere_stellungnahmen/positionspapier_neues_verzeichnis/2026_degam_primaerversorgung_5plus5_langfassung.pdf).
Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?18 Sep 202600:26:32
Direkte staatliche Förderung für die Altersvorsorge: Die gibt es ab 2027 erstmals auch für Selbstständige, also auch für freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte. Wie das zum 1. Januar kommende Altersvorsorgedepot für den Erhalt des Lebensstandards im Alter nutzbar ist, worauf bei der Anlage zu achten ist und wie Rendite und Risiko in Einklang zu bringen sind, erläutert Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank.
Was sollten Ärztinnen und Ärzte über Medizinstrafrecht wissen, Dr. Warntjen?15 Sep 202600:26:13
Behandlungsfehler und Abrechnungsbetrug: Das sind die beiden großen Bereiche des Medizinstrafrechts. Der Jurist Dr. Maximilian Warntjen gibt im „ÄrzteTag“-Podcast einen Einblick in die wichtigsten Fragestellungen.
GeDIG im Check: Bringt das neue Gesetz den Digitalisierungsturbo?28 Aug 202600:28:46
Kompressionstherapie: Was ist der neueste Stand, Professorin Reich-Schupke?26 Aug 202600:38:21
Vor Kurzem wurde die Leitlinie zur Kompressionstherapie der Extremitäten aktualisiert. Dermatologin und Phlebologin Stefanie Reich-Schupke erläutert im ÄrzteTag-Podcast, worauf es ankommt, um Venenpatienten individuell gut zu versorgen.
Cannabis-Blüten auf Kassenrezept sind raus – was sind die Alternativen?18 Aug 202600:35:27
Über Fragen rund um die THC- und CBD-Medizin spricht Dr. Konrad F. Cimander, Vorsitzender der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft, im „ÄrzteTag“-Podcast.
Wie gehe ich in der Hausarztpraxis bei einem psychischen Trauma vor, Dr. Aden?11 Aug 202600:28:26
An Traumata ihrer Patienten trauen sich viele Hausärzte nicht dran. Sie haben Sorge, durch Nachfragen etwas „aufzureißen“. Was Hausärzte leisten können – und was nicht – erläutert Allgemeinmedizinerin Ilka Aden im „ÄrzteTag“-Podcast.
Was brauchen Menschen mit Behinderung, damit ihre Behandlung gelingt, Dr. Schwabl?05 Aug 202600:19:03
Sie haben Patienten und Patientinnen mit Behinderung, die häufiger mal nicht zum Termin erscheinen? Oder erst zu Ihnen kommen, wenn die Beschwerden sehr stark sind? Dann kann es sein, dass sie den Arztbesuch aus Angst vermeiden. Denn dies ist unter Menschen mit Behinderung häufiger vertreten. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum diese Ängste so groß sind und warum es da schon helfen kann, einfach den weißen Kittel wegzulassen. Sie ist Neurologin und leitende Oberärztin am SIMI, dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf. Die Angst kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Manche sind beispielsweise mit der Situation überfordert, manchen können den Arztbesuch überhaut nicht verstehen. Und manche sind möglicherweise traumatisiert von medizinischen Prozeduren und schlechten Erfahrungen im Gesundheitswesen. Im Podcast nennt Dr. Schwabl kleine Anpassungen im Praxisalltag, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den Arztbesuch für Menschen mit Behinderung erleichtern können – ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand. Denn für Menschen mit Behinderung ist eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung besonders wichtig: Viele sind häufiger und schwerer erkrankt als Menschen ohne Behinderung.
Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt 31 Jul 202600:29:31
Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Häufig leiden Betroffene jahrelang an ihren Symptomen, bis der zugrundeliegende Testosteronmangel erkannt wird. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
Bruxismus für Humanmediziner: Wann wird Zähneknirschen zum Problem, Dr. Lange?28 Jul 202600:27:43
Viele Menschen „bruxen“. Dabei ist eine erhöhte Aktivität der Kaumuskulatur zunächst einmal physiologisch. Wann sie Probleme bereitet und behandelt werden sollte, erklärt Zahnarzt Matthias Lange, Koordinator der S3-Leitlinie zu Bruxismus, im „ÄrzteTag“-Podcast.
Nach dem GKV-Spargesetz ist vor den Strukturreformen27 Jul 202600:22:10
In dieser Folge "Die Berliner Stunde" erklärt Gesundheitsökonom Prof. Andreas Beivers, welche Reformen nach dem GKV-Sparpaket in der Gesundheitspolitik priorisiert werden sollten.
Wie gesund sind Kinder in Deutschland, Prof. Kobel und Dr. Wartha?21 Jul 202600:19:07
Wie begeistert man schon Kindergartenkinder für ein gesundes Leben? Prof. Susanne Kobel und Dr. Olivia Wartha vom Programm "Komm mit in das gesunde Boot" erzählen im „ÄrzteTag“-Podcast, wie es geht.
Was bringt eine Mitarbeiterbeteiligung für die Praxis, Dr. Lindenau?14 Jul 202600:27:54
In unternehmerische Verantwortung kann man auch hineinwachsen – zum Beispiel über Beteiligungsmodelle an Praxen oder MVZ. Wie dabei vorzugehen ist und was es bringt, erläutert Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau im „ÄrzteTag“-Podcast.
Wie erkenne ich, wie sicher mein Praxisverwaltungssystem ist, Herr Nelles?07 Jul 202600:41:23
Die Praxis-PVS sind keine Hochsicherheitssysteme. So kann man den Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wohl zusammenfassen. Frank Nelles, Jurist und IT-Experte, erzählt im „Ärztetag“-Podcast, wie Praxen erfahren, welche Sicherheitsstandards ihr PVS erfüllt.
Wie vermeiden Sie die Probleme mit der neuen Versorgungspauschale, Herr Sommerbrodt?30 Jun 202600:23:10
Ab Juli gilt die Versorgungspauschale. Sie soll unnötige Praxisbesuche vermeiden helfen. Kann sie das? Nein, glaubt, Christian Sommerbrodt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, warum nicht – und wie er mit dieser neuen Ziffer umgehen wird.
Rückblick auf 14 Jahre G-BA: Prof. Josef Hecken im Interview25 Jun 202600:19:10
In dieser Folge von „Die Berliner Stunde – Der gesundheitspolitische Podcast“, aufgenommen auf dem Hauptstadtkongress 2026, zieht Prof. Josef Hecken Bilanz über seine 14 Jahre als unparteiischer Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Als höchstes Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen entscheidet der G-BA maßgeblich darüber, wie gesetzliche Vorgaben in die Versorgungspraxis der gesetzlichen Krankenkassen übersetzt werden. Zum 30. Juni 2026 übergibt Prof. Hecken den Vorsitz an seine Nachfolgerin Dr. Sonja Optendrenk. Im Gespräch mit der Journalistin Jennifer Timm blickt er zurück auf zentrale Projekte, prägende Entscheidungen und die Herausforderungen seiner Amtszeit. Dabei wird deutlich, welche zentrale Rolle der G-BA im komplexen Gefüge der Gesundheitspolitik spielt – einem Umfeld, das Hecken treffend als „Haifischbecken“ bestätigt.
Werden Praxen durch neue Rechte für Apotheken entlastet, oder befeuert das Konkurrenz, Dr. Schulze?23 Jun 202600:29:20
Assistierte Telemedizin, venöse Blutabnahme, Erhebung von Laborwerten – das dürfen Apotheken künftig. Wie wird dies das Verhältnis zwischen Praxen und Offizinen verändern? Landarzt Dr. Christian Schulze ordnet das im „ÄrzteTag“-Podcast ein.
Die Berliner Stunde – Auftakt zwischen Bundestagsdebatte und Versorgung19 Jun 202600:09:43
In dieser Auftaktfolge von „Die Berliner Stunde – Der gesundheitspolitische Podcast“ stellen Jennifer Timm und Matthias Gabriel aus der Politik & Debatte-Redaktion der Ärzte Zeitung das Konzept hinter dem neuen Format vor. Mit einem Arbeitsplatz zwischen Bundestag, Charité und dem Bundesgesundheitsministerium geben sie Einblicke in ihre journalistische Arbeit und erklären, wie sie Gesundheitspolitik begleiten und einordnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle der Podcast in einer zunehmend komplexen und schnelllebigen gesundheitspolitischen Landschaft spielen kann: Orientierung bieten, Hintergründe liefern und Expertinnen und Experten zu Wort kommen lassen. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Debatten wie zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz, sondern auch um strukturellen Fragen – von der Einführung eines Primärversorgungssystems über die digitale Transformation des Gesundheitswesens bis hin zur Zukunft der Pflege. Außerdem erfahren Sie, wie der Podcast zu seinem Namen gekommen ist. Diese Episode ist der Startpunkt für fundierte Gespräche über Gesundheitspolitik in Deutschland.
Welches Training ist das richtige für meine pAVK-Patienten, Dr. Dörr?16 Jun 202600:29:15
Die Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) hat einen Paradigmenwechsel erfahren. Während früher bereits im Stadium der Claudicatio intermittens schnell interveniert und operiert wurde, steht heute das konservative Management im Fokus. „In großen Studien wie ERASE und IRONIC haben wir gesehen, dass nach fünf Jahren der scheinbare Vorteil der interventionellen Therapie gegenüber der konservativen Therapie verloren gegangen ist“, erklärt Dr. Gesine Dörr, Chefärztin für Kardiologie und Angiologin am Alexianer St. Josef Potsdam, im „ÄrzteTag“-Podcast. Als optimal erwies sich in Studien das strukturierte Gehtraining in der Gruppe unter Anleitung eines Gefäßsporttherapeuten. Doch, Gefäßsportgruppen sind Mangelware. Welche Möglichkeiten haben Ärztinnen und Ärzte also sonst noch? Kollegin Dörr berichtet, auf was es ankommt.
Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?10 Jun 202600:24:09
Manchmal erkennt man es schon in den Augen der Patientinnen und Patienten: ein Blick der Verwirrtheit und stilles Nicken. Dann kann es gut sein, dass das besprochene Thema überfordert. Nicht selten kann die Ursache der Verwirrtheit eine Ansammlung an numerischen Fakten, wie Risiken und Zahlen sein, die es schwer machen, aufmerksam zu folgen. Doch Zahlen gehören nun einmal dazu, oder? Selbstverständlich, sagt auch Dr. Julia Lühnen, Juniorprofessorin an der Charité Berlin und Coautorin der Leitlinie „Evidenzbasierte Gesundheitsinformation“ (Version 2.0 gerade in Bearbeitung). Doch es kommt auf das „Wie“ an, um Patientinnen und Patienten nicht zu überfordern. Wann nutze ich das relative und wann das absolute Risiko? Was bedeutet es eigentlich genau, wenn eine Nebenwirkung „sehr selten“ oder doch nur „selten“ auftritt? Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht Lühnen über ein paar einfache Strategien, um Risiken und Zahlen so zu kommunizieren, dass sie auch wirklich hängen bleiben.
Wie ernst ist die Lage bei den Gewinnen aus vertragsärztlicher Tätigkeit, Dr. Afzali?02 Jun 202600:41:56
Aus Protest gegen Regierungssparpläne denken Berufsverbände an Praxisschließungstage. Doch wie ernst ist die Lage tatsächlich? Hausarzt Dr. Bahman Afzali hat genau nachgerechnet – und gibt im Podcast Auskunft.
Bürokratie-Overkill: Wie gehen Sie in Ihrer Praxis mit Einzelregressen um, Dr. Bürger?19 May 202600:18:15
Hausarzt Hans Bürger setzt sich seit Jahren auf vielen Ebenen für Bürokratieabbau in Praxen ein. Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht er darüber, wie Kollegen durch Bagatellregresse drangsaliert werden und was dagegen zu tun ist.
Stiller Reflux in der HNO-Praxis15 May 202600:15:07
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Ein Jahr neuer Labor-EBM: Was hat sich für Zuweiser und für Labore geändert?12 May 202600:48:00
Seit Januar 2025 gilt der neue Labor-EBM. Was hat sich seitdem in Laboren und im Zusammenspiel zwischen Zuweisern und Laborpraxen verändert? ALM-Vorsitzender Dr. Michael Müller zieht im „ÄrzteTag“-Podcast Bilanz.
Wo liegt die Herausforderung „Mutterschutz“ für niedergelassene Ärztinnen, Frau Dr. Jesswein?08 May 202600:34:19
Haben niedergelassene Ärztinnen im Mutterschutz und in Erziehungszeiten eher einen Vorteil durch hohe Flexibilität bei Vertretungsregelungen oder eher Nachteile durch das finanzielle Risiko bei der Organisation von Vertretung? Ein kleiner Passus im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD im Bund hat die Diskussion über Mutterschutz für niedergelassene Ärztinnen befeuert: „Wir wollen einen Mutterschutz für Selbstständige analog zu den Mutterschutzfristen für Beschäftigte einführen.“ Bei der Frühjahrstagung des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands in Magdeburg haben die Delegierten einstimmig einen Antrag beschlossen, der die Politik auffordert, „den gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige, niedergelassene Ärztinnen unverzüglich an die Regelungen für angestellte Ärztinnen anzugleichen“. Die Initiatorinnen befürchten, dass die Nachteile im Mutterschutz dazu führen, dass Ärztinnen sich später niederlassen oder ganz davon absehen könnten. Beim Deutschen Ärztetag in Hannover wollen die Hausärztinnen und Hausärzte einen entsprechenden Antrag einbringen, um der Forderung noch mehr Nachdruck zu verleihen. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert die Mit-Initiatorin des Beschlusses Dr. Nadja Jesswein die Herausforderungen für niedergelassene Ärztinnen in der Schwangerschaft. Die Hausärztin aus Oldenburg beschreibt die Probleme, die sie gehabt hat, als sie als niedergelassene Ärztin in einer Einzelpraxis schwanger wurde. Und sie erläutert, warum es in der Praxis nicht so einfach ist, eine Vertretung zu finden, und welche finanziellen Belastungen dadurch entstehen können, wenn die Praxischefin in der Schwangerschaft längere Zeit ausfällt. Im Gespräch geht es nicht zuletzt um die Möglichkeiten, über Entlastungsassistentinnen oder -assistenten die Erziehungszeiten zu überbrücken und dabei vielleicht sogar die eigene Praxis weiterzuentwickeln – aber auch um die Einschränkungen, die dabei zu beachten sind.
Frisch niedergelassen: Was ist am Anfang das Schwierigste, Dr. Luther und Dr. Scherer?05 May 202600:37:58
Dr. Annette Luther und Dr. Sophie Scherer haben den Schritt gewagt und sich mit einer Einzelpraxis selbstständig gemacht. Im „ÄrzteTag“-Podcast erzählen die beiden Hausärztinnen, wie sie sich vorbereitet haben, ob ihre Businesspläne funktionierten und welche Sorgen sie umtrieben.
Welche Nebentätigkeiten dürfen Vertragsärzte ausüben – und welche nicht, Frau Vogtmeier?28 Apr 202600:29:42
Ein eigentlich banales Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zur Besetzung eines halben Urologen-Sitzes könnte vor dem Bundesverfassungsgericht noch zu einiger Berühmtheit gelangen. Es geht um Grundsätzliches – aber fast noch mehr um die praktischen Konsequenzen für Nebentätigkeiten neben der vertragsärztlichen Tätigkeit. Im „ÄrzteTag“-Podcast mit Rechtsanwältin Katharina Vogtmeier aus Berlin geht es um das Spannungsfeld, wie viel Vertragsärztinnen und Vertragsärzte neben einem vollen Versorgungsauftrag in der vertragsärztlichen Versorgung leisten können – und leisten dürfen. Mit dem Urteil des BSG scheiterte eine Urologin mit ihrem Widerspruch. Sie wollte ihren Vater, einen Urologen, in ihrer Praxis mit einem halben Vertragsarztsitz anstellen. Die Richter des Vertragsarztsenats winkten ab. Ihre Begründung: Da der Vater an zwei weiteren Standorten bereits jeweils einen halben Vertragsarztsitz innehabe, könne er nicht darüber hinaus noch einen (halben) Versorgungsauftrag beanspruchen.  Das Urteil selbst sei durchaus nachvollziehbar, erläutert die Fachanwältin für Medizinrecht von der Kanzlei D+B Rechtsanwälte Partnerschaft mbB. Im Podcasts beschreibt Katharina Vogtmeier aber die Konsequenzen der Urteilsbegründung und warum sie glaubt, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für die zukünftige Berufsausübung von Vertragsärzten sehr wichtig werden könnte. Sie sieht eine Diskrepanz zwischen dem im Urteil erhobenen Anspruch einer „umfassenden Inpflichtnahme“ an Vertragsärztinnen und -ärzte und den gesetzlich vorgeschriebenen 25 Sprechstunden pro Woche. Die Zeiten, dass „ein voller Versorgungsauftrag die gesamte Arbeitskraft eines Vertragsarztes oder einer Vertragsärztin beansprucht, sind lange vorbei“, so die Rechtsanwältin. Im Gespräch beschreibt Vogtmeier konkret, was Vertragsärzte neben ihrer Haupttätigkeit in welchem Umfang leisten dürfen, sei es im Selektivvertrag, für Privatpatienten oder auch im Krankenhaus. Und sie fasst zusammen, durch welche Maßnahmen die Berufsfreiheit für Ärzte gefährdet sein könnte und welche Konsequenzen durch eine wie auch immer geartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu diesem Fall eintreten könnten.
Wie werden Sie mit der neuen Versorgungspauschale umgehen, Dr. Dalhaus?07 Apr 202600:41:39
Endlich weg vom Quartalsdenken? Wie die neue Versorgungspauschale ab Juli im Praxisalltag funktionieren könnte – oder auch nicht –, erläutert Allgemeinmedizinerin Laura Dalhaus im „ÄrzteTag“-Podcast.
Was wird aus den Gesprächs- und Untersuchungsleistungen in der neuen GOÄ, Dr. Singe?24 Mar 202600:43:48
Die neue GOÄ steht auf der To-do-Liste der Politik; der Entwurf von BÄK, PKV und Beihilfe steht. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert GOÄ-Spezialist Conrad C. Singe, was bei Gesprächs- und Untersuchungsleistungen zu erwarten ist.
Wo drückt Ärzten bei der Digitalisierung am meisten der Schuh, Herr Eckert?10 Mar 202600:47:40
Unter Hausärzten ist Moritz Eckert aus Herzberg im Harz digitaler Vorreiter. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, was Kollegen tun können, um möglichst wenig Ärger mit ePA und Praxisverwaltungssystemen zu haben. „Vorteile, die Freude machen“: Wenn Digitalisierung sich positiv auf den Praxisalltag auswirkt, dann steigen Hausärztinnen und Hausärzte gerne bei neuen Anwendungen ein und sind keineswegs die Bremser der Digitalisierung. Das postuliert Moritz Eckert, Hausarzt in Herzberg am Harz, im „ÄrzteTag“-Podcast. Solche Vorteile gebe es durchaus, so Eckert. Zum Beispiel habe das E-Rezept dafür gesorgt, dass die „Horden an Rezeptabholern, die sonst mittags die Flure füllten“, nicht mehr in den Praxen auftauchen müssten. Denn nun lasse sich jedes Rezept über die elektronische Gesundheitskarte vom Server abrufen, ein Praxisbesuch, zum Beispiel für Folgerezepte, erübrigt sich. Nicht immer, so Eckert, bringen neue IT-Anwendungen echte Vorteile für die Praxen, zum Beispiel, wenn ein Prozess einfach nur von analog auf digital umgestellt werde, was häufig eher frustrierend für Praxen ende. Eckert hatte das E-Rezept bereits sehr früh implementiert und arbeitete so auch mit seinem Softwarehaus daran, die Abläufe möglichst reibungslos für die Praxis zu gestalten – so wie auch bei der elektronischen Patientenakte (ePA). Es gebe genug „Nervfaktoren“ bei der Digitalisierung: Die Instabilität der Telematikinfrastruktur bringe zum Beispiel immer wieder Sand ins Getriebe der Praxen und mache häufig teure Techniker-Einsätze erforderlich, obwohl es gar nicht am Praxisverwaltungssystem liegt. Eckert ist einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des HIT-Kongresses in Köln, bei dem sich am 13./14.03.2026 Hausärzte zum Thema Digitalisierung treffen. Ein Thema dort ist auch der Vergleich der PVS-Systeme, die sich allesamt dort präsentieren. Die jüngste Umfrage des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat bestätigt, dass nach wie vor die Unzufriedenheit der Ärztinnen und Ärzte mit den Systemen groß ist. Im Podcast erläutert Eckert, worauf beim angepeilten Wechsel besonders zu achten ist, er beschreibt, wie gut die Datenübernahme von einem aufs andere System klappt und warum er eine Konsolidierung bei der PVS-Anbietern erwartet. Nicht zuletzt gibt er auch eine Einschätzung dazu ab, welche Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) bereits in Hausarztpraxen sinnvoll eingesetzt werden können und wie er gerade versucht, eine Praxis-App für Patienten an sein System anzubinden.
Gehen die Hausärzte nach der Entbudgetierung jetzt in die Menge?03 Mar 202600:23:02
In Q4/2025 ist die Budgetierung für Hausärzte weggefallen. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Arzt und Praxisberater Georg Lübben, wie sich das auf die Quartalsabrechnung ausgewirkt hat und worauf Praxisinhaber nun achten sollten.
Für wen lohnt sich die Bewerbung beim Charity Award, Professorin Kellerer?17 Feb 202600:11:26
Seit vielen Jahren schreibt Springer Medizin den Charity Award aus, um Personen oder Initiativen zu würdigen, die sich ehrenamtlich für die Gesundheitsversorgung einsetzen. Was den Award ausmacht, beschreibt die Jury-Vorsitzende Monika Kellerer im „ÄrzteTag“-Podcast.
Wie ticken Menschen mit Autismus, Prof. Freitag?27 Jan 202600:23:06
Die Behandlung von Patienten mit ASD kann für Ärzte und MFA eine Herausforderung sein. Worauf sollten sie achten, um für beide Seiten eine optimale Versorgung zu schaffen? Forscherin und Ärztin Prof. Christine Freitag gibt Tipps im „ÄrzteTag“-Podcast.
Lassen sich mit einer Arztpraxis als GmbH wirklich viele Steuern sparen, Dr. Lindenau?20 Jan 202600:44:05
Kann der Wechsel der Gesellschaftsform einer Praxis als Steuersparmodell funktionieren? Rechtsanwalt Dr. Lars Lindenau räumt im „ÄrzteTag“-Podcast mit Vorurteilen auf und erläutert, welche Gestaltungsmöglichkeiten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte heute haben. Ist eine ärztliche Praxis in Form einer GmbH eine Steuerspardose, auf die der Fiskus keinen Zugriff hat – oder zumindest viel weniger Zugriff als auf die persönlichen Einnahmen? Ganz so einfach ist die Sache nicht, erläutert Dr. Lars Lindenau, auf Medizin- und Gesellschaftsrecht spezialisierter Rechtsanwalt mit Kanzlei in Erlangen, im „ÄrzteTag“-Podcast. Denn sobald sich die Eigentümer die Gewinne der Gesellschaft auszahlen lassen, halte das Finanzamt nochmals die Hand auf, so Lindenau, dessen Kanzlei Teil der Steuer- und Rechtsberatungsgruppe ETL ist. Die Gesamtsteuerlast könne dann sogar höher ausfallen als in einer Personengesellschaft. Wie das Modell dennoch funktionieren kann, erläutert Lindenau im weiteren Gespräch. Thema im Podcast sind auch die vielfältigen Möglichkeiten, die Praxisform zu gestalten, sei es im Vertragsarztrecht – Einzelpraxis (mit und ohne angestellte Ärzte), BAG, ÜBAG, Praxisfilialen, MVZ etc. –, aber ebenso im Gesellschaftsrecht mit der Personengesellschaft, der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), der Partnerschaftsgesellschaft, der GmbH und mit den Veränderungen durch das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) etc. Vor allem geht es darum, aus welchen Gründen welche Gesellschaftsform interessant sein könnte, zum Beispiel bei einer reibungslosen Übergabe einer gewachsenen Praxisstruktur oder einer Übergabe vom Praxisinhaber an angestellte Ärztinnen und Ärzte.
Wie schlimm steht es um die Sicherheit der Telematikinfrastruktur, Herr Saatjohann?13 Jan 202600:25:45
Sind E-Mails über die Telematikinfrastruktur sicher? Nicht ganz, hat der ethisch arbeitende Hacker Christoph Saatjohann festgestellt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, welche Konsequenzen Praxen daraus ziehen sollten.
Wie erkenne ich Schmerzen bei Menschen mit Demenz, Professorin Miriam Kunz?16 Dec 202500:27:53
Zusammengekniffene Augen, offener Mund, Zittern – hat meine Patientin Schmerzen? Eine genaue Beobachtung ist insbesondere bei Demenz wichtig, denn Betroffene können ihr Leiden häufig nicht mehr in Worten mitteilen. Miriam Kunz, Psychologin und Schmerzforscherin, gibt Tipps für die Schmerzdiagnostik bei kognitiven Einschränkungen.
Wie schaffen es Praxen, die Kriterien für die neue Vorhaltepauschale zu erfüllen, Dr. Lübben?09 Dec 202500:25:51
In wenigen Wochen treten die neuen Regelungen zur Vorhaltepauschale in Kraft. Doch was müssen Praxen tun, um beim Honorar zu profitieren? Arzt und Praxisberater Georg Lübben gibt im „ÄrzteTag“-Podcast Auskunft.
Was bringen die neuen Hybrid-DRG für die Praxis, Herr Henniger?02 Dec 202500:31:35
Der Beschluss zur Ausweitung der Hybrid-DRG könnte für die Ambulantisierung einen Schub bringen. Wie wichtig Hybrid-DRG bereits heute für die chirurgische Praxis sind und wo es noch hakt, berichtet BNC-Vorsitzender Jan Henniger im „ÄrzteTag“-Podcast.
Was hilft gegen den Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Labormedizin, Frau Jaster und Herr Raddatz?28 Nov 202500:36:27
In Praxen, Kliniken, Laboren und der Pflege – überall gibt es Klagen über drohenden Fachkräftemangel. Woran es hängt und was dagegen zu tun wäre, erläutern Carola Jaster und Fabian Raddaz im „ÄrzteTag“-Podcast am Beispiel der medizinischen Fachlabore. In vielen Praxen und Kliniken tun sich zunehmend Lücken in der Personaldecke auf, der Wettbewerb um das Personal wird härter. Nachwuchs ist knapp, und viele Berufsangehörige gehen auf die Rente zu. Das trifft besonders die medizinischen Fachlabore, hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM e.V.) festgestellt. In einem vor kurzem vorgelegten Positionspapier „MT-Berufegesetz praxisnah weiterentwickeln – Qualität sichern, Fachkräfte gewinnen“ werden unter anderem fehlende bundeseinheitliche Standards in der Ausbildung, die ungleiche Finanzierung der Ausbildung, problematische Wege der Anerkennungsverfahren für internationale Fachkräfte, schwierige Bedingungen für die Berufsschulen und ein viel zu komplizierter Quereinstieg aus benachbarten Berufen beklagt. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichten die beiden Sprecher der Arbeitsgruppe Carola Jaster, Prokuristin im Labor 28 in Berlin, und Fabian Raddatz, Geschäftsführer des Labors Berlin Charité Vivantes, über die spezielle Problematik für die Labore, die sich aus dem MT-Berufegesetz (MTBG) ergeben. Zum Beispiel die ungeklärte Finanzierung vieler Schulen oder die Regulatorik, die die Kosten der Berufsausbildung für die Labore nach oben treibt. So führten viele Faktoren dazu, dass für ein so vielfältiges Berufsbild, wie die Medizinische Technologie (MT) es bietet, Ausbildungsplätze verloren gingen, anstatt zusätzliche zu schaffen. Dabei brächten gerade die technische Entwicklung, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und auch neue Biomarker, die erforscht werden, immer neue Arbeitsfelder für MTL, so Jaster und Raddatz.
Wie sieht Versorgungssteuerung in Ihrem Praxisalltag aus, Dr. Blumenthal?25 Nov 202500:38:38
Schon heute gibt es viele Stellschrauben, mit deren Hilfe Hausärzte ihre Lotsenfunktion mit Leben füllen. Im ÄrzteTag-Podcast erzählt Sandra Blumenthal, was ihr dabei im Alltag besonders hilft.
Warum braucht es Hausärzte, um die Abruptio-Versorgung sicherzustellen, Alicia Baier und Margit Kollmer?18 Nov 202500:36:05
Die Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland ist denkbar schlecht. Und das, obwohl Schwangerschaftsabbrüche zu den häufigsten benötigten Eingriffen in der Gynäkologie gehören. Viele Frauen müssen dafür lange Wege in Kauf nehmen oder sich sogar Hilfe im Ausland holen. Die Unterversorgung lindern können jedoch Hausärztinnen und Hausärzte, denn medikamentöse Abbrüche können theoretisch auch von Allgemeinmedizinern durchgeführt werden. Studien zeigen, dass viele Ärztinnen und Ärzte bereit wären, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, sie schrecken aber häufig davor zurück. Und das liegt nicht nur am §218 StGb. Zusätzlich spielen Mythen und Falschinformationen sowie länderspezifische Gesetzgebung, berufspolitische Vorgaben, Kompetenzgerangel unter Fach- und Berufsverbänden und die teils schlechte ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten eine große Rolle. Ärztinnen Alicia Baier und Margit Kollmer von Doctors for Choice klären im ÄrzteTag-Podcast u.a. auf, - wie ein medikamentöser Abbruch abläuft, - über häufige Vorbehalte, und wie diese sich einordnen lassen, - was sich poltisch ändern muss und - über hartnäckige Mythen.
Warum sind auch Hausärzte für das Lungenkrebs-Screening wichtig, Professor Vogel-Claussen?11 Nov 202500:33:58
Das Lungenkrebs-Screening für starke Raucher ist beschlossen. Radiologe Jens Vogel-Claussen von der Charité gibt im „ÄrzteTag“-Podcast einen Überblick über die geplanten Abläufe – und wie Betroffene motiviert werden können teilzunehmen.
Was hat Sie an der Kassenzulassung so schnell frustriert, Dr. Schmidt?04 Nov 202500:30:19
Thorsten Schmidt führt seit 2023 eine eigene Praxis. Aus Frust hat er schnell auf eine halbe Zulassung reduziert, jetzt will er sein privatmedizinisches Standbein ausbauen. Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht der Hausarzt über die Gründe.
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