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Explorez tous les épisodes du podcast Archivradio – Geschichte im Original

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Karlsruhe bekommt Forschungsreaktor – Stimmung in der Stadt | 19.7.195618 juil. 202600:21:14
In Karlsruhe soll der erste atomare Forschungsreaktor der Bundesrepublik entstehen. Den Vertrag unterzeichnet Atomminister Franz Josef Strauß.
Englands Freedom Day nach dem Corona-Lockdown | 19.7.202118 juil. 202600:04:19
Endlich raus aus dem Lockdown und zurück zur Normalität: Am 19. Juli 2021 – kurz nach der EM – hebt die britische Regierung die Corona-Restriktionen für England auf.
Hörtipp: Der verbotene Vater17 juil. 202600:02:17
Seit Katharina denken kann, hat sie das Gefühl, nicht richtig zu sein. Die Familie schweigt über die Vergangenheit. Nur ein kleines Foto: ein Mann neben ihrer Mutter. Wer ist das?
Weltwirtschaftskrise in Deutschland: Banken schließen für zwei Tage | 15.7.193112 juil. 202600:22:18
Die Weltwirtschaftskrise spitze sich in der Bankenkrise 1931 zu. Anleger und Sparer verlieren ihr Vertrauen und heben ihr Erspartes ab. Banken geht das Bargeld aus. Reichsfinanzminister Hermann Dietrich versucht zu beruhigen.
Eröffnung des Flughafens Rhein-Main | 8.7.193608 juil. 202600:02:19
1936, kurz vor den Olympischen Spielen in Berlin, wird in Frankfurt der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main eröffnet. Es spricht Erhard Milch.
Auflösung des Warschauer Pakts | 1.7.199107 juil. 202600:05:15
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 geht auch die Epoche der Sowjetunion langsam zu Ende und mit ihr löst sich das mächtige Militärbündnis des Ostens auf, der Warschauer Pakt.
Neues Namensrecht: Eheleute dürfen auch Namen der Frau führen | 6.7.197607 juil. 202600:05:28
6.7.1976 | Bis 1976 war klar: Nach einer Hochzeit bekommt die Ehefrau den Nachnamen des Mannes. Allenfalls darf sie ihren Mädchennamen mit Bindestrich dazusetzen. Am 1. Juli 1976 gibt es ein bisschen mehr Gleichberechtigung: Die Eheleute dürfen sich nun auch auf den Namen der Frau einigen. Die Bindestrich-Option gibt es weiterhin. Eigentlich ist das schnell gesagt, doch die Ausführlichkeit und der Ton, in der der folgende Beitrag vom 6. Juli 1976 dieses Thema breittritt, verrät etwas darüber, wie gewöhnungsbedürftig das neue Namensrecht offenbar damals ist. https://archivradio.de/
Georg Picht warnt vor Bildungskatastrophe | 18.7.196406 juin 202600:28:41
Lehrkräftemangel, marode Schulen – und etliche Kinder, die nicht die Bildung bekommen, die ihrer Begabung entspricht. Das alles beklagt 1964 der bekannte Pädagoge Georg Picht (1913 - 1982). Er warnt: Die schönen Zeiten des Wirtschaftswunders könnten bald vorbei sein.
"Wir haben abgetrieben" – Stern-Kampagne, initiiert von Alice Schwarzer | 3.6.197103 juin 202600:13:46
Es war eine der bekanntesten Titelgeschichten der Zeitschrift "Stern" und zugleich die Kampagne, mit der die Journalistin Alice Schwarzer als Kämpferin für Frauenrechte bundesweit bekannt wurde.
Kanzlertausch 1966 – Kiesinger dementiert Ambitionen auf Erhard-Nachfolge | 4.11.196601 juin 202600:06:24
1966 ist Bundeskanzler Ludwig Erhard drei Jahre im Amt und sein Image ramponiert. Der einstige Star der Wirtschaftswunderjahre hat die Erwartungen nicht erfüllt.
Öffentliche Gelöbnis der Bundeswehrsoldaten | 31.5.199630 mai 202600:04:14
1996 initiiert Bundesverteidigungsminister Volker Rühe ein großes öffentliches Gelöbnis in Berlin. Seitdem gibt es diese Feiern regelmäßig.
Start der ICE-Züge – mit peinlicher Panne | 31.5.199129 mai 202600:05:30
Bis 1991 war der Intercity das Schnellste, was die Bahn zu bieten hatte. Doch dann die Revolution: Bahnfahren mit 250 Stundenkilometern. Von München nach Hamburg in fünfeinhalb Stunden.
Wozu „Grundgesetz“ und „Verfassungsgericht“? Carlo Schmid und Adolf Süsterhenn im Parlamentarischen Rat | 8.9.1948 24 mai 202600:08:31
Bei den Beratungen im Parlamentarischen Rat 1948 war schon klar: Eine wirksame Verfassung für ganz Deutschland wird es bis auf weiteres nicht geben. Was aber bedeutet das für das entstehende Verfassungswerk – wie provisorisch ist es, wie muss es geschrieben sein, um dem geteilten Zustand gerecht zu werden? Dazu äußert sich Carlo Schmid, der Wortführer der SPD. Er war es auch, der den Begriff „Grundgesetz“ prägt – und am Ende dieser Aufnahme auch für die Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold plädiert. In der gleichen Sitzung des Parlamentarischen Rats erklärt Adolf Süsterhenn von der CDU, welche Aufgaben genau das Bundesverfassungsgericht haben soll – Konrad Adenauer habe da klare Vorstellungen: Das Gericht solle den Staat vor den Ländern schützen und umgekehrt, und es soll die Bürger vor einer diktatorischen Mehrheit schützen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht klar, dass das Gericht nach Karlsruhe kommen würde.
Der "Weiße Wal" im Rhein – Beluga-Fieber in Duisburg | 20.5.196630 avr. 202600:05:49
1966 schwimmt ein Weißwal, auch Beluga genannt, den dreckigen und verseuchten Rhein hinauf, bis nach Duisburg. Zwei Rheinschiffer entdeckten ihn am 18. Mai 1966. Die Nachricht spricht sich schnell herum.
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen20 avr. 202600:55:01
Das Kernkraftwerk Tschernobyl war im Ukraine-Krieg schon früh Angriffsziel der russischen Streitkräfte. Das weckte bei vielen Erinnerungen an die Reaktorkatastrophe vom 26.4.1986.
Frühe Atom-Euphorie – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (1/2)18 avr. 202600:36:10
In Deutschland war die Begeisterung für die Atomkraft zunächst groß: unerschöpfliche Energie! 1960 wird im Kernkraftwerk Kahl am Main "das atomare Feuer entfacht", wie der Reporter damals schwärmt.
Vom Widerstand zum Atomausstieg – Die Epoche der Kernenergie in Deutschland (2/2)18 avr. 202600:31:02
Der Widerstand gegen das AKW Wyhl in den 1970ern war die Keimzelle der großen Anti-Atomkraft-Bewegung. Am Ende hat sie gesiegt, die letzten Meiler sind 2023 vom Netz gegangen – anders als im Ausland. Wie kam es dazu?
Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter zum Umgang mit der Atom-Angst | 12.12.1986 | Tschernobyl17 avr. 202600:16:17
Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht über den Umgang mit der Angst nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Er warnt vor dem Glauben, alle Gefahren mit dem Fortschritt der Technik beherrschen zu können. https://archivradio.de/
Walter Wallmann (CDU) wird erster Bundesumweltminister | 4.6.1986 | Tschernobyl17 avr. 202600:19:20
Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl in der Sowjetunion schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Erster Bundesumweltminister wurde Walter Wallmann (1932 - 2013) von der CDU. Wallmanns Amtszeit begann am 6. Juni 1986. Ein Interview im Hessischen Rundfunk vom 4. Juni 1986, kurz vor dem Amtsantritt. https://archivradio.de/
Großdemo gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf17 avr. 202600:17:33
18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war mit dem Mikrofon vor Ort. Sein Rohmaterial zeichnet ein Stimmungsbild der Demonstranten im Taxöldener Forst. https://archivradio.de/
Stellungnahme von Gorbatschow nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl | 14.5.1986 | Tschernobyl17 avr. 202600:26:48
In der ersten öffentlichen Stellungnahme der Sowjetunion nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl reagierte Michail Gorbatschow auf die Kritik des Westens. Er forderte zur internationale Zusammenarbeit in Kernenergiefragen auf.
Bundestagsdebatte zu Tschernobyl und Atomkraft | 14.5.1986 | Tschernobyl17 avr. 202604:11:01
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist am 14. Mai 1986 Thema im Bundestag. Die Debatte ist für 2 Stunden angesetzt und dauert mehr als doppelt so lang. Sie zeigt, welche Zäsur das Ereignis bedeutete.
Nach der Giftwolke: Was darf man noch essen? | 6.5.1986 | Tschernobyl16 avr. 202600:07:05
Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die Verunsicherung groß. Was hat die Giftwolke angerichtet? Kann man bei Regen raus? Den Salat aus dem Garten essen? Kinder draußen spielen lassen?
Berichterstattung in der DDR über das Reaktorunglück in Tschernobyl | 29. und 30.4.1986 | Tschernobyl16 avr. 202600:16:39
Auch die Medien in der DDR berichteten über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Hier ein Gespräch der DDR-Wissenschaftler Prof. Dr. Günther Flach und Prof. Dr. Karl Lagius im Radio DDR am 30. April 1986.
Erste internationale Reaktionen auf den Reaktorunfall in Tschernobyl | 29.4.1986 | Tschernobyl16 avr. 202600:18:27
Nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Tschernobyl war das Informationsbedürfnis der westlichen Staaten groß. Das Korrespondentennetzwerk der ARD lieferte Informationen aus allen von der Radioaktivität betroffenen Ländern.
Das Reaktorunglück in Tschernobyl wird bekannt | 28.4.1986 | Tschernobyl16 avr. 202600:03:31
Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine. Bei der Explosion wurden radioaktive Stoffe rund 1.200 Meter hoch in die Luft geschleudert. Drei großen Wolken verteilten die radioaktiven Partikel in den darauffolgenden Tagen über Europa. Die Öffentlichkeit war bis zum Abend des 28. April 1986 ahnungslos.
Hitlers Luftschiff-Propaganda 1936 – Zwei Zeppeline über Hamburg | 27.3.193627 mars 202600:12:10
Die Wahlen waren eine Farce, trotzdem machte Hitler "Wahlkampf" – mithilfe eines Deutschlandfahrt der Luftschiffe "Hindenburg" (LZ 129) und "Graf Zeppelin" (LZ 127).
Rudi-Carrell-Witz führt zu diplomatischer Krise mit Iran | 18. bis 20.2.198717 mars 202600:14:23
Slips und BHs für Ayatollah Khomeini? Showmaster Rudi Carrell löst in "Rudis Tagesshow" durch einen Satire-Beitrag diplomatische Verstimmungen aus und entschuldigt sich.
Jürgen Habermas über Wissenschaft und Ideologie | 5.8.197414 mars 202600:37:53
Jürgen Habermas (1929 – 2026) gehört zu den bedeutendsten deutschen Philosophen des 20. Jahrhunderts. Er war ein politischer Philosoph, Forschungsassistent bei Theodor W. Adorno und Max Horckheimer und wird somit der zweiten Generation der sogenannten „Frankfurter Schule“ zugerechnet. Sein bekanntestes Werk ist die „Theorie des kommunikativen Handelns“, er nahm aber häufig auch zur Tagespolitik Stellung. Habermas starb am 14. März 2026. Er hatte eine angeborene Sprachbehinderung. Aufgrund einer angeborenen Gaumenspalte war seine Aussprache sehr nasal. Er blieb deshalb bis zuletzt deshalb vor allem über seine Schriften bekannt, während er in Radio und Fernsehen selten zu hören war. Eine Ausnahme ist der folgende Vortrag über Wissenschaft und Ideologie vom 5. August 1974.
Podcast-Tipp: NEIN DANKE? – Warum Atomkraft uns spaltet11 mars 202600:01:32
15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede15 Jahre nach Fukushima ist Atomkraft in Deutschland vorbei. Ein paar Kilometer von uns, in Frankreich, sieht’s ganz anders aus: Da ist Kernkraft King. Woher kommen diese Unterschiede – und wieso löst ein Reaktorunfall in Japan gerade bei uns so viel aus?
Kretschmanns Triumph – Baden-Württemberg wählt ersten grünen Ministerpräsidenten | 28.3.201109 mars 202600:04:53
Jahrzehntelang war Baden-Württemberg CDU-Land. Von 1953 bis 2011 stellten die Christdemokraten den Ministerpräsidenten. Dann kommt Winfried Kretschmann an die Macht.
Erdbeben, Tsunami, Reaktorunglück – Die Katastrophe von Fukushima | 11.3.201108 mars 202600:17:35
Am Morgen des 11. März 2011 melden die deutschen Nachrichten ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste. Auf das Erdbeben folgt ein Tsunami – der bis dahin größte der japanischen Geschichte, soweit bis dahin bekannt.
Islamische Revolution – Ayatollah Khomeini kehrt in den Iran zurück | 1.2.197903 mars 202600:09:26
Am 16. Januar 1979 hatte der Schah, der fast 50 Jahre lang über den Iran herrschte, das Land verlassen. Zuvor hatte er noch Schapur Bachtiar zum Premierminister ernannt. Bachtiar blieb im Land, konnte aber die Entwicklung nicht aufhalten. Am 1. Februar kommt Ajatollah Khomeini aus seinem Exil in Paris zurück, er landet in Teheran. Zunächst ein Bericht von ARD-Korrespondent Ulrich Encke, anschließend ein Hintergrundbericht im Süddeutschen Rundfunk.
Der Schah verlässt Persien | 16.1.197903 mars 202600:16:56
48 Jahre lang herrschte Schah Reza Pahlavi über den Iran, den damals die meisten Deutschen noch Persien nannten. Er regierte autokratisch, Oppositionelle wurden verfolgt. Die USA unterstützten ihn, primär aus sicherheitspolitischen Gründen, und rüsteten den Iran auf. Sie sahen in ihm einen wichtigen Gegenspieler zur nördlich angrenzenden Sowjetunion. Das iranische Erdöl spielte dabei auch eine wichtige Rolle. Insgesamt hielten sich die westlichen Regierungen deshalb auch mit Kritik an den Menschenrechtsverletzungen zurück.
Irans Todesurteil gegen Autor Salman Rushdie | 15. bis 17.2.198903 mars 202600:07:07
1988 schrieb der aus Indien stammende und in England lebende Schriftsteller Salman Rushdie seinen Roman "Die satanischen Verse". Der Roman enthält viele Anspielungen auf den islamischen Propheten Mohammed. Fundamentalreligiöse Muslime weltweit empfanden ihn als Beleidigung und Gotteslästerung. Wenige Wochen nach Erscheinen wurde der Roman in Indien verboten.
Abrechnung mit Stalins Personenkult: Chruschtschows Geheimrede22 févr. 202600:45:59
1953 starb Diktator Josef Stalin. Sein Nachfolger als Parteichef der KPdSU wurde Nikita Chruschtschow. 1956 rechnete er mit Stalin ab.
Bundeskanzler Adenauer will Atomwaffen: Bundestag debattiert tagelang | 20. bis 25.3.1958 | Kernenergie16 févr. 202601:22:52
Bundeskanzler Konrad Adenauer strebt in den 1950er-Jahren nicht nur die friedliche Nutzung der Atomenergie an, sondern will auch die Bundeswehr im Rahmen der NATO atomar bewaffnen. Sein Hauptargument ist die mächtige Sowjetunion, der man etwas entgegensetzen müsse.
Plagiatsaffäre zwingt Guttenberg zum Rücktritt | 16.2. bis 1.3.201113 févr. 202600:12:47
Karl-Theodor zu Guttenberg gehörte zu den beliebtesten Politikern. Seine politische Karriere endete aber abrupt, als er sich in seiner Doktorarbeit mit fremden Federn schmückte. Was war passiert?
Rita Süssmuth über ihren Kampf in der Aids-Politik01 févr. 202600:02:48
23.11.1988 | Rita Süssmuth ist Bundesgesundheitsministerin bis 1988, als der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Helmut Kohl sie zur Bundestagspräsidentin vorschlägt. Süssmuth folgt diesem Ruf nicht ohne zu betonen, dass sie in der Aids-Politik weiter mitreden werde. Am 23. November 1988 gibt sie zur Überraschung vieler eine Abschiedspressekonferenz und zieht eine deutliche Bilanz. Sie habe in der Regierung oft mit dem Rücken zur Wand gestanden.
Erstes Zuwanderungsgesetz in Deutschland | 9.7.200401 févr. 202600:12:37
Deutschland sei kein Einwanderungsland – das war das Mantra der Bundesregierung Kohl bis 1998. Es war einfach nicht vorgesehen, dass Menschen – abgesehen von humanitären Gründen – dauerhaft nach Deutschland zogen. Die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder sieht das anders. Und die Wirtschaft macht auch Druck, ihr fehlen schon damals qualifizierte Fachkräfte. Im Jahr 2000 kündigt Kanzler Schröder erstmals an, qualifizierten IT-Fachkräften einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu gewähren. Bald darauf beschließt die Bundesregierung das erste echte Zuwanderungsgesetz – ein Gesetz, das sich eben auch am Arbeitsmarkt orientiert. Doch das scheitert zunächst am Hickhack im Bundesrat. Am Ende geht Gerhard Schröder auf die Opposition zu. Nach jahrelangen Verhandlungen verabschiedet zunächst der Bundestag und am 9. Juli 2004 auch der Bundesrat das Zuwanderungsgesetz, das auch von Union und FDP mitgetragen wird. Dass der Kompromiss zustande kam, war auch der CDU-Politikerin Rita Süssmuth zu verdanken. Sie leitete damals den Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration. Dessen Berichte haben damals geholfen, die Debatte zu versachlichen. Als das Gesetz verabschiedet wird, äußert sie sich dazu im SWR.
Physiker Werner Heisenberg über sein Leben | 30.3.196830 janv. 202600:39:55
Werner Heisenberg prägte die Grundlagen der Kernphysik und ihre Anwendung, die Kernenergie. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er an einem ersten deutschen Kernreaktor.
Die "Challenger" explodiert | 28.1.198628 janv. 202600:09:11
Die Raumfähre "Challenger" explodiert kurz nach dem Start. Die sieben Astronauten an Bord sterben. Keine "Sternstunde der Wissenschaft", sondern eine Katastrophe der Raumfahrt.
Das Wirtschaftswunder – Kaufrausch, Elvis, Urlaubsreisen26 janv. 202600:28:16
1957 eröffnet der erste Supermarkt, die Deutschen entdecken Autos, Mallorca und das Fernsehen. Die Gegenbewegung der "Gammler" entzieht sich dem Ideal von Fleiß und Konsum.
Gammler in München-Schwabing verärgern die Deutschen | 14.4.196625 janv. 202600:06:37
In den 1960er-Jahren entwickelt sich in den beiden deutschen Staaten die Subkultur der Gammler – eine Art Gegenentwurf zum arbeitsamen Deutschen der Wirtschaftswunderjahre.
Elvis Presley landet als GI in Bremerhaven | 1.10.195824 janv. 202600:05:19
Elvis Presley war schon ein junger Weltstar, als er einen Einberufungsbefehl zum Militärdienst erhielt. Er absolvierte seine Grundausbildung in Texas und wurde schließlich in Deutschland stationiert. Am 1. Oktober 1958 trifft er, von New York kommend, mit dem Schiff in Bremerhaven ein. Hunderte Fans warten auf ihn. Am Ende der Reportage hört man ihn auch selbst kurz nach der Ankunft.
Die Deutschen entdecken Mallorca | 16.3.195724 janv. 202600:27:39
Bis 1956 war Mallorca für die meisten Deutschen eine eher unbekannte Insel im Mittelmeer – der Weg dorthin wäre für einen Urlaub viel zu weit und zu teuer gewesen. Doch im Frühjahr 1956 nimmt die Deutsche Flugdienst GmbH ihren Betrieb auf, der Vorläufer der späteren Charter-Fluggesellschaft Condor. Als erste Ziele für Charterreisen bietet sie an: das Heilige Land, Kairo mit den Pyramiden, und eben: Mallorca. Es sind Propellerflugzeuge, geflogen von US-amerikanischen Militärpiloten. Deutsche Piloten müssen erst noch ausgebildet werden bzw. diejenigen, die vor Kriegsende ihre Fluglizenz erworben hatten, dürfen noch nicht wieder fliegen. Ein solcher Flug ist damals etwas Besonderes, eine Mallorca-Reise deutlich teurer als eine Autofahrt nach Italien. Die Reportage aus dem Jahr 1957 zeigt, wie schnell sich der Urlaubstipp Mallorca herumspricht. Reporter ist Markus Joachim Tidick vom Südwestfunk. Der Bericht wird am 16. März 1957 unter dem Titel "Deutsche Luft-Touristen auf Mallorca" gesendet.
Bundespräsident Theodor Heuss begrüßt Kriegsgefangene in Friedland | 18.10.195524 janv. 202600:10:55
Konrad Adenauer und Nikita Chruschtschow hatten die Rückkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen vereinbart. Gut einen Monat später begrüßt Theodor Heuss Heimkehrer in Friedland.
Besuch in der modernsten Zeche Europas: Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort | 22.3.195224 janv. 202600:20:07
Das Ruhrgebiet ist in den 1950ern Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs; Kohle treibt die Wirtschaft an. Reportage aus der Zeche Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort.
Konrad Adenauer unterschreibt den "Marshallplan" | 15.12.194924 janv. 202600:13:15
Nach dem Zweiten Weltkrieg schlägt US-Außenminister George C. Marshall(1880 - 1959) ein 12 Milliarden Dollar schweres Aufbauprogramm für Westeuropa vor. Seine Vorstellung vom Wiederaufbau hatte Marshall erstmals am 5. Juni 1947 in einer Rede vor Studenten präsentiert. Neben humanitären Erwägungen ging es dabei auch um eigene Interessen. Die USA hofften, den Einfluss der Sowjetunion zurückzudrängen und den eigenen Handel zu beleben. Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet den Marshallplan (offiziell European Recovery Program (ERP) genannt) – zusammen mit dem Hohen Kommissar der Vereinigten Staaten in der Bundesrepublik John Jay McCloy. Reporter Hans Jesse berichtet von der Zeremonie im Bonner Kanzleramt.
Ludwig Erhard begrüßt die Währungsreform | 21.6.194824 janv. 202600:19:27
Mehr Freiheit in der Wirtschaft. Freier Konsum, freie Berufswahl: Die Währungsreform wird ein drohendes politisches Chaos verhindern – hofft Ludwig Erhard, Wirtschaftsdirektor der vereinigten Westzonen.
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