Alles klar, Amerika? – Détails, épisodes et analyse
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Was sagen die Jungen zu Harris?
Épisode 173
mercredi 28 août 2024 • Durée 32:31
Kamala Harris wäre nicht nur die erste US-Präsidentin, sondern die erste schwarze US-Präsidentin. Gerade bei Afroamerikanerinnen hat ihre Kandidatur Begeisterung ausgelöst. Vor allem die jungen Leute sehnten sich nach jemandem im Weissen Haus, mit dem sie sich identifizieren können, sagt Tina Kempin Reuter im neuen USA-Podcast «Alles klar, Amerika?»: «Die meisten meiner Studentinnen und Stundenten finden es sehr toll, eine Frau und vor allem eine Person of Color als Kandidatin zu haben.»
Im neuen USA-Podcast unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Tina Kempin Reuter über Kamala Harris und was ihre Kandidatur im amerikanischen Süden ausgelöst hat. Die Politikwissenschaftlerin lebt mit ihrer Familie in Birmingham, Alabama.
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Obama, Clinton und Taylor Swift: Machen sie den Unterschied?
Épisode 172
mercredi 21 août 2024 • Durée 31:33
Der Parteitag der US-Demokraten scheint eine einzige Party für Kamala Harris zu sein. Die Begeisterung für die Präsidentschaftskandidatin ist gross – aber die prominenten Rednerinnen und Redner warnen vor zu viel Euphorie. So erinnerte Ex-Präsident Barack Obama eindringlich daran, dass das Rennen zwischen Harris und dem republikanischen Rivalen Donald Trump «eng» bleiben werde.
USA-Korrespondent Fabian Fellmann verfolgt den Parteitag der Demokraten vor Ort. Wer hat ihn mehr beeindruckt, Hillary Clinton oder Michelle Obama? Was hat es auf sich mit den Gerüchten zu Taylor Swift? Und wie reagiert Trump auf die Harris-Euphorie? In einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?» unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Fabian Fellmann in Chicago.
Produzent: Noah Fend
Zum Podcast «Apropos» mit Fabian Fellmann: https://www.tagesanzeiger.ch/626739735848
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Überzeugt Biden die Schwarzen nochmals von sich?
Épisode 164
mercredi 19 juin 2024 • Durée 24:10
Der 19. Juni ist ein Feiertag in den USA. Juneteenth, ein Wort zusammengesetzt aus June, Juni, und nineteenth, 19., erinnert an die Befreiung der letzten Afroamerikaner im Süden aus der Sklaverei am 19. Juni 1865. Es war zwei Monate nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkriegs zwischen den Nord- und den Südstaaten. Ein nationaler Feiertag ist Juneteenth erst seit drei Jahren. US-Präsident Joe Biden hat das so festgelegt. Es war eine Geste des Danks an seine afroamerikanischen Wählerinnen und Wähler, die ihn 2020 fast geschlossen unterstützt hatten.
Diese Geschlossenheit besteht nicht mehr. In wichtigen Swing-States wie Pennsylvania und Michigan sagten vor vier Jahren mehr als 75 Prozent der Afroamerikaner, sie würden Biden wählen. Jetzt sind es noch etwas mehr als 50 Prozent. Vor allem junge schwarze Wählerinnen und Wähler wenden sich ab. Sie werfen Biden vor, er ergreife im Gazakrieg zu sehr Partei für Israel. Dabei ziehen sie Parallelen zwischen ihrem Befreiungskampf gegen die Sklaverei und den Kriegen zwischen palästinensischen Gruppen und dem Staat Israel. Ausserdem leiden viele Afroamerikaner stark unter der Teuerung und den steigenden Zinsen. Da sie durchschnittlich viel weniger verdienen als Weisse, trifft sie das härter.
Es geht vor allem um Georgia
Wenn Joe Biden wiedergewählt werden will, braucht er die Stimmen der Schwarzen, die gut 14 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausmachen. Das gilt vor allem für den umkämpften Bundesstaat Georgia. Ein Drittel der Bevölkerung dieses Südstaats, den Biden 2020 nur sehr knapp gewonnen hat, ist schwarz. Umso mehr umwerben die Demokraten derzeit die Afroamerikanerinnen und -amerikaner. Der frühere US-Präsident Barack Obama macht Wahlkampf für Biden, und auch Vizepräsidentin Kamala Harris ist unterwegs.
Können Biden und die Demokraten die Afroamerikaner doch noch für sich einnehmen? Weshalb gelingt Biden 2024 nicht, was ihm 2020 gelungen war? Und bietet Donald Trump den Schwarzen tatsächlich eine neue politische Heimat? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International des «Tages-Anzeigers», mit USA-Korrespondent Fabian Fellmann in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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Die Frau, die es mit Trump aufnimmt
Épisode 75
mercredi 5 mai 2021 • Durée 21:07
Liz Cheney steht in der republikanischen Partei weit oben. Sie ist die Tochter von Ex-Vizepräsident Dick Cheney und vertritt den Staat Wyoming im Repräsentantenhaus. Dort ist sie die Nummer drei bei den Republikanern. Ihr Wort hat also ein gewisses Gewicht.
Nun hat sie direkt auf eine Mitteilung von Trump reagiert, der einmal mehr behauptete, die Präsidentschaftswahl von 2020 sei eine «grosse Lüge». Cheney schrieb umgehend auf Twitter: «Die Wahl 2020 wurde nicht gestohlen. Wer das behauptet, verbreitet DIE GROSSE LÜGE, kehrt dem Gesetz den Rücken und vergiftet unsere Demokratie.»
Damit nimmt es die Abgeordnete mit einem mächtigen Gegner auf, obwohl der Facebook-Account des abgewählten Präsidenten gesperrt bleibt. Offenbar sind die Republikaner immer noch tief gespalten zwischen Trump-Anhängern und Trump-Gegnern.
Was ist los mit dieser Partei? Oder liegt das Problem tiefer, ist der gesamte amerikanischen Konservativismus in der Krise? Und wie war das eigentlich früher, bevor Donald Trump auftauchte?
Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcast «Alles klar, Amerika?»
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100 Tage Biden: Das neue Normal
Épisode 74
jeudi 29 avril 2021 • Durée 23:02
Joe Biden hat alle überrascht. Gleich drei grosse Gesetzespakete hat er durchgebracht, seit er im Amt ist. Ein umfassendes Corona-Rettungspaket, ein befristetes bedingungsloses Kindergeld für Familien und den «American Jobs Plan» – dieser kurbelt die Infrastruktur an und stärkt zugleich den Klimaschutz.
HistorikerInnen ziehen Vergleiche zu Franklin D. Roosevelt und Lyndon B. Johnson. Zu Recht? Und wird die Rückkehr zu Normalität und Dossierpolitik sich in Washington nachhaltig durchsetzen?
Darüber sprechen Alan Cassidy und Philipp Loser in einer neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar Amerika?». Es ist zugleich ihre letzte gemeinsame Folge: Im Sommer kehrt Alan Cassidy aus Washinhgton in die Schweiz zurück, als sein Nachfolger übernimmt Fabian Fellmann.
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Endlich Gerechtigkeit für George Floyd?
Épisode 73
mercredi 21 avril 2021 • Durée 13:19
Das genaue Strafmass steht noch nicht fest. Und doch war der Jubel gewaltig nach diesem historischen Gerichtsurteil: Die Geschworenen befanden Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig, unter anderem für Mord zweiten Grades. Am 25. Mai 2020 starb der Afroamerikaner George Floyd, nachdem Chauvin ihm bei einer Festnahme minutenlang gewaltsam sein Knie auf den Hals drückte.
Im Podcast «Alles Klar, Amerika?» sprechen Philipp Loser und USA-Korrespondent Alan Cassidy darüber, welche Bedeutung diesem Urteil zukommt – und warum im Gerichtssaal trotz aller Symbolkraft des Prozesses kaum über systematischen Rassismus in der Polizei gesprochen wurde.
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Biden hat genug von Afghanistan
Épisode 72
mercredi 14 avril 2021 • Durée 17:48
Joe Biden hat sich entschieden, den längsten Krieg der USA zu beenden. Seit 2001, seit den Anschlägen vom 11. September, kämpfen amerikanische Soldaten in Afghanistan gegen die Taliban, al-Qaida und andere islamistische Terrorgruppen.
Das Resultat ist ernüchternd: Das Land hat zwar eine demokratisch gewählte Regierung, aber der Bürgerkrieg ist immer noch nicht zu Ende. Im Gegenteil: Die Taliban verüben regelmässig Anschläge und terrorisieren die Bevölkerung, sie sind klar die stärkste Kraft im Land.
Jetzt also will Präsident Biden alle US-Truppen abziehen bis zum 20. Jahrestag von 9/11. Weshalb macht er das? Was heisst das für die Menschen in Afghanistan? Und kommt nun eine neue Flüchtlingswelle auf Europa zu?
Darüber unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcast «Alles klar, Amerika?»
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Die «Ehekrise» der Republikaner
Épisode 71
mercredi 7 avril 2021 • Durée 19:10
Bis vor kurzem waren die Republikaner die Partei der amerikanischen Wirtschaft. Egal, wo sie sassen, ob im Kongress oder im Weissen Haus: Sie sorgten dafür, dass die Steuern tief blieben und der Staat sich zurückhielt.
Im Gegenzug unterstützte die Wirtschaft die Republikaner in ihren Wahlkämpfen grosszügig. Es war eine Symbiose, vergleichbar mit einer Ehe, wobei das «Wall Street Journal» als Bibel diente, auf der sich die beiden Seiten täglich die Treue schworen. Nun ist diese Ehe in eine Krise geraten.
Aber weshalb genau streiten die Republikaner und die Geschäftsführer so grosser US-Konzerne wie Delta Airlines, Coca-Cola oder Microsoft? Und was heisst das nun für die Regierung von Joe Biden?
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Was beim Prozess um George Floyds Tod auf dem Spiel steht
Épisode 70
mercredi 31 mars 2021 • Durée 12:02
Biden baut Brücken und noch viel mehr
Épisode 69
mercredi 24 mars 2021 • Durée 18:57
Präsident Joe Biden setzt zwei Billionen Dollar für die Bewältigung der Corona-Pandemie ein. Nun hat er noch nachgelegt: Mit weiteren 3 Billionen will er die amerikanische Infrastruktur wieder aufbauen und die Industriegebiete im Rostgürtel modernisieren. Wenn ihm dieses Gigaprojekt gelingt, stellt sich Biden in eine Reihe mit Franklin D. Roosevelt und Lyndon B. Johnson, die mit staatlichen Investitionen die USA neu erfunden haben.
Aber wer soll das alles bezahlen? Braucht Amerika das überhaupt? Und was soll denn alles neu gebaut werden? Zudem: Was hat dieses Infrastrukturprogramm mit China zu tun?
Darüber und über noch viel mehr, nämlich über UFOs, unterhalten sich Martin Kilian, langjähriger USA-Korrespondent, und Christof Münger, Leiter des Ressorts International der Tamedia-Redaktion in Zürich, in einer neuen Folge des Podcasts «Alles klar, Amerika?».
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