Was passiert da gerade im Weißen Haus – und was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und die deutsch-amerikanische Journalistin Jiffer Bourguignon haben Familie auf beiden Seiten des Atlantiks. Sie reden jede Woche Klartext über die US-Politik und die Regierung von Donald Trump und über ein Land, das sich gerade selbst oft nicht versteht. „Amerika, wir müssen reden!" – jede Woche neu, jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
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Warum ist es einen Monat vor den Midterms für die Republikaner und Donald Trump so schwer geworden, die Wählerinnen und Wähler für ihre Politik zu begeistern? Darum geht es in dieser Folge mit Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon live vom Göttinger Literaturherbst. „Dieses Land befindet sich im Prinzip ständig im Wahlkampf, rund um die Uhr“, so Ingos Analyse. Zugleich berichten die beiden Hosts von einer wachsenden Erschöpfung angesichts ständig neuer Schlagzeilen: Viele Menschen wollten sich auf Familie, Beruf und Alltag konzentrieren und zögen sich auf die “eigene Scholle” zurück. Wirtschaftliche Lage und Spritpreise könnten die Stimmung jedoch verändern – und bei den Wahlen im November zu einem Denkzettel für Washington führen.
Weiteres Thema ist die gescheiterte Hinrichtung von Christa Pike in Tennesse und der Fall “Jane Doe”, eine mutmaßliche Massenvergewaltigung an der US-Elite-Uni Cornell.
Außerdem geht es um Jiffers Begeisterung für deutsche Straßenfeste, Karneval und ihren Besuch im Dirndl auf dem Münchner Oktoberfest. „Wenn ich deutsch werde, dann muss ich mein neues Heimatland besser kennenlernen“, erklärt sie.
Der NDR Info Podcast „Amerika, wir müssen reden!" erscheint wöchentlich: Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon ordnen die wichtigsten Entwicklungen der US-Politik ein – jetzt unseren Podcast abonnieren, um keine Folge zu verpassen.
Weltweit solidarisieren sich Menschen mit der US-Studentin "Jane Doe". Sie hatte eine Klage gegen die Cornell-Eliteuniversität wegen Gruppenvergewaltigung eingereicht. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/jane-doe-cornell-100.html
Zwei Giftspritzen hat die zum Tode verurteilte Christa Pike überlebt. Jetzt gibt es eine neue Debatte über die Todesstrafe in den USA. https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/hinrichtung-tennessee-giftspritze-100.html
Den Republikanern drohen bei den bevorstehenden Zwischenwahlen herbe Verluste. Das liegt auch an US-Präsident Trump. https://www.tagesschau.de/ausland/midterms-republikaner-trump-100.html
Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an jifferundingo@ndr.de!
Alle Folgen "Amerika, wir müssen redern!": https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
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Trumps Presseboykott
lundi 28 septembre 2026 • Durée 36:01
Genau wie Jürgen Klopp musste auch Jiffer vergangene Woche ein bisschen üben, die deutsche Nationalhymne zu singen. Im April hat sie die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen. Jetzt hat die US-Amerikanerin also die doppelte Staatsbürgerschaft und im Hamburger Rathaus bei der Einbürgerungsfeier die Urkunde dafür erhalten. "In Amerika gilt ja 'E Pluribus Unum' - aus vielen eins", erklärt der Moderator der Tagesthemen das Motto der Vielfalt. Das habe man auch im Rathaus gespürt, weil Menschen aus der ganzen Welt dabei waren. "Als Ausländerin fühlt man sich immer am Rand, schaut von außen rein, aber mit der Einbürgerung gehöre ich jetzt dazu", erzählt sie im Podcast über die neue Verantwortung, auch wählen zu dürfen. "Es bedeutet viel, ist fast wie heiraten - ein großer Schritt", sagt Ingo dazu. Im Podcast erklären die beiden Hosts, warum das Weiße Haus CNN, MS NOW und Politico die Akkreditierung entzogen hat und ein US-Gericht Trumps Manöver für unrechtmäßig erklärt hat. Der Streit über die Pressefreiheit hat dazu geführt, dass die großen Networks aus Solidarität die Pool-Berichterstattung boykottieren - sogar Fox News unterstützt die Aktion. Beim Besuch von Chinas Staatspräsident Xi gab es deshalb keine unabhängigen Bilder von Journalisten, sondern nur Material vom Weißen Haus. "Wir wissen ja gar nicht, ob das nachträglich bearbeitet wurde", beklagt Ingo die Situation auch für deutsche Medien. Für Trump gab es unterdessen als Gastgeschenk aus Peking zwei Riesenpandas für den Zoo in Atlanta. Und deshalb endet der Podcast mit der Frage, was Deutschland in Anlehnung an die "Panda-Diplomatie" verleihen könnte?
Euren Vorschlag für Deutschlands tierische Geheimwaffe bitte an podcast@ndr.de
Ingo und Jiffer freuen sich über Fragen, Anregungen und Zuspruch.
Weitere Informationen:
Trumps Streit mit CNN https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-cnn-112.html
Foto von Jiffers Einbürgerung im Hamburger Rathaus: https://www.instagram.com/p/Dd1QxpyDb_P/?stkn=MWkzcHV3bm94ZmFkNA%3D%3D
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Podcast-Tipp: Die Kaulitz-Storyhttps://1.ard.de/CP_Die_Kaulitz_Story
Trumps Grönland-Deal - Augenwischerei?
lundi 21 septembre 2026 • Durée 01:00:22
Noch vor kurzem wollte US-Präsident Trump Grönland kaufen, notfalls sogar mit Gewalt erobern. Jetzt feiert er den Grönland-Deal zwischen den USA, Dänemark und Grönland als großen Erfolg. Dabei würde dieses Abkommen den Status Quo gar nicht groß verändern, stellen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon fest. Ein "Taschenspielertrick", analysiert Ingo, der es Trump ermögliche, den Konflikt gesichtswahrend beizulegen.
Außerdem sprechen die Hosts über den bevorstehenden Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington. Zwischen beiden Großmächten gäbe es viele Konfliktthemen, erläutert Jiffer: zum Beispiel das US-Rüstungspaket für Taiwan, den Handelsstreit, den KI-Wettlauf oder den Iran-Krieg. "Beide Männer haben großes Interesse, ein Zeichen zu setzen – nicht nur auf der internationalen Bühne, sondern auch zuhause.", sagt sie. Wer sitzt am längeren Hebel, fragen sie sich? Die USA, die Russland mittels Sanktionen den Gashahn zudrehen wollen – und somit auch Chinas Gasimporte aus Russland gefährden. Oder China mit seinen seltenen Erden, auf die die USA angewiesen sind. "Man hat sich gegenseitig an der Gurgel", resümiert der Tagesthemen-Moderator.
Außerdem hören wir in dieser Podcastfolge den Auftritt von Ingo und Jiffer beim "Harbour Front Literaturfestival" im Hamburger Thalia Theater. Unter dem Titel "Hamburg liest Amerika" rezitieren sie unter anderem "10 Gründe, die USA zu lieben". Außerdem diskutieren die beiden gemeinsam mit ihrem Gastgeber Joachim Lux über Politikmüdigkeit in den USA, die zerstrittene Gesellschaft und die Verwundbarkeit der USA seit 9/11. Dabei versuchen sie, den Namen "Trump" nicht in den Mund zu nehmen. Spoiler-Alarm: Erfolglos!
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Dänemark und Grönland verkünden Einigung im Grönland-Streit https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/abkommen-usa-daenemark-groenland-100.html
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Trumps Wahlempfehlung: "Cheat like hell"
lundi 14 septembre 2026 • Durée 55:18
"Cheat like hell" - betrügt, auf Teufel komm raus! Mit diesen Worten feuerte US-Präsident Donald Trump seine Anhänger beim Republikanischen Parteitag in Dallas an. Das erstmalige Treffen dieser Art der Republikaner vor einer Midterm-Wahl war eine "Trump-Show", eine sogenannte "Trumpapalooza". Für Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon also ein Mega-Event rund um Trump. Laut Ingo ging es vor allem darum, "Begeisterung zu entfachen". Denn grundsätzlich sei die Wahlbeteiligung bei den Kongresswahlen nicht sehr groß, so der Tagesthemen-Moderator. Trumps Umfragewerte seien außerdem infolge des Iran-Kriegs und der hohen Benzinpreise allerdings auf einem Rekordtief, ergänzt Jiffer. Beide sehen ein "Mobilisierungsrennen" im Wahlkampf bei den bevorstehenden Kongresswahlen, den sogenannten Midterms. Jiffer sagt, wer mehr Wähler und Wählerinnen mobilisieren könne, -Republikaner oder Demokraten - der gewinne die Kongresswahl. Und dafür scheinen zumindest für Trump alle Mittel recht: er verspricht, jedem erwachsenen Amerikaner im Falle eines Wahlsiegs 5000 Dollar zu zahlen, er sät Zweifel an der Korrektheit von Briefwahlunterlagen und treibt das sogenannte "Gerrymandering" voran, also das vorteilhafte Zuschneiden neuer Wahlkreise. Allerdings habe den Republikaner-Parteitag auch ein Hauch Abschiedsstimmung umweht, resümiert Ingo. "Das Problem, das die Republikaner jedoch haben: Keiner begeistert die Basis so wie Trump." Ingo und Jiffer diskutieren außerdem die Frage, wer Trumps Nachfolge antreten könnte, und ob Vize-Präsident JD Vance vielleicht zu "cringe", also zu peinlich, für das Präsidentenamt wäre. Und schließlich reißen die beiden Hosts noch die jüngsten Debatten um Künstliche Intelligenz und den Appell der US-Tech-Elite zu mehr Aufsicht und weniger Tempo bei dem Thema an - und warum Trump das für "Schwarzmalerei" abtut.
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Trumps 5.000 Dollar Wahlversprechen https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/republikaner-parteitag-104.html
Welche Rolle spielt KI in den USA? Podcast-Folge mit Fritz Espenlaub https://www.ndr.de/nachrichten/info/wohin-fuehrt-der-ki-boom,audio-3368852.html
Niederlage für Trump im Streit um Briefwahl https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/supreme-court-briefwahl-102.html
Podcast-Tipp: Das wahre Leben https://1.ard.de/DaswahreLebenAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Der Tag, der die Welt veränderte - 25 Jahre 9/11
lundi 7 septembre 2026 • Durée 57:10
Wohl jeder weiß heute noch, wo er sich am 11. September 2001 aufgehalten hat. Dem Tag, als Al-Kaida Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers in Manhattan gesteuert und zum Einsturz gebracht haben. Als ein drittes Flugzeug ins Pentagon geflogen und ein viertes bei Shanksville, Pennsylvania abgestürzt ist. Ein Tag, der die Welt veränderte. Und enorme Konsequenzen auch für uns in Deutschland hatte. Nicht nur, weil einige der Attentäter sich in Hamburg-Harburg zusammengefunden hatten.
Auch Ingo Zamperoni und seine Frau Jiffer Bourguignon wissen noch genau, wie sie vor 25 Jahren die islamistischen Terroranschläge erlebt haben. Gemeinsam mit dem damaligen New York-Korrespondenten Carsten Vick und NDR Info Podcast-Host Konstanze Nastarowitz erinnern sie sich an den Moment, als die USA angegriffen wurden, und fast 3000 Menschen starben. Wenn die Erinnerungen zu den Jahrestagen wieder hochgeholt werden, "macht das was mit einem und dann fällt es schwer", erzählt Carsten Vick sichtlich bewegt von seinem damaligen Einsatz als Radioreporter in Manhattan.
Eigentlich haben die USA mit den Ozeanen zu beiden Seiten immer als "unangreifbar" gegolten, analysiert Ingo. Es sei ein tiefer Schock für die Gesellschaft gewesen, sich plötzlich auf diese Weise verwundbar zu fühlen.
Konstanze Nastarowitz war damals erst sieben Jahre alt. Sie hat nur noch eine vage Erinnerung an den 11. September 2001. Ihr Podcast "Pearl Harburg: Deutschland nach 9/11" will erklären, was dieser Tag heute noch bedeutet – gerade auch für die jüngere Generation. Konstanze hat dafür mit Menschen gesprochen, die dieser Tag bis heute prägt: Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Beispiel, denen man bis heute misstraue und die wegen ihres Aussehens als gefährlich wahrgenommen würden.
Alle vier sind sich einig: 9/11 hat die Welt verändert und nachhaltig beeinflusst – bis zum heutigen Tag.
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Podcast-Tipps: Pearl Harburg - Deutschland nach 9/11 https://1.ard.de/Pearl_Harburg?cp=awmr
Dark Matters - Staatsgeheimnis 9/11 https://1.ard.de/podcast-tipp-staatsgeheimnis
TV-Doku: Das Erbe von 9/11 – Deutschland nach den Anschlägen https://1.ard.de/9_11_Erbe?cp=awmr
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.htmlHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Rest in Peace, Dolly Parton
lundi 31 août 2026 • Durée 49:20
In dieser Folge von "Amerika, wir müssen reden" sprechen Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni über gleich vier große Themen, die die USA und die Welt bewegen. Zunächst geht es um den eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: nach neuen US-Zöllen hatte der kanadische Premierminister Mark Carney Gegenzölle bis zu 50% angekündigt. Woraufhin US-Präsident Donald Trump per Executive Order den "Lake Ontario" in "Lake America" umbenannt hat - ein symbolischer Akt in einem Konflikt, der längst handfeste wirtschaftliche Folgen hat. Wie dieser Konflikt ausgeht, könnte richtungsweisend für den Rest der Welt sein - und zeigen, ob Konfrontation oder Beschwichtigung die bessere Strategie gegenüber Trumps Zollpolitik ist, prognostiziert Ingo. Nach der Absetzung von Präsident Nicolas Maduro kontrollieren die USA nun einen erheblichen Teil der venezolanischen Ölreserven. Trump verkündete jetzt einen großen Öl-Deal zwischen den USA und Venezuela - doch wie sieht dieser Deal genau aus? Es bleiben Fragezeichen, die USA seien kein verlässlicher Partner mehr, analysiert Jiffer. Gespannt hat Ingo die Klage fast aller US-Bundesstaaten gegen den Instagram- und Facebook-Mutterkonzern Meta beobachtet. Dabei ging es um den Vorwurf, Meta hätte bewusst die Suchtgefahren seiner Social-Media-Produkte für Kinder und Jugendliche verharmlost und Abhängigkeiten verursacht. Nun hat Meta sich auf einen teuren Vergleich mit den Klägern geeinigt und muss neben einer Milliarden-Zahlung auch erhebliche Änderungen zum Jugendschutz einführen. Da habe die Justiz Zähne gezeigt, schätzt Ingo diesen wegweisenden Vergleich ein und vermutet, dass jetzt weltweit neue Regeln zum Schutz von Jugendlichen kommen werden. Und schließlich erinnern die beiden Hosts an Dolly Parton. Die Country-Legende ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Ihr Tod vereinte ein gespaltenes Amerika wie kaum etwas sonst.
Was steckt hinter dem Öl-Abkommen mit Venezuela? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/venezuela-oel-faq-100.html
Meta-Vergleich als Vorlage für alle sozialen Medien? https://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/usa-meta-vergleich-jugendschutz-100.html
Nachruf zum Tod von Dolly Parton https://www.tagesschau.de/kultur/dolly-parton-nachruf-100.htmlPodcast-Tipp: Hateland - "Die Schill Show"https://1.ard.de/hateland2_tipp
BBQ im Wilden Westen
lundi 24 août 2026 • Durée 50:00
Jiffer und Ingo melden sich zurück aus der Sommerpause. Sie waren in den USA unterwegs und berichten im Podcast "Amerika, wir müssen reden!", was sie in Montana auf dem Wochenmarkt, Wisconsin am See und New Jersey am Atlantik alles erlebt haben. Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni schwärmt noch immer von dem wunderschönen, großartigen Reiseland USA, trotz aller politischen Verwerfungen. Auf Familientreffen bleiben politische Diskussionen aber nicht aus. Die Journalistin Jiffer Bourguignon erzählt, wie sie zwischen Coleslaw und Salatbeilagen beim BBQ mit ihrem Onkel Stan über die Politik der Republikaner diskutiert. Vieles erinnert sie dabei an den politischen Streit mit ihrem verstorbenen Vater Paul, der Trump als Mensch zwar furchtbar gefunden hat und auch die Selbstbereicherung der Familie Trump angeprangert hat. Was die Steuerpolitik angeht, ist der Onkel aber genauso überzeugt vom US-Präsidenten wie von seinem Angriff auf den Iran, um einen dortigen Bau einer Atombombe zu verhindern. Ingo beobachtet zunehmend, wie in den Medien sich die anstehenden Wahlen im Herbst, die „Midterms“ auf die Berichterstattung auswirken. In der aufgeheizten Debatte entdeckt er den Kampfbegriff „DSA - Democratic Socialists of America“. Es geht dabei um den Richtungsstreit, mit welcher Ausrichtung die Demokraten in den Wahlkampf ziehen wollen. Während die jungen Wähler den progressiven Flügel unterstützen, machen sich die Konservativen Sorgen, wie „sozialdemokratisch“ das Parteiprogramm wird und was das für die Umverteilung im Land bedeutet. In Wisconsin beobachten beide auch, wie sehr die Bevölkerung gespalten ist über den Ausbau von KI-Rechenzentren. Für manche Bürger seien sie so unwillkommen wie Atommüll. Außerdem hört ihr in der neuen Folge auch, warum ihr in den USA nicht den Begriff "Sundowner" verwenden solltet, wenn ihr einen Absacker trinken wollt.
Feedback an Jiffer und Ingo - podcast@ndr.de
KI-Boom sorgt für Rekord-Stromverbrauch in den USA https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/ki-stromverbrauch-rechenzentren-100.html
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html
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Podcast-Tipp: Springerstiefel – Alpha oder Opfer? https://1.ard.de/springerstiefel_s3?amerika
Erst zum Mond, dann zum Mars!
lundi 17 août 2026 • Durée 43:57
Vor 57 Jahren hat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betreten. Jetzt wollen die Amerikaner zurück, womöglich schon 2028 - Hauptsache schneller als China. Ist dieses Ziel realistisch oder greift der Präsident wieder nach den Sternen?
In dieser Folge sprechen die ehemaligen US-Korrespondentinnen Claudia Sarre und Kerstin Klein über die Zukunft der US-Raumfahrt. Kerstin war mehrfach am Kennedy Space Center in Florida und erzählt, wie es ist, live dabei zu sein, wenn eine Rakete zum Mond starten soll. Sie meint, dass die Mission für Donald Trump eine reine Prestigefrage ist. Diesmal soll nicht nur eine Flagge gehisst werden – das Ziel sei, "permanent auf dem Mond zu bleiben und den Mond nie wieder aufzugeben". Ein Grund dafür: vermutete Rohstoffe wie Seltene Erden. Und so will Trump auf jeden Fall vor China einen Fuß auf den Mond setzen.
Außerdem sprechen die beiden über den boomenden, aber umstrittenen Raumfahrttourismus. "Das Ganze ist auch wahnsinnig schlecht für die Umwelt", sagt Kerstin Klein - aufhalten lasse sich der Trend trotzdem kaum: "Es wird wahrscheinlich immer genug superreiche Menschen geben, die nicht wissen, wohin sonst mit ihrem Geld."
Wie fühlt es sich an, auf einem anderen Planeten unterwegs zu sein? ARD-Korrespondentin Sarah Schmidt aus dem Studio Washington hat es ausprobiert. Sie reiste in den Westen des Landes zu einer simulierten Mars Station. In der Wüste Utahs ist das Klima tatsächlich ähnlich wie auf dem Mars – heiße Tage und kalte Nächte. Hier betreibt die Mars Society eine kleine "Raumstation", in der eine Gruppe Studierender eine Woche lang unter den Bedingungen einer echten Mission lebt. Sarah war einen Tag lang dabei – im schweren Raumanzug, mit Helm.
Warum der ganze Aufwand? Für Tech-Milliardär Elon Musk ist der Mars mehr als ein Forschungsobjekt: "Er glaubt irgendwann wird es einen Doomsday geben. Indem man andere Planeten besiedelt, minimiert man das Risiko, dass wir auf einen Schlag ausgerottet werden", erklärt Sarah.
Nach diesem Ausflug ins All geht's zurück auf die Erde: Nächste Woche melden sich Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni aus ihrer Sommerpause mit einer neuen Folge.
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Weltspiegel-Reportage von Sarah Schmidt: USA - Leben wie auf dem Mars https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zOWQ0ODhkOS1lNDMyLTRjNzctOWYzZC0wNmIxMThiMTk4MzQ Mini-Labore im Weltall: Forscher untersuchen Zellen in der Schwerelosigkeithttps://www.tagesschau.de/swr-mini-labore-im-weltall-forscher-untersuchen-zellen-in-der-schwerelosigkeit-und-koennen-krankheiten-so-besser-erforschen-100.htmlAlle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.htmlPodcast-Tipp: REICH - Das Ende der Welt ist ein gutes Geschäfthttps://1.ard.de/REICH?pc=awrHier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren:https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Erfolgreich und radikal - Mamdanis linke Politik
lundi 10 août 2026 • Durée 35:41
Er ist 34, er ist Muslim, und er ist radikal links. Völlig überraschend ist Zohran Mamdani im vergangenen November zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Was ist sein Erfolgsgeheimnis? Darüber spricht Claudia Sarre, ehemalige US-Korrespondentin, mit Martin Ganslmeier aus dem ARD-Studio New York. Mamdani habe das, was den Demokraten nach dem Wahlsieg von Trump fehlte, erklärt Martin: "Optimismus, Angriffslust und Charisma", und er sei "ein meisterhafter Kommunikator", der sich wie kaum ein anderer Demokrat die sozialen Medien zunutze mache. Seine politischen Ziele kämen vor allem bei den jungen New Yorkern gut an: zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, kostenlose Kitas, staatliche Supermärkte - finanziert durch höhere Steuern für Reiche und Unternehmen. Mamdani wolle, dass auch normale New Yorker sich das Leben in der sündhaft teuren Mega-Metropole noch leisten können. Und Zohran Mamdani hat Erfolg! Seine Zustimmungswerte seien mit knapp 60 Prozent sehr gut, erzählt Martin. Nachdem nun auch noch in Michigan ein radikal linker, israel-kritischer Demokrat die Vorwahlen gewonnen habe, zeichne sich nun fast schon ein Trend ab bei den Demokraten – resümieren Claudia und Martin. Der New York-Korrespondent fragt sich, ob dies vielleicht gerade der Moment ist, in dem die Demokratische Partei zu einer linkspopulistisch-radikaleren Partei wird. "Weil die Menschen sagen: der ewige Mittelkurs, das ewige Suchen nach Kompromissen, das hat uns gar nicht weitergebracht. Das hat nur dazu geführt, dass Trump wiedergewählt wurde".
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Amtsantritt Mamdani - eine neue Ära für New York? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/mamdani-new-york-amtsantritt-100.html
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Podcast-Tipp: 0630 - der News Podcast https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:6ee1f347f4e3de26/
Route 66 – was vom amerikanischen Traum noch übrig ist
lundi 3 août 2026 • Durée 28:27
Touristisches Highlight, Kulturgut und Sehnsuchtsort: Die legendäre Route 66 wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Die Straße von Chicago nach Los Angeles führt durch acht Bundesstaaten. Einst war sie der Inbegriff von Freiheit und Abenteuer. Und ein Symbol für die Hoffnung auf ein besseres Leben, den Aufbruch nach Westen, den amerikanischen Traum. Die ehemalige US-Korrespondentin Claudia Sarre versucht im Gespräch mit Samuel Jackisch und Torben Börgers aus dem ARD-Studio Washington herauszufinden, was im Trump-Amerika noch von diesem amerikanischen Traum übrig ist. Die beiden ARD-Korrespondenten erzählen von ihren Begegnungen auf der Route 66, der sogenannten "Mutter aller Straßen". Torben sagt, auf der Fahrt bekomme man vor allem ein Gefühl für das amerikanische Durchhaltevermögen, den "American Spirit", für das Gefühl des Nie-Aufgebens und des "sich-am-eigenen-Schopfe-aus-dem-Sumpf-Ziehens, wenn es mal nicht so läuft". Die Route 66 sei "America on a Single Road", meint Samuel, das habe er auf seiner Reise sehr oft gehört. Einerseits die tolle Natur, die aufgeschlossenen, gastfreundlichen Menschen und andererseits der Niedergang, die Frustration, die Enttäuschung und häufig auch eine gewisse Melancholie und Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Sein Resümee: auf diesem Highway bekommst du alles zu sehen: das Gute, das Schöne, das Problematische - eben das echte Amerika.
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Podcast-Tipp: Wild Wild Web - Inside Palantir https://1.ard.de/wildwildweb_palantir?cp=AWMR
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