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Explorez tous les épisodes du podcast Alle Kinder, fertig, los!

Plongez dans la liste complète des épisodes de Alle Kinder, fertig, los!. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Bewegung macht Schule – die tägliche Bewegungseinheit auf Erfolgskurs28 Oct 202500:28:26
Tom Mlinek leitet die Koordinationsstelle der Täglichen Bewegungseinheit (TBE). Er erzählt, wie die TBE aus „Kinder gesund bewegen“ gewachsen ist, wo sie heute steht und wohin sie will: von der Projektlogik in den Regelbetrieb – mit Bewegung als selbstverständlichem Bestandteil des Bildungsalltags. Wir sprechen über Chancen (Kooperation mit 15.000+ Sportvereinen), Hürden (Infrastruktur, Personal, „Fremdkörper“-Gefühl der Coaches) und Toms Familienalltag mit zwei Kleinkindern: ermöglichen, machen lassen, draußen sein. Plus: WHO-Empfehlungen, einfache Ideen für Bewegung mit Kindern – und Toms Vision, Bewegung als „Hauptfach“ zu verankern. Mehr unter: https://www.bewegungseinheit.gv.at/
  • TBE heute: in 76 % der Volksschulen, 33 % der Kindergärten präsent; volles 3-Säulen-Modell erreicht ca. 15 %der Kinder.
  • Nächster Schritt: Überführung in den Regelbetrieb & stärkere Einbindung der Fachverbände.
  • Kernprinzip: Kooperation Schule ↔ Sportverein als Herz der Umsetzung.
  • Herausforderungen: Infrastruktur (Turnsäle/Räume) & Personal; Coaches sind oft externe Einzelkämpfer – Anschluss ans Kollegium ist entscheidend.
  • Vision: Bewegung & Sport als gleichwertig zu Deutsch/Mathe/Englisch; mehr bewegtes Lernen im Unterricht.
  • Familie: Kinder machen lassen, Möglichkeiten schaffen, viel Natur & Alltagsbewegung.
  • WHO-Ziel: Erwachsene 150 min/Woche + Kraft 3–4×; Kinder 60 min täglich (mittel/hoch).
  • Bildschirmzeit belastet Lernen – Bewegung ist Ausgleich und Entwicklungsbooster.

Soundbite
  • „Die Kooperation zwischen Sportverein und Bildungseinrichtung ist das Herz der TBE.“
  • „Wir brauchen Bewegung als Hauptfach – nicht als Nebensache.“
  • „Ich lasse meine Kinder einfach machen – ermöglichen statt bremsen.“
Chapters
00:00 Intro & Vorstellung Tom Mlinek
02:10 Von Sportunion/Ugotchi zur TBE – der schnelle Wechsel
03:40 Historie & Start: von Forderungen zur Umsetzung, Pilot 2022
05:10 Wo steht TBE heute (Volksschule/Kindergarten, 3-Säulen-Modell)
05:50 Ziele 1–2 Jahre: Regelbetrieb, Budgetrealität, Fachverbände
06:35 Österreichs Sportlandschaft als Chance (15.000+ Vereine)
07:20 Alltag der Bewegungscoaches: Anschluss ans Team, gleiche Schul-Herausforderungen
08:20 Engpässe: Turnsäle/Bewegungsräume & Personal
09:10 Große Vision: Bewegung auf Augenhöhe mit Kernfächern, bewegtes Lernen
11:20 Familie: Vorleben, machen lassen, Natur & Alltag
14:00 Teenager-Blick nach vorn: Ausgleich zur Bildschirmzeit erfahrbar machen
16:20 Eigene Fitness & WHO-Empfehlungen (Erwachsene/Kinder)
17:35 TBE-Ziel: WHO-Bewegungszeit im Bildungsalltag erreichen
18:00 Bewegungsblitz – kurze, persönliche Antworten (u. a. Bewegung auf Rezept)
23:30 Alltagstipps mit Kleinkindern: Stopptanz, Zeitungslauf, raus bei jedem Wetter
26:20 Buchtipp: Renate Zimmer – Kinder brauchen Bewegung
29:30 Fazit: Chancen groß, Weg machbar – mit Geduld, Vision & Begeisterung
Bewegungsmangel durch digitale Medien und dessen Auswirkungen14 Oct 202500:34:09
In dieser Episode diskutieren Sophia Bolzano und Dr. Arnika Tiede die Auswirkungen des Medienkonsums auf das Bewegungsverhalten von Kindern. Dr. Tiede, eine erfahrene Kinderärztin, erklärt, wie digitale Medien die Entwicklung von Kindern beeinflussen und welche gesundheitlichen Probleme daraus resultieren können. Sie gibt Empfehlungen für die Bildschirmzeit und betont die Rolle der Eltern als Vorbilder. Zudem wird ein Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen durch digitale Medien und KI gegeben, sowie praktische Tipps für mehr Bewegung im Alltag.

Website-Empfehlungen:
https://www.smart-aufwachsen.at
https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/kinderaerztin-sie-koennen-handys-bedienen-aber-nicht-mit-besteck-essen;art4,4015138
https://allekinderfertiglos.at

Hauptaussagen:Digitale Medien sind ein Hauptfaktor für Bewegungsmangel bei Kindern.Die Sprachentwicklung leidet unter übermäßiger Bildschirmzeit.Eltern sollten ihre eigenen Mediengewohnheiten überdenken.Bewegung ist entscheidend für die kindliche Entwicklung.Es gibt klare Empfehlungen für die Bildschirmzeit je nach Alter.Regelmäßige Bewegung ist für Kinder unerlässlich.Bildschirme sollten in Kinderzimmern vermieden werden.Die Politik sollte Rahmenbedingungen für den Medienkonsum schaffen.Eltern-Kind-Pass könnte wichtige Informationen über Medienkonsum enthalten.Bewegung ist ein essenzieller Bestandteil des Lebens. 
Warum Bewegung Kindheit verändert30 Sep 202500:41:28
Bewegung macht Kinder stark fürs Leben – doch warum ist sie so entscheidend? Daniel Winkler und Sophia Bolzano diskutieren, wie Mut, Bewegung, Spiel und Freiräume Kinder wachsen lassen. Das Buch der beiden "Alle Kinder, fertig, los!" findest du unter: https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Bewegung ist der Schlüssel!16 Sep 202500:10:45
„Kinder brauchen Bewegung wie die Luft zum Atmen – für Freude, Selbstvertrauen und Entwicklung. Diese erste Folge zeigt dir, warum Bewegung der Schlüssel zu allem ist und wie du deinem Kind dafür Raum gibst.“
Trailer - Alle Kinder, fertig, los!09 Sep 202500:02:50
„Alle Kinder fertig los“ macht sichtbar, warum Bewegung im Kindesalter die Basis für körperliche, soziale und mentale Entwicklung ist. Gastgeberin Sophia Bolzano – Sport- und Bewegungswissenschaftlerin, Motopädagogin und Outdoor-Trainerin – kombiniert Solo-Folgen mit Gesprächen mit Expert:innen aus Sport, Medizin, Psychologie und Pädagogik sowie mit Eltern und Kindern. Mit Konzepten wie „Mut tut gut“ und „raufen und rangeln – fair miteinander kämpfen“ liefert der Podcast konkrete Impulse, wie Familien und Bildungseinrichtungen mehr Bewegung in den Alltag bringen. Der Podcast erscheint 14-tägig und ist auf allen gängigen Plattformen sowie auf allekinderfertiglos.at verfügbar. 
Was Kinder im und durch Leistungssport lernen können03 Feb 202600:39:14
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Marion Maruska – ehemalige Tennisprofi-Spielerin, Sportkoordinatorin beim Österreichischen Tennisverband und Kapitänin des Billie-Jean-King-Cup-Teams. Marion erzählt sehr offen über ihren Weg vom Kindheits-Tennisplatz bis zur Weltspitze, über frühe Wettkämpfe, über zwei schwere Verletzungen und darüber, warum Durchhaltevermögen oft wichtiger ist als Talent. Wir reden über Freude am Sport, über die Bedeutung vielseitiger Bewegung, über Eltern, die begleiten statt Druck machen, und über das, was Kinder im und durch Leistungssport fürs Leben lernen.
Mehr zum ÖTV: https://www.oetv.at/billie-jean-king-cup

Ansprechpersonen im Leistungssport: https://www.oetv.at/leistungssport/sport-ansprechpartner

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
https://muttutgut.at
https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • Freude und Spiel bilden die Basis jeder Sportkarriere.
  • Vielseitige Bewegung ist essenziell: Turnen, Ballspiele, Eislaufen – erst später Spezialisierung.
  • Kinder lernen im Sport: Emotionsregulation, Zielorientierung, Durchhaltevermögen, Flexibilität.
  • Druck entsteht oft im Umfeld – Eltern sollten unterstützen, nicht steuern.
  • Niederlagen gehören dazu: Fehler akzeptieren, Fokus neu setzen, kleine Ziele definieren.
  • Ein gutes Trainer:innenumfeld ist entscheidend für langfristige Motivation.
  • Bewegung zu Hause leicht möglich: erlaubte Bewegung, Möglichkeiten schaffen, ausprobieren.
Soundbite
  • „Bewegung ist für mich lebensnotwendig.“
  • „Ohne intrinsische Motivation bleibt niemand im Sport.“
  • „Fehler gehören dazu – entscheidend ist, wie man danach weitermacht.“
Chapters
00:00 Vorstellung Marion Maruska
01:30 Bewegungskindheit, erste Wettkämpfe
03:40 Trainingsalltag früher vs. heute
04:50 Warum vielseitige Bewegung die Basis fürs Tennis ist
07:30 Freude behalten trotz frühem Leistungsdruck
08:20 Rolle der Eltern – begleiten statt einmischen
10:00 Umgang mit Fehlern und Niederlagen
12:40 Ziele setzen – Rückkehr nach Verletzungen
16:40 Was Kinder im Sport fürs Leben lernen
19:40 Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein, Trainingsgruppen
21:30 Billie-Jean-King-Cup & Nachwuchsprojekte
24:00 Tennisjugend international
25:10 Bewegung im Familienalltag
26:40 Talente fördern vs. Kinder, die sich schwer tun
29:30 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Mini-Tennis, Zielwurf
31:50 Buchtipp: Andre Agassi – Open
32:20 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
34:15 Zusammenfassung & Ausblick
Scheidung, aber richtig: Wie Trennung gelingt und warum Bewegung hilft20 Jan 202600:39:17
Trennung und Scheidung sind für viele Familien ein massiver Einschnitt – vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniela Davidovits, psychosoziale Beraterin und Autorin des Buches „Scheidung, aber richtig“, darüber, wie Trennungen gelingen können, ohne Kinder in Loyalitätskonflikte oder Rosenkriege hineinzuziehen. Im Fokus stehen Kommunikation mit Kindern, Stabilität im neuen Familienalltag und die Frage, was Kinder in dieser Umbruchphase wirklich brauchen. Ein zentrales Thema ist auch Bewegung als unterschätzte Ressource: als emotionaler Ausgleich, als stabilisierende Routine und als Möglichkeit, Beziehung neu zu gestalten und Gespräche leichter entstehen zu lassen.
Mehr zu Daniela Davidovits: https://www.davidovits.at
Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
Eine Trennung ist nicht automatisch belastender als ein dauerhaft konflikthaftes Familienklima.
Kinder brauchen klare Botschaften: Beide Eltern bleiben da. Und sie tragen keine Schuld an der Trennung.
Loyalitätskonflikte sind eine der größten Belastungen für Kinder. Abwertende Aussagen über den anderen Elternteil treffen immer auch das Kind.
Stabilität entsteht durch Routinen, Verlässlichkeit und klare Absprachen – auch wenn es nun zwei Haushalte gibt.
Bewegung wirkt doppelt: Sie hilft bei der emotionalen Regulation und schafft Situationen, in denen Gespräche leichter entstehen.
Gemeinsame Aktivitäten können Beziehung nach einer Krise neu aufbauen oder vertiefen.
Dankbarkeit für das, was war, kann helfen, respektvoll miteinander umzugehen – auch nach dem Ende der Paarbeziehung.
Selbstfürsorge ist essenziell: Wer selbst wieder Kraft schöpft, kann Kinder besser begleiten.
Titles
Trennung & Scheidung: Wie Kinder stabil bleiben – im Gespräch mit Daniela Davidovits
Scheidung ohne Rosenkrieg: Was Kinder jetzt wirklich brauchen
Wenn Familien sich neu ordnen: Daniela Davidovits über Trennung, Kinder und Stabilität
Soundbite
„Wir sind weiterhin beide deine Eltern und du hast keine Schuld an unserer Trennung.“
Chapters
00:00 Einstieg: Trennung, Scheidung und Tabus
01:00 Daniela Davidovits stellt sich vor
02:01 Warum ein Buch über Scheidung, obwohl sie selbst glücklich verheiratet ist
04:19 Welche Fragen Eltern bei Trennung am meisten beschäftigen
06:08 Kommunikation mit Kindern: Worte, die tragen
08:11 Elternschaft bleibt – auch wenn die Beziehung endet
09:41 Wie sehr leiden Kinder unter Trennung wirklich?
11:09 Trennung als mögliche Entlastung
12:17 Bewegung als stabilisierende Ressource für Kinder
13:36 Routinen, Sport und Verlässlichkeit
15:10 In Bewegung kommen – Gespräche anders führen
18:12 Bewegung als Beziehungsbrücke nach der Trennung
20:45 Wenn Kinder sich zurückziehen – wie man sie wieder ins Tun bringt
24:26 Kommunikationsfehler zwischen getrennten Eltern
26:31 Dankbarkeit als Haltung nach der Trennung
29:50 Drei Sätze, die Eltern sich merken sollten
31:08 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen
34:26 Abschluss, Buchhinweis & Ausblick
Von „Mut tut gut“ bis Tägliche Bewegungseinheit (TBE) – Ein Leben für Kinder und Bewegung06 Jan 202600:54:25
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Peter Rathammer, Volksschulpädagoge, Trainer, TBE-Bewegungscoach und langjähriger Experte für Kindersport. Peter arbeitet seit über 25 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – im Turnsaal, im Verein und in der Ausbildung von Pädagog:innen an der PH Wien. Er erzählt, welche Veränderungen er bei Kindern beobachtet, warum die Schere zwischen bewegungserfahrenen und bewegungsarmen Kindern größer wird und weshalb die tägliche Bewegungseinheit (www.bewegungseinheit.gv.at
) aus seiner Sicht ein entscheidender Hebel ist. Außerdem erklärt er, welche Spiele immer funktionieren, wie er Bewegung im eigenen Familienalltag lebt und warum Bewegung eine Eintrittskarte für Beziehung und Lernen ist.
Weitere Infos und Bewegungsangebote: www.fitsportaustria.at

Website Podcast: https://allekinderfertiglos.at und https://muttutgut.at

Takeaways
  • Peter verbindet Schule, Verein und Ausbildung – sein Alltag reicht von Volksschulkindern bis zu Senior:innen.
  • Bewegungsangebote sind vorhanden, aber für viele Kinder fehlt der niederschwellige Zugang direkt vor der Haustür.
  • Im städtischen Bereich ist die Schere zwischen motorisch starken und motorisch schwachen Kindern deutlich größer geworden.
  • An den PH-Eingangsprüfungen zeigt sich: Viele Studierende schaffen grundlegende motorische Anforderungen nicht mehr.
  • Tägliche Bewegungseinheit (TBE) ist ein Schlüssel, um alle Kinder zu erreichen – unabhängig von Herkunft und Ressourcen.
  • Niederlagen auszuhalten und daraus zu lernen, ist für viele junge Menschen schwierig geworden.
  • Positive Entwicklungen gibt es dennoch: engagierte Lehrer:innen, bewegte Schulen, Programme wie „Mut tut gut“ und praxisnahe Initiativen in Wien und NÖ.
  • Spieleklassiker wie „Laufhase, Sitzhase“ funktionieren seit Jahrzehnten – mit kleinen methodischen Anpassungen.
  • Bewegung zuhause: Möglichkeiten schaffen, Bälle bereitstellen, Sprossenwand, Hoverboard, Türreck, Alltagsbewegung.
  • Vereinssport ist ein wichtiger Baustein – über www.fitsportaustria.at
    finden Eltern geprüfte Angebote.
  • Bewegung ist für Peter eine Möglichkeit, Kinder emotional zu erreichen und Beziehung aufzubauen.
Soundbite
  • „Ich habe noch kein Kind gefunden, das nichts kann – es braucht nur das richtige Angebot.“
  • „Die TBE ist der Hebel, um alle Kinder zu erreichen.“
  • „Bewegung ist meine Eintrittskarte, um mit Kindern in Beziehung zu kommen.“
Chapters
00:00 Vorstellung Peter Rathammer
01:30 Beruflicher Weg zwischen Schule, PH Wien und Verein
03:40 Wie alles begonnen hat – vom Tennis zum Kindersport
06:00 Veränderungen der letzten Jahrzehnte: Bewegungsfreude und motorische Fähigkeiten
07:30 Stadt vs. Land – warum sich die Schere öffnet
09:10 Sorgen: weniger Selbstvertrauen, weniger Körperspannung, wenig Niederlagentoleranz
10:10 PH-Eingangsprüfung: Was Studierende motorisch (nicht mehr) können
12:30 Positive Entwicklungen: engagierte Lehrer:innen, gute Initiativen, TBE
14:50 Infrastruktur, Material, Turnsäle – wo es hapert
16:30 Spiele, die immer funktionieren – allen voran „Laufhase, Sitzhase“
18:30 Schönste Erlebnisse – Kinder begleiten, Beziehungen über Jahre
21:00 Bewegung im Alltag mit der eigenen Tochter
23:30 Was Eltern tun können, wenn ihr Kind „Bewegung nicht mag“
25:00 Vereine, Angebote und www.fitsportaustria.at

26:30 Wenn Peter Sportminister wäre – klare Prioritäten
28:30 Was Gemeinden tun können: sichere Wege, Bewegungszonen, Material
31:00 Was Eltern und Pädagog:innen wirklich brauchen: Mut, Beziehung, klare Regeln
33:00 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Balancierstrecke, Boards
37:30 Buchtipp: „Alle Kinder fertig los“
38:00 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
42:00 Abschluss, Dank und Ausblick
Essen ohne Druck: Wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln22 Dec 202500:42:38
Rund um Weihnachten wird Essen in vielen Familien besonders präsent. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Lena Gießwein, Diätologin, Ernährungsberaterin und Gründerin von Lieblingsesser, darüber, wie Kinder ein gutes Gefühl fürs Essen entwickeln können – ohne Druck und ohne ständige Diskussionen am Tisch. Lena erklärt den Unterschied zwischen „picky eating“ und ARFID, spricht über Neophobie als normale Entwicklungsphase und zeigt, wie Eltern über eine entspannte Haltung, klare Rahmenbedingungen und Vorbildwirkung viel Stress rausnehmen können. Dazu gibt’s das „Vier gewinnt“-Prinzip für eine alltagstaugliche Jause, Tipps für wenig Zeit zum Kochen und einen wichtigen Blick auf Körperbild und frühe Warnzeichen von Essstörungen.
Mehr zu Lena Gießwein & Lieblingsesser: https://lieblingsesser.com

Sophias Websites & Buch:
https://allekinderfertiglos.at
| https://muttutgut.at
| https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

Takeaways
  • „Picky eating“ heißt wählerisches Essen und ist kein medizinischer Begriff. ARFID ist eine medizinisch definierte Essstörung mit stark eingeschränkter Nahrungsaufnahme.
  • Neophobie ist eine normale Phase (Angst vor Neuem), oft rund um den zweiten Geburtstag.
  • Entspannung statt Druck: Eltern gestalten den Rahmen und das Angebot, das Kind entscheidet über Menge und Auswahl daraus.
  • Die Atmosphäre am Tisch zählt mehr als Kommentare zum Essen.
  • Kinder lernen vor allem über Vorbilder: was wir essen, wie wir essen und wie wir über Essen sprechen.
  • Gesunde Jause einfach gedacht: „Vier gewinnt“ – Getreide, Protein, Obst/Gemüse, ausreichend trinken.
  • Bio ist schön, aber nicht Voraussetzung. Lieber irgendein Gemüse als gar keines.
  • Zeitmangel: Kalte Jause kann vollwertig sein. Warme Mahlzeiten sind kein Muss.
  • Zusatzthema: Körperbild. Frühere Unzufriedenheit und Essstörungen nehmen zu. Warnzeichen ernst nehmen und früh ins Gespräch gehen.
Soundbite
  • „Essen soll was Schönes sein, was Verbindendes sein.“
Chapters
00:00 Einstieg: Weihnachten, Essen & gesunde Gewohnheiten
01:00 Lena Gießwein stellt sich vor
01:55 Picky Eating vs. ARFID – was ist was?
03:10 Was Eltern am häufigsten beschäftigt
03:59 Neophobie & Autonomiephase: was ist normal?
05:37 Geteilte Verantwortlichkeit: Rahmen vs. Entscheidung
07:31 Atmosphäre am Tisch & gemeinsame Mahlzeiten
10:10 Regeln, Rahmen, Familienzeit statt Ess-Diskussionen
11:15 Kinder einbeziehen: Kochen, Einkaufen, kleine Entscheidungen
12:49 Gesunde Jause: „Vier gewinnt“ (Getreide, Protein, Obst/Gemüse, trinken)
15:27 Weißbrot & Fruchtjoghurt: Einordnung ohne Panik
18:14 Warum Kinder zunehmen: Verfügbarkeit, Werbung, hoch verarbeitete Produkte
21:01 Muss es bio sein?
22:58 Wenig Zeit: schnelle, ausgewogene Lösungen
25:11 Kinder stärken: Workshops, Elternarbeit, Alltagssprache
27:05 Körperbild & frühe Warnzeichen von Essstörungen
29:39 Ernährungsblitz: 7 schnelle Fragen
04:45 Bewegungstipps rund ums Essen: Marktspaziergang, Küche als Bewegungsraum, Energiepause
07:51 Buchtipps: „Wo kommt unser Essen her?“ & „Der kleine Sporticus“
Bewegung im Schulalltag09 Dec 202500:31:39
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Andrea Böhm, Volksschulpädagogin in Wien und Leiterin einer Bewegungsklasse. Andrea erzählt, warum sie seit über 20 Jahren mit Herz und Überzeugung Volksschullehrerin ist und wie sie Bewegung konsequent in ihren Schulalltag einbaut – vom Geräteturnen nach dem Konzept „Mut tut gut“ bis zur täglichen bewegten Pause im ganzen Schulhaus.Sie berichtet, wie sich Kinder in den letzten Jahren verändert haben, welche Rolle Bildschirmzeit spielt und warum kurze Bewegungseinheiten zwischendurch oft Wunder für Konzentration und Klassenklima wirken. Außerdem geht es um Rahmenbedingungen in der Schule, Klassengröße, Raumgestaltung, Wünsche an die Politik und praktische Ideen für Eltern und Pädagog:innen – inklusive Bewegungstipps und Buchtipp.
Mehr Informationen zum Bewegten Lernen in Wien: https://bewegtes-lernen-wien.at
Mehr Infos zum Podcast: https://allekinderfertiglos.at

Takeaways
  • Andrea ist seit rund 25 Jahren Volksschullehrerin und erlebt ihren Beruf als Berufung.
  • In ihrer Schule gibt es Integrations-Mehrstufenklassen und eine eigene Bewegungsklasse.
  • Sie beobachtet: Viele Kinder haben heute weniger Bewegungserfahrung, besonders in Motorik und Koordination.
  • Bewegung ist für sie kein Extra, sondern Teil des gesamten Schultags – nicht nur in der Turnstunde.
  • Kurze Bewegungspausen und kinesiologische Übungen verbessern Konzentration und Lernbereitschaft.
  • Die „bewegte Pause“ mit Stationen im ganzen Schulhaus wird von den Kindern geliebt und entspannt den Unterricht.
  • „Mut tut gut“ hilft, Wartezeiten zu vermeiden und Kindern mehr Eigenverantwortung im Turnsaal zu geben.
  • Klassengröße, Raumknappheit und zu wenige Turnstunden erschweren kindgerechtes, bewegtes Lernen.
  • Andrea wünscht sich: mehr Turnstunden, größere bzw. bewegungsfreundliche Räume und verpflichtende Bewegungsmöglichkeiten im Alltag.
  • Bewegung entlastet nicht nur Kinder, sondern auch Lehrpersonen – und wirkt bis in Konzentration, Sozialverhalten und Lernfreude hinein.
Titles
  • Bewegung macht Schule – Einblicke in die „bewegte Klasse“ von Andrea Böhm
  • Zwischen Turnsaal, bewegter Pause und Bildschirmzeit – Alltag einer Volksschullehrerin
  • Kinder brauchen Bewegung – wie eine Lehrerin ihren Schulalltag gestaltet
Soundbite
  • „Lernen in Bewegung funktioniert einfach am besten.“
  • „Wichtig ist, dass sich alle Kinder bewegen – nicht, dass alle dasselbe machen.“
  • „Bewegung ist für mich das, was meinen Kopf vom Alltag wieder frei macht.“
Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Andrea Böhm
02:00 Warum Volksschullehrerin – Beruf oder Berufung?
03:30 Schule, Integrations-Mehrstufenklassen und Bewegungsschwerpunkt
05:30 Haben sich Kinder verändert? Motorik, Konzentration, Bildschirmzeit
08:00 Erfolgserlebnis im Turnsaal: Entwicklung eines Kindes mit autistischen Zügen
10:00 Warum Bewegung im Unterricht für Lernen und Konzentration so wichtig ist
12:00 Bewegte Klasse: kinesiologische Übungen, Bewegungsstationen, Rollbrett & Co.
14:30 Die „bewegte Pause“ – 15 Minuten Bewegung im ganzen Schulhaus
17:00 Rahmenbedingungen: Klassengröße, Platzmangel und Bewegungsräume
19:30 „Mut tut gut“ im Turnsaal: Geräteaufbau, Eigenverantwortung, Beobachterrolle
22:00 Spezialisierung vs. Klassenlehrerin für alles – Andreas Sicht auf die Ausbildung
24:00 Wünsche an Politik und Schulbau: mehr Turnstunden, mehr Garten, mehr Bewegung
27:00 Bewegungstipps für Schule und Zuhause: Mathe in Bewegung, frische Luftpause, bewegtes Vorlesen
30:30 Bewegungsblitz – sieben spontane Fragen an Andrea
34:00 Buchtipp: „Bewegung macht schlau“ und Abschluss des Gesprächs
Kindheit heute und damals - von vor dem Bildschirm zu draußen in der Natur25 Nov 202500:53:52
In dieser Episode spricht Sophia Bolzano mit Sascha Ladurner, Podcast-Producer, Vater von zwei Teenagern und leidenschaftlicher Kletter- und Golf-Fan. Gemeinsam blicken sie auf ihre eigene Kindheit in den 1970er-Jahren zurück – wild, frei und oft mit aufgeschürften Knien – und vergleichen sie mit dem Aufwachsen ihrer Kinder heute. Es geht um Mediennutzung, Stadt- vs. Landleben, Eltern als Vorbilder, klare Regeln und das richtige Maß an Vertrauen.
Sascha erzählt, warum er Bewegung als Familienprojekt sieht, wie man Kinder fürs Draußensein begeistert – und warum Eltern nicht immer „Freunde“, sondern konsequente Begleiter sein sollten.

  • Bewegung war früher selbstverständlich – heute muss sie bewusst eingeplant werden.
  • Kinder brauchen Freiraum, Mut und Zutrauen – Überbehütung verhindert Entwicklung.
  • Eltern prägen durch ihr eigenes Bewegungsverhalten.
  • Konsequente, liebevolle Regeln geben Orientierung – auch bei Bildschirmzeit.
  • Vertrauen entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Strenge.
  • Gemeinsame Bewegung schafft Beziehung – in jedem Alter.
  • Schulen sollten Bewegung als Bildungsfach ernst nehmen.
  • Kinder dürfen wieder „wild“ sein – Schrammen sind Lernfelder.
Soundbites
  • „Lasst Kinder wieder Kinder sein – wild, laut und in Bewegung.“
  • „Bewegung ist der leichteste Weg zu einem gesunden Leben.“
  • „Mach einen guten Menschen draus – alles andere ergibt sich.“
Podcast: https://allekinderfertiglos.at
Sascha Ladurner: https://quickdraw.at
Bewegungsfreude bis ins hohe Alter11 Nov 202500:29:21
Claudia Golbik-Ruffer (Sportwissenschafterin, medizinische Trainingstherapeutin) erzählt, wie sie in der Vitalschmiede (www.vitalschmiede.at) Menschen „trotz innerem Schweinehund“ in Bewegung bringt – besonders ab 60+. Sie erklärt, was im Alter realistisch (und trainierbar!) ist, warum Fehler ausdrücklich erwünscht sind und wie spielerische Elemente aus der Kinderbewegung auch Senior:innen begeistern. Ihr Mantra: „Es ist nie zu spät.“ Plus: eine einfache Lieblingsübung, die Kraft, Mobilität und Selbstständigkeit stärkt.
  • Bewegung ist Mittel zum Zweck: mehr Lebensqualität & Selbstständigkeit.
  • Auch 90+ ist trainierbar – mit angepasstem, langsamer steigendem Reiz.
  • „Fehler willkommen“: spielerisch/koordiniert trainieren, viel lachen.
  • Viele Einschränkungen im Alter wären mit früherer Bewegung vermeidbar.
  • Ärztliche Empfehlung & gesellschaftliche Vorbilder motivieren enorm.
  • Gemeinsame Übungen, die bei Jung & Alt funktionieren (Ball, Balance, Brain).
  • Lieblingsübung: vom Boden aufstehen – täglich, mehrmals.
  • Botschaft: Nie zu spät anfangen. Kleine Schritte, große Wirkung.
Arbeit mit Sinn und Bewegung - was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeuten12 May 202600:35:40
Viele junge Menschen stehen heute unter enormem Druck: Was soll ich studieren? Was passt wirklich zu mir? Und wie finde ich einen Beruf, der Sinn macht? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Sandra Herrmann, Karrierecoach für Jugendliche und Erwachsene, über die Verbindung von Karriere, Persönlichkeit und Bewegung. Sandra begleitet Menschen bei Berufs- und Lebensentscheidungen und zeigt, warum Selbstreflexion, innere Klarheit und Körpergefühl dabei eine große Rolle spielen. Besonders spannend: Menschen mit Sportbiografie bringen oft Fähigkeiten mit, die ihnen später im Berufsleben enorm helfen – von Frusttoleranz bis Selbstmanagement. Gleichzeitig sprechen Sophia und Sandra darüber, warum Bewegung eine wichtige Ressource bleibt – auch im Erwachsenenalter und gerade in einer zunehmend sitzenden Arbeitswelt.Mehr zu Sandra Herrmann: https://karriereundsinn.at
Instagram: https://www.instagram.com/ks.karriereundsinn/
Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Takeaways
  • Junge Menschen stehen heute vor rund 1800 möglichen Tätigkeiten und fühlen sich oft überfordert statt orientiert.
  • Viele wissen zwar, was sie gerne machen, können ihre Stärken aber keinem konkreten Beruf zuordnen.
  • Sandra arbeitet stark mit Selbstreflexion und Sinnfragen: Was kann ich? Was will ich wirklich? Und was will vielleicht jemand anderer für mich?
  • Sportlich geprägte Menschen treffen Entscheidungen oft stärker über Körpergefühl und innere Stimmigkeit.
  • Bewegung stärkt Frusttoleranz, Zielorientierung, Durchhaltevermögen und Selbstmanagement.
  • Menschen aus dem Sport können oft besser mit Feedback umgehen und Prozesse langfristig verfolgen.
  • Herausforderung im Berufsleben: Leistungssportler:innen denken manchmal sehr in „Gewinnen oder Verlieren“.
  • Bewegung hilft auch Erwachsenen dabei, Stress besser zu regulieren und die eigene Energie wahrzunehmen.
  • Kinder sollten früh erleben, dass Bewegung selbstverständlich zum Alltag gehört – nicht nur als Leistung, sondern als Ressource fürs Leben.
  • Bewegung ist Freiheit – körperlich und mental.
Titles
  • Arbeit mit Sinn und Bewegung – was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeuten
  • Karriere, Körpergefühl und Sinn: Warum Bewegung bei Entscheidungen hilft
  • Was junge Menschen heute wirklich brauchen – Sandra Herrmann über Karriere, Druck und Bewegung
Soundbite
„Bewegung ist für mich Freiheit.“
Chapters
00:00 Einstieg: Karriere, Sinn und Bewegung
00:57 Sandra Herrmann stellt sich vor
02:00 Junge Menschen unter Druck: Berufswahl heute
02:36 1800 Tätigkeiten – warum Orientierung so schwer ist
04:31 Sinnfrage & Selbstreflexion: Was will ich wirklich?
05:00 Der Fragebogen: Stärken, Wünsche und innere Klarheit
07:21 Wunschjobs & verborgene Möglichkeiten
08:00 Sportmenschen ticken anders
08:37 Körpergefühl, Energie und schnelle Entscheidungen
10:42 Welche Fähigkeiten aus dem Sport später helfen
11:04 Frusttoleranz, Zielorientierung und Selbstmanagement
12:33 Feedback annehmen lernen
13:13 Herausforderungen für sportlich geprägte Menschen im Berufsleben
15:38 Welche Jobs gut zu Sportmenschen passen
16:10 Körpergefühl als innerer Kompass
18:34 Bewegungstipps für Menschen mit sitzenden Berufen
21:57 Buchtipps rund um Sinn, Körper und Stressbewältigung
23:44 Bewegungsblitz: 7 schnelle Fragen
05:41 Niederlagen als Chance sehen
06:16 Warum Kinder Zeit für Bewegung brauchen
07:46 Bewegung als Ressource bis ins hohe Alter
Bewegungstipps aus der Folge
  • Positionswechsel statt Dauersitzen
    Regelmäßig aufstehen, im Stehen arbeiten oder kurz ein paar Schritte gehen. Auch Boden statt Sessel kann neue Bewegung in den Alltag bringen.
  • Mini-Mobilisation zwischendurch
    Handgelenke, Schultern, Wirbelsäule und Füße kurz durchbewegen. Bereits 1–2 Minuten Mobilisation helfen gegen Verspannung und Müdigkeit.
  • Bewegung an Routinen koppeln
    Zum Beispiel beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder beim Lüften ein paar Kniebeugen machen. Kleine Bewegungen summieren sich im Alltag.
Buchtipps aus der Folge
  • Simon Sinek: „Finde dein Warum“
    Ein inspirierendes Buch über Sinn, Motivation und die Frage, warum wir tun, was wir tun. Besonders spannend für Menschen in beruflichen Entscheidungsphasen.
  • Maja Storch & Wolfgang Tschacher: „Embodiment – Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen“
    Ein spannender Zugang dazu, wie Körper und Psyche zusammenwirken und warum unser Körper oft früher weiß, was für uns stimmig ist.
  • Tobias Esch: „Stressbewältigung“
    Ein praxisnahes Buch über Stressregulation, Selbstfürsorge und die Verbindung von Körper und Geist – inklusive Übungen und Workbook-Ansätzen.
Bewegung und Sprachentwicklung - Interview mit Renate Zimmer28 Apr 202600:29:45
Bewegung und Sprache – zwei Bereiche, die oft getrennt gedacht werden, dabei gehören sie untrennbar zusammen. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Prof. Dr. Renate Zimmer, einer der wichtigsten Stimmen im Bereich frühkindliche Entwicklung, darüber, wie Kinder Sprache durch Bewegung lernen. Es geht um Begriffsbildung durch Erfahrung, um Beziehung als Grundlage für Kommunikation und darum, wie Pädagog:innen und Eltern Bewegung gezielt als Sprachanlass nutzen können. Besonders spannend: Wie Kinder ohne Deutschkenntnisse über Bewegung Zugang zur Sprache finden – und warum genau darin eine große Chance liegt. 
Mehr zu Renate Zimmer:
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TakeawaysBewegung ist ein natürlicher Sprachanlass – Kinder sprechen über das, was sie tunBegriffe wie „hoch“, „weit“ oder „schnell“ werden durch Bewegung wirklich verstandenSprache prägt sich besser ein, wenn sie mit Handlung verknüpft istBeziehung ist die Grundlage für Sprache – ohne Vertrauen kein SprechenBewegung gibt Sicherheit – besonders für Kinder mit wenig SprachkenntnissenHandlungsorientiertes Lernen erleichtert den Zugang zu Sprache enormMehrsprachige Kinder profitieren besonders von Bewegung als EinstiegRhythmus, Wiederholung und Handlung unterstützen Sprachentwicklung nachhaltig

Soundbite„Kinder sprechen, wenn es etwas zu sagen gibt – und das entsteht in der Bewegung.“

Chapters00:00 Einstieg: Bewegung und Sprache – was hat das miteinander zu tun?
02:30 Warum Bewegung ein Sprachanlass ist
03:48 Begriffsbildung durch Bewegung (hoch, weit, schnell)
05:03 Warum sich Sprache durch Handlung besser einprägt
05:57 Welche Bewegungssituationen Sprache fördern
07:11 Alltagstipps für Eltern und Pädagog:innen
07:54 Beziehung als Grundlage für Sprache
09:35 Kinder ohne Deutschkenntnisse: Zugang über Bewegung
11:13 Grammatik lernen durch Handlung
12:28 Regeln vermitteln – Bilder, Vorzeigen oder Sprache?
13:02 Bewegung als Chance für Integration
14:18 Sprache im Rhythmus und in Bewegung
16:02 Praxisbeispiel: Wenn Bewegung Sprachblockaden löst
18:12 Bewegungstipps für Sprache im Alltag
00:00 Bewegungsblitz
05:26 Buchtipps von Renate Zimmer

Bewegungstipps aus der Folge
  • Bewegung sprachlich begleiten
    Beim Klettern, Springen oder Balancieren beschreiben, was passiert: „Du steigst hoch“, „Du springst weit“. So verknüpfen Kinder Handlung und Sprache direkt.
  • Bewegungsspiele mit Sprache verbinden
    Tiere nachahmen, Bewegungen benennen oder kleine Spiele mit Verben und Begriffen einbauen. Danach gemeinsam reflektieren: „Wie ist der Elefant gegangen?“
  • Rhythmus und Sprache kombinieren
    Klatschen, Stampfen oder Gehen mit Reimen und Liedern verbinden. Bewegung und Sprachrhythmus unterstützen sich gegenseitig.
Buchtipps aus der FolgeRenate Zimmer – „Handbuch der Bewegungserziehung“
Ein umfassender Klassiker, der zeigt, wie Bewegung die gesamte kindliche Entwicklung unterstützt – inklusive Sprache.Renate Zimmer – „Handbuch Sprache und Bewegung“
Fundiertes Praxisbuch mit vielen konkreten Ideen, wie Sprache über Bewegung gefördert werden kann.Renate Zimmer – „Die kleine Ballgrammatik“
Ein kurzer, sehr praktischer Zugang zur Sprachförderung über Bewegung – ideal für Alltag, Kindergarten und Schule.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
Alltagstaugliche Ideen, wie Bewegung Kinder in ihrer gesamten Entwicklung stärkt – körperlich, emotional und kognitiv.
Wenn Kinder mehr wollen – Leistungssport als Familienweg14 Apr 202600:36:47
Was bedeutet es, wenn gleich vier Kinder ihren Weg im Sport finden – teilweise im Leistungssport? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Birgit Neumayer, Mutter von vier sportbegeisterten Kindern, über Talent, Förderung und Familienalltag zwischen Training, Turnieren und Schule. Es geht darum, wie Eltern erkennen, wann aus Freude Ernst wird, wie man Kinder begleitet ohne Druck aufzubauen und warum Pausen genauso wichtig sind wie Training. Birgit gibt sehr persönliche Einblicke in ihren Alltag, erzählt von Herausforderungen rund um Schule, Reisen und Loslassen – und davon, warum Sport weit mehr ist als Medaillen.
Mehr zu Lukas Neumayer: https://www.lukas-neumayer.at
Mehr zu Anna Neumayer: https://www.instagram.com/neumayer_anna/
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Takeaways
Leistungssport sollte immer vom Kind ausgehen – nicht von den Eltern.
Vielfalt ist wichtig: Eine zweite Sportart kann Ausgleich und Freude bringen.
Pausen sind kein Rückschritt, sondern notwendig für Entwicklung und Motivation.
Freundschaften im Sport sind ein entscheidender Faktor für langfristige Motivation.
Schule und Leistungssport zu verbinden ist möglich, aber oft herausfordernd.
Kinder brauchen Raum, um eigene Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie Fehler machen.
Niederlagen gehören dazu und sind wichtige Lernmomente für Selbstreflexion.
Eltern sollten in emotionalen Momenten zuerst auffangen und erst später analysieren.
Erfolg im Sport ist vergänglich – Werte wie Selbstständigkeit, Offenheit und Lebensfreude bleiben.

Chapters
00:00 Einstieg & Vorstellung Birgit Neumayer
01:12 Familie, Beruf und Alltag
02:58 Die sportlichen Wege der vier Kinder
04:12 Wann wird aus Freude Leistungssport?
06:41 Fördern ohne Druck – wie gelingt das?
09:14 Organisation, Reisen und Schule im Leistungssport
13:40 Loslassen als Elternteil
16:39 Schule, Freunde und Sport im Alltag
18:14 Bedeutung von Freundschaften im Sport
18:59 Familienzeit zwischen Leistungsdruck
20:04 Werte im Sport und fürs Leben
22:03 Tipps für Eltern mit ehrgeizigen Kindern
25:01 Blick in die Zukunft
31:00 Bewegungsblitz
34:18 Bewegungstipps für den Alltag
36:50 Abschluss & Zusammenfassung

Bewegungstipps aus der Folge
  • Bewegung einbauen statt organisieren
    Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Keine Planung notwendig, sondern Bewegung ganz selbstverständlich im Alltag integrieren.
  • Rituale statt Programme
    Ein fixer Spaziergang nach dem Abendessen oder kurze Bewegungseinheiten im Garten. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Dauer oder Intensität.
  • Freies Bewegen ohne Bewertung
    Klettern, balancieren, raufen oder einfach herumtoben lassen. Ohne Korrektur und Vergleich – Kinder brauchen bewegte Zeit ohne Leistungsdruck.
Buchtipp aus der Folge
  • Remo H. Largo: „Kinderjahre“
    Ein Klassiker über die Entwicklung von Kindern. Zeigt eindrucksvoll, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat – im Sport genauso wie im Leben. Stärkt Vertrauen in individuelle Wege statt Vergleich und Druck.
Bewegung ist Medizin - für Körper, Kopf und Stimmung31 Mar 202600:40:26
Bewegung ist weit mehr als Sport – sie ist ein zentrales Grundbedürfnis von Kindern. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Dr. Reinhold Kerbl, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und einer der bekanntesten Kinderärzte Österreichs, über die enorme Bedeutung von Bewegung für Knochen, Muskulatur, Gehirn und psychische Gesundheit. Wir sprechen über motorische Defizite, die Zunahme von Übergewicht, die Auswirkungen von Smartphones auf die Entwicklung und warum Bewegung das „beste Antidepressivum“ sein kann. Außerdem geht es um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, elterliche Verantwortung und die klare Forderung nach einer verbindlichen täglichen Bewegungseinheit in Schulen.
Takeaways
  • Bewegung beginnt im Säuglingsalter und ist entscheidend für motorische, muskuläre und neurologische Entwicklung.
  • Knochendichte entsteht durch Belastung – Springen, Laufen und Kraft sind wichtige Reize.
  • Motorische Fähigkeiten haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Purzelbaum, Rückwärtsgehen oder Einbeinhüpfen sind keine Selbstverständlichkeit mehr.
  • Smartphones und soziale Medien rauben Bewegungszeit und beeinflussen Entwicklung und Schlaf.
  • Übergewicht ist fast immer eine Kombination aus Bewegungsmangel und falscher Ernährung – Genetik allein erklärt es selten.
  • Bewegung wirkt präventiv gegen Depression und fördert durch Serotonin und Dopamin die psychische Stabilität.
  • Schlank ist kein Ziel – Wohlfühlstatur und Fitness sind entscheidend.
  • Handyfreie Zeiten (Mahlzeiten, Schlafzimmer) sind eine wichtige Maßnahme im Familienalltag.
  • Die tägliche Bewegungseinheit in Schulen ist ein zentraler gesundheitspolitischer Hebel.
Soundbite
„Bewegung ist das beste Antidepressivum.“
Chapters
00:00 Vorstellung Dr. Reinhold Kerbl
01:02 Warum Bewegung ein Grundbedürfnis ist
02:05 Knochendichte, Muskeln und Schwerkraft
03:59 Warum Kinder springen dürfen
05:09 Motorische Defizite und Smartphone-Effekt
07:34 Vielfalt statt Einseitigkeit im Training
11:15 Übergewicht: Bewegung und Ernährung als Balance
13:39 Ganzheitlicher Lebensstil statt Einzelmaßnahme
17:38 Bewegung und Depression – was die Forschung zeigt
20:44 Fit und fröhlich statt nur schlank
23:13 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
25:37 Smartphone-Nutzung und Verantwortung
31:00 Bewegungsblitz
34:26 Buchtipps & Abschluss
Wie Musik und Bewegung Kinder mutig machen17 Mar 202600:39:33
Lernen braucht mehr als Stillsitzen und Arbeitsblätter. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Katrin Reisinger über ihren Weg von der Bühne ins Klassenzimmer und darüber, warum Musik, Bewegung und Improvisation zentrale Elemente guten Unterrichts sind. Katrin erzählt aus ihrem Schulalltag, wie Kinder durch Bewegung leichter lernen, sich besser konzentrieren und mehr Freude entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Haltung, Beziehung und die Frage, wie Schule ein Ort werden kann, an dem Kinder sich zeigen dürfen – mit Körper, Stimme und Gefühl. Bewegung wird dabei nicht als Zusatz verstanden, sondern als natürlicher Bestandteil von Lernen.
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Takeaways
  • Lernen gelingt besser, wenn Kinder sich sicher fühlen und sich ausdrücken dürfen.
  • Bewegung unterstützt Konzentration, Merkfähigkeit und emotionale Regulation.
  • Musik und Rhythmus geben Struktur und helfen beim Übergang zwischen Lernphasen.
  • Improvisation stärkt Selbstvertrauen und den Mut, Fehler zuzulassen.
  • Beziehung ist die Grundlage für jedes Lernen – Methoden kommen danach.
  • Der Körper ist ein wichtiger Lernpartner und kein Störfaktor.
  • Freude, Neugier und Spiel sind zentrale Motoren für nachhaltiges Lernen
Soundbite„Kinder lernen dann gut, wenn sie sich zeigen dürfen – nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Körper.“
Chapters00:00 Einstieg: Von der Bühne ins Klassenzimmer
01:10 Katrin Reisinger stellt sich vor
03:00 Warum sie sich für die Volksschule entschieden hat
05:20 Was Kinder heute im Lernen wirklich brauchen
07:40 Bewegung als Schlüssel für Konzentration und Ausdruck
10:15 Musik und Rhythmus im Unterricht
13:00 Improvisation, Fehlerkultur und Selbstvertrauen
16:30 Beziehung als Grundlage für Lernen
19:00 Bewegungsimpulse für Schule und Alltag
22:10 Buchtipps und Inspirationen
24:00 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen
27:30 Abschluss und Ausblick
Boxen - eine Schule fürs Leben03 Mar 202600:41:27
Boxen ist mehr als nur Sport – es ist Haltung, Disziplin und Respekt - eine Schule fürs Leben. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem ehemaligen Profiboxer und Europameister Marcos Nader, der heute als Trainer und Mitgründer von Bounce (www.bounce.at) hunderte Kinder in Bewegung bringt – in seinem Verein und in Wiener Schulen.
Er erzählt, wie Boxtraining das Selbstvertrauen stärkt, Werte wie Rücksicht und Verlässlichkeit vermittelt und warum Begrüßen und Auf-Wiedersehen-Sagen manchmal mehr zählt als jede Technik.
Ein Gespräch über Integration durch Bewegung, zweite Chancen für Jugendliche und die Verantwortung, die Erwachsene übernehmen können – und sollten.

Bewegungstipps für den Alltag:
  • Schattenboxen mit Musik – Zwei Minuten leichte Boxbewegungen zur Musik. Arme und Beine bleiben in Bewegung, ohne Kontakt. Fördert Koordination, Ausdauer und Rhythmusgefühl. 
  • Reaktionsduell – Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Eine Person gibt kleine Impulse mit den Händen – Antippen, Ausweichen, Stoppen. Ziel: schnell reagieren, fair stoppen, Blickkontakt halten. Perfekt für Konzentration und Körperspannung.
  • Fairness-Ritual – Vor und nach jeder Bewegungseinheit: Hände abklatschen, in die Augen schauen, „Danke fürs faire Spielen“ sagen. Trainiert Sozialverhalten und Respekt – genau wie im Ring.

Buchtipp aus der Folge:
Alle Kinder, fertig, los!
Bolzano / Winkler, Falter Verlag
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Mehr zu Marcos Nader & Bounce:
➡️ www.bounce.at

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Bewegung als Entwicklungsförderung17 Feb 202600:51:37
Was haben Bewegung, Sprache, Denken und Gefühle miteinander zu tun? Sehr viel!
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem erfahrenen Psychomotoriker Thomas Schätz darüber, warum Bewegung der Schlüssel für kindliche Entwicklung ist – und was das konkret im Alltag heißt.
Es geht um sichere Beziehungen, um mutige Kinder, um Räume zum Ausprobieren und darum, wie Bewegung kognitive, emotionale und soziale Prozesse anstößt.
Ein Gespräch, das Eltern, Pädagog:innen und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten, zum Nachdenken bringt – und Mut macht, Bewegung als Entwicklungschance zu sehen.
Bewegungstipps für den Alltag:
  • Baue mit Kissen, Seilen oder Klebeband einen Balancierweg – barfuß balancieren schult Gleichgewicht und Körpergefühl
  • Spielt gemeinsam mit einem Luftballon – aber lasst ihn nicht den Boden berühren!
  • Verwandelt euch in Tiere: hüpft wie Frösche, krabbelt wie Bären, schleicht wie Katzen
  • Spielt wieder öfter Verstecken – ein Bewegungsklassiker mit viel Spannung und Beziehung
Buchtipps aus der Folge:
  • Handbuch Psychomotorik – Renate Zimmer
  • Ich tue, ich kann, ich bin – Psychomotorische Förderung in Theorie und Praxis
  • Handlung, Empfindung und Sprache – Motorische Sprachförderung in der inklusiven Pädagogik
Mehr zu Thomas Schätz und Psychomotorik:Mehr zum Podcast:
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Mut zum Risiko – warum Kinder Herausforderungen brauchen21 Jul 202600:52:11
Dürfen Kinder noch auf Bäume klettern? Wie viel Schutz brauchen sie wirklich? Und was passiert, wenn wir ihnen jede Herausforderung aus dem Weg räumen?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Jürgen Einwanger, Leiter der Alpenverein-Akademie und Experte für Risiko- und Erlebnispädagogik, über die Bedeutung von Herausforderungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern. Ausgangspunkt ist sein Buch „Mut zum Risiko“, das bereits vor fast 20 Jahren erschienen ist und heute aktueller denn je erscheint.
Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Risiko nicht mit Gefahr gleichzusetzen ist, weshalb Kinder Erfahrungen brauchen, um Selbstvertrauen und Resilienz zu entwickeln, und welche Auswirkungen Digitalisierung, Smartphone-Nutzung und Künstliche Intelligenz auf heutige Kindheiten haben.Ein inspirierendes Gespräch über Vertrauen, Eigenverantwortung und den Mut, Kindern wieder mehr zuzutrauen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Risiko ist nicht dasselbe wie Gefahr.
  • Entwicklung braucht Herausforderungen.
  • Selbstvertrauen entsteht durch eigene Erfahrungen.
  • Bewegung bietet ideale Lernräume für Selbstwirksamkeit.
  • Überbehütung kann Entwicklung behindern.
  • Kinder brauchen Freiräume, um Verantwortung zu übernehmen.
  • Naturerfahrungen fördern Resilienz und psychische Gesundheit.
  • Digitalisierung und KI verändern Kindheit grundlegend.
  • Eltern und Pädagog:innen dürfen Kindern wieder mehr zutrauen.
Bewegungstipps1. Der Mut-MomentJeden Tag etwas ausprobieren, das ein kleines bisschen Überwindung kostet.Zum Beispiel:
  • balancieren
  • auf einen Baum klettern
  • einen neuen Weg gehen
  • jemanden ansprechen
  • etwas Neues lernen
2. Der eigene WegKinder dürfen den Weg zum Spielplatz, zur Schule oder zu Freund:innen selbst auswählen. Eigene Entscheidungen fördern Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.3. Die Mut-ChallengeFragt euch am Abend:"Was habe ich mich heute getraut, das ich gestern noch nicht geschafft hätte?"So lernen Kinder, ihren eigenen Fortschritt wahrzunehmen.
BuchtippsMut zum Risiko – Herausforderungen für die Arbeit mit Jugendlichen
Herausgegeben von Jürgen EinwangerMit Herz und Klarheit
Herbert Renz-PolsterGeneration Angst
Jonathan HaidtAlle Kinder, fertig, los!
Sophia Bolzano
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HomepagesJürgen Einwangerhttps://www.alpenvereinsjugend.atSophia Bolzanohttps://allekinderfertiglos.athttps://muttutgut.at
Soundbite"Entwicklung braucht Herausforderungen. Kinder werden nicht stark, weil wir ihnen jeden Stein aus dem Weg räumen. Sie werden stark, weil sie lernen, Hindernisse selbst zu überwinden."
KapitelBegrüßung und Vorstellung von Jürgen EinwangerWie alles begann – Erlebnispädagogik und VerantwortungDas Buch Mut zum Risiko – damals und heuteWas sich in den letzten 20 Jahren verändert hatDigitalisierung, Smartphone und KI – Auswirkungen auf KinderWarum Kinder Risiken brauchenRisiko oder Gefahr – ein wichtiger UnterschiedÜberbehütung und SelbstständigkeitWas Eltern ihren Kindern zutrauen dürfenRisikokompetenz, Resilienz und psychische GesundheitBlick in die ZukunftBewegungsblitzBewegungstippsBuchtippsZusammenfassung und Verabschiedung
Jedes Kind hat ein Recht auf eine glückliche Kindheit07 Jul 202600:58:45
Kinder haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und eine glückliche Kindheit. Doch was bedeutet das im Alltag von Familien, Schulen und Sportvereinen?In dieser Folge spreche ich mit Sascha Hörstlhofer, Obmann des Österreichischen Kinderschutzbundes Wien, Lebens- und Sozialberater, Elternbildner und staatlich geprüftem Sportlehrer.Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Kinderschutz weit mehr ist als das Verhindern von Gewalt. Es geht um Beziehung, Vertrauen, Beteiligung und darum, Kindern einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich gesund entwickeln können.Außerdem sprechen wir über die Bedeutung von Bewegung für die körperliche, soziale und emotionale Entwicklung, über den Einfluss von Bildschirmzeit, den Druck, unter dem viele Kinder heute stehen, und darüber, warum Erwachsene den Mut haben sollten hinzusehen, wenn ihnen etwas auffällt.Eine Folge für Eltern, Pädagog:innen, Trainer:innen und alle, denen Kinder am Herzen liegen.
Takeaways
  • Kinderschutz beginnt im Alltag – nicht erst, wenn etwas passiert.
  • Kinder brauchen einen sicheren Hafen und gleichzeitig die Freiheit, die Welt zu entdecken.
  • Bewegung stärkt Selbstvertrauen, Selbstwirksamkeit und soziale Kompetenzen.
  • Erwachsene tragen Verantwortung dafür, sichere Räume für Kinder zu schaffen.
  • Wer ein ungutes Gefühl hat, sollte hinschauen, nachfragen und handeln.
  • Kinderrechte müssen gelebt werden – in Familien, Schulen und Vereinen.
  • Elternbildung ist ein wichtiger Baustein für eine gesunde Entwicklung von Kindern.
Bewegungstipps für den Alltag1. Spaziergang mit Bewegungsaufgaben
Beim Gehen kleine Aufgaben einbauen: rückwärts gehen, balancieren, auf einem Bein hüpfen oder bis zum nächsten Baum sprinten.2. Wohnzimmer-Parcours bauen
Mit Polstern, Sesseln und Decken einen Hindernisparcours gestalten. Kinder dürfen ihn selbst planen und immer wieder verändern.3. Tiere nachmachen
Ein Tier auswählen und sich eine Minute lang genauso bewegen. Das fördert Fantasie, Koordination und macht der ganzen Familie Spaß.
BuchtippsMaria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“
Ein praxisnahes Buch über Erziehung mit Herz, Verstand und klarer Führung. Es zeigt, wie Kinder liebevoll und konsequent begleitet werden können.Daniel Moßbrucker – „Direkt vor unseren Augen“
Ein wichtiges Buch über digitale Gewalt und darüber, wie Täter:innen im Internet vorgehen – und wie Erwachsene Kinder besser schützen können.Carmen Kerger-Ladleif – „Kinder beschützen!“
Ein verständlicher Ratgeber für Eltern rund um Prävention, Grenzachtung und den Schutz vor sexuellem Missbrauch.Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien.
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Soundbite„Kinder brauchen einen sicheren Hafen – und dann die Freiheit, die Welt zu entdecken.“
Sascha HörstlhoferAlternative:„Kinder sind unschlagbar.“Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Sascha Hörstlhofer
02:00 Wie sein Engagement für den Kinderschutz begann
06:00 Was Kinder für eine glückliche Kindheit brauchen
10:00 Digitalisierung, Bildschirmzeit und Verantwortung der Erwachsenen
14:30 Warum Bewegung Kinder stark macht
20:00 Leistungsdruck, Schule und psychische Belastungen
24:30 Kinderrechte – welche besonders wichtig sind
27:00 Grenzverletzungen erkennen und richtig handeln
31:30 Kinderschutz im Sport und praktische Beispiele aus dem Schulalltag
38:00 Wünsche für die Zukunft von Kindern und Familien
40:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen
49:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung
Homepages & LinksÖsterreichischer Kinderschutzbund Wien
https://kinderschutz.atSafe Sport Österreich
https://safesport.atSophia Bolzano
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Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Kinder sicher, gesund und mit Freude aufwachsen.
Bewegung, Ernährung, Neugier – was Kinder wirklich zum Lernen brauchen23 Jun 202600:50:38
Wie lernen Kinder wirklich nachhaltig? Durch Zuhören oder durch eigenes Tun?In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem Mikrobiologen und Molekularbiologen Dr. Fritz Treiber von der Universität Graz über die spannende Verbindung von Ernährung, Bewegung, Lernen und Neugier. Fritz Treiber arbeitet im Geschmackslabor und in den Mitmachlaboren der Universität Graz und bringt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Wissenschaft durch eigenes Experimentieren näher.Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Kinder Erfahrungen brauchen, weshalb gemeinsames Kochen weit mehr ist als Nahrungszubereitung, wie Ernährung unsere Gesundheit beeinflusst und warum Bewegung und gesunde Gewohnheiten möglichst früh im Leben verankert werden sollten.Außerdem geht es um die Rolle der Eltern als Vorbilder, um die Herausforderungen moderner Ernährungsgewohnheiten und um die Frage, wie wir Kinder wieder stärker für die Welt um sie herum begeistern können.
Mehr zu Fritz Treiber:
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Takeaways
  • Kinder lernen besonders gut durch eigenes Ausprobieren und Erleben.
  • Neugier ist ein wichtiger Motor für Lernen und Entwicklung.
  • Bewegung und Ernährung bilden die Grundlage für Gesundheit.
  • Gemeinsames Kochen fördert Selbstständigkeit und Gesundheitskompetenz.
  • Eltern sind wichtige Vorbilder beim Essen und Bewegen.
  • Fertigprodukte und zuckerhaltige Getränke sollten kritisch betrachtet werden.
  • Frühe Bewegungserfahrungen wirken oft ein Leben lang nach.
  • Gesundheit beginnt bereits in der Kindheit.
  • Kinder brauchen echte Erfahrungen statt ausschließlichen Medienkonsum.
  • Das Gehirn von Kindern speichert weit mehr, als Erwachsene oft vermuten.
TitlesBewegung, Ernährung, Neugier – was Kinder wirklich zum Lernen brauchenWarum Kinder die Welt selbst entdecken müssen – Fritz Treiber über Ernährung, Bewegung und GesundheitForschen, Kochen, Bewegen – wie Kinder gesund aufwachsen
Soundbite„Das Gehirn von Kindern ist wie ein Aufnahmegerät und das nimmt alles mit auf.“
Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Fritz Treiber01:20 Wie eine Lehrerin und Akte X zur Mikrobiologie führten05:15 Was Mikrobiologie und Molekularbiologie eigentlich sind06:20 Das Geschmackslabor und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen09:00 Ernährungskompetenz bei jungen Menschen10:30 Zucker, Limonaden und überraschende Aha-Momente12:00 Warum Kinder durch eigenes Tun lernen13:35 Wissenschaft zum Anfassen: Experimente im Labor15:10 Volksschule und frühe Gesundheitsbildung16:00 Bewegung, Motorik und gesunde Entwicklung18:20 Warum Ernährung und Bewegung zusammengehören20:10 Die Rolle der Eltern als Vorbilder22:30 Kinder beim Kochen einbeziehen25:00 Warum Ausprobieren wichtiger ist als Perfektion29:00 Fritz Treibers Wunsch als Ernährungsminister31:40 Zuckersteuer und Gesundheitsförderung33:10 Bewegungsblitz – Die 7 schnellen Fragen40:00 Bewegungstipps für Familien44:00 Buchtipp und Abschluss
Bewegungstipps aus der FolgeForscher unterwegsGemeinsam hinausgehen und Dinge aus der Natur sammeln. Blätter, Steine, Erde oder Insekten beobachten und darüber sprechen. Bewegung und Neugier lassen sich wunderbar verbinden.Seilziehen statt BildschirmzeitEin einfaches Seil genügt. Gemeinsam ziehen, lachen und die eigene Kraft spüren. Bewegung darf unkompliziert sein.
Küchen-WorkoutTeig kneten, Gemüse schneiden, Salat waschen oder den Geschirrspüler einräumen. Kochen ist Bewegung und stärkt gleichzeitig Selbstständigkeit.
Buchtipps aus der FolgeWalter Longo: „Gesunde Ernährung für glückliche Kinder“Ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich leicht verständliches Buch für Eltern rund um gesunde Ernährung, Entwicklung und langfristige Gesundheit.
Sophia Bolzano: „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für Kinder so wichtig ist – mit fundiertem Wissen und 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für zuhause.https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Sophia Bolzano: „Mut tut gut“99 Bewegungsideen für Pädagog:innen, Trainer:innen und Familien. Praktisch, sofort umsetzbar und mit viel Freude an Bewegung.
20 Folgen „Alle Kinder, fertig, los!“ – Zeit für einen Blick zurück.09 Jun 202600:18:08
20 Folgen „Alle Kinder, fertig, los!“ – Zeit für einen Blick zurück.In dieser besonderen Jubiläumsfolge zieht Sophia Bolzano Bilanz. Welche Erkenntnisse haben sich durch die Gespräche mit Kinderärzt:innen, Wissenschaftler:innen, Pädagog:innen, Spitzensportler:innen, Coaches, Eltern und ihrem eigenen Sohn gezogen?Es geht um Bewegung als Grundlage für Entwicklung, um Selbstwirksamkeit, Niederlagen, Bildschirmzeit, Beziehung und die Frage, was Kinder heute wirklich brauchen, um gesund, mutig und selbstständig aufzuwachsen.Eine persönliche Folge über Kindheit, Entwicklung und die Kraft der Bewegung.Das erwartet dich in dieser Folge
  • Warum Bewegung viel mehr ist als Sport
  • Weshalb Kinder vor allem durch Tun lernen
  • Warum Selbstwirksamkeit wichtiger ist als Perfektion
  • Welche Rolle Niederlagen für die Entwicklung spielen
  • Warum Bildschirme echte Erfahrungen nicht ersetzen können
  • Weshalb Beziehung wichtiger ist als jede Methode
  • Warum Erwachsene die wichtigsten Vorbilder sind
  • Wie Bewegung uns ein Leben lang begleitet
Die wichtigsten Erkenntnisse
  • Bewegung ist die Grundlage für Lernen und Entwicklung.
  • Kinder lernen über Erfahrungen und den eigenen Körper.
  • Selbstvertrauen entsteht durch eigenes Tun.
  • Niederlagen sind wichtige Entwicklungsschritte.
  • Beziehung ist wichtiger als Perfektion.
  • Erwachsene wirken immer als Vorbilder.
  • Bewegung unterstützt Gesundheit, Lebensfreude und Resilienz.
  • Kindheit darf wieder bewegter, freier und echter werden.
3 Bewegungstipps aus dieser Folge1. Vom Boden runter und wieder raufTrainiert Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination.2. Täglich balancierenAuf einer Linie, Bordsteinkante oder einem Seil – möglichst barfuß.3. Ein Lied lang bewegenLieblingslied einschalten und drei Minuten tanzen, hüpfen oder ausschütteln.
BuchtippsAlle Kinder, fertig, los!
Sophia Bolzano & Daniel Winkler
33 Bewegungsideen für zuhause und den Familienalltag.
Mut tut gut – Kartenset
99 Bewegungsaufgaben für Kindergarten, Schule, Verein und Freizeit.Homepages & weiterführende LinksPodcast:Mut tut gut:Buch:KeywordsBewegung, Kindheit, Lernen, Entwicklung, Bildschirmzeit, Selbstwirksamkeit, Eltern, Schule, Motivation, Resilienz, Motorik, Gesundheit, Podcast, Sophia BolzanoKapitel00:00 Begrüßung und Rückblick auf 20 Folgen
03:30 Bewegung ist Grundlage, nicht Sport
09:00 Kinder lernen im Tun
14:30 Selbstwirksamkeit und Niederlagen
21:00 Bildschirmzeit und Entwicklung
27:00 Beziehung schlägt Methode
31:00 Erwachsene als Vorbilder
35:00 Bewegung als Ressource fürs Leben
39:00 Drei Bewegungstipps für Jung und Alt
43:00 Buch- und Kartenset-Empfehlungen
46:00 Abschluss und Ausblick
Was bleibt von einer bewegten Kindheit?26 May 202600:39:19
Diese Folge ist eine ganz besondere. Denn dieses Mal ist mein Gast mein eigener Sohn Valentin Steidl.Valentin ist mit Bewegung groß geworden – mit Fußball, Handball, Judo, Leichtathletik, Skifahren, Snowboarden, Segeln und vielem mehr. Heute ist er Fotograf, Kameramann und leidenschaftlicher Boulderer.In diesem sehr persönlichen Gespräch schauen wir gemeinsam zurück: Was bleibt von einer bewegten Kindheit? Welche Sportarten haben geprägt? Wie wichtig sind Wettkämpfe wirklich? Was passiert, wenn Bewegung nicht mit Druck, sondern mit Freude verbunden ist?Wir sprechen über Körpergefühl, Ehrgeiz, Niederlagen, Freundschaften, Bildschirmzeit und darüber, wie Valentin später einmal mit seinen eigenen Kindern umgehen würde.Eine Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kindern Bewegung nicht nur ermöglichen, sondern wirklich mitgeben möchten.
Takeaways
  • Kinder profitieren enorm davon, viele unterschiedliche Sportarten ausprobieren zu dürfen
  • Körpergefühl entsteht durch vielfältige Bewegungserfahrungen
  • Nicht jedes Kind braucht Wettkämpfe oder Leistungssport
  • Bewegung stärkt Selbstvertrauen, Frustrationstoleranz und Selbstwirksamkeit
  • Sport schafft soziale Kontakte und echte Gemeinschaft
  • Bildschirmzeit braucht klare Begleitung
  • Bewegung in der Kindheit wirkt oft weit ins Erwachsenenleben hinein
Bewegungstipps für den Alltag1. Vielfalt statt Spezialisierung
Kinder müssen sich nicht früh festlegen. Unterschiedliche Bewegungsformen fördern Körpergefühl, Koordination und Selbstvertrauen.2. Bewegung gemeinsam erleben
Gemeinsame Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Ballspielen oder Klettern schaffen nicht nur Fitness, sondern auch wertvolle Erinnerungen.3. Dranbleiben ohne Druck
Wenn ein Kind einmal keine Lust hat, nicht sofort aufgeben. Aber genau hinschauen: Ist es nur eine Phase oder passt die Sportart wirklich nicht?
Buchtipps„Alle Kinder, fertig, los!“ – Sophia Bolzano
Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit 33 alltagstauglichen Bewegungsideen für zuhause.
https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html„Mut tut gut“ – Sophia Bolzano
99 Bewegungsideen für Schule, Kindergarten und Bewegungsräume – ideal für Pädagog:innen und Trainer:innen.„Der kleine Sporticus“ – Ingo Froböse
Ein praxisnahes Buch für Eltern rund um Bewegung, Gesundheit und Ernährung im Kindesalter.Soundbite„Bewegung ist für mich essentiell.“ – Valentin SteidlAlternative:
„Wer Bewegung früh positiv erlebt, findet oft auch später wieder dorthin zurück.“
Chapters00:00 Vorstellung meines ganz besonderen Gastes: mein Sohn Valentin
03:00 Rückblick auf eine bewegte Kindheit
08:30 Mut tut gut, Turnsaal und Bewegungserfahrungen in der Schule
10:00 Welche Rolle Bewegung heute spielt
12:30 Sport, Freundschaften und emotionale Erfolge
14:00 Wie Valentin später mit eigenen Kindern umgehen würde
16:30 Bildschirmzeit und Smartphones – der Blick einer jungen Generation
21:00 Kindheit in drei Worten
22:30 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen
32:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps
Homepages & LinksValentin Steidl
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Wenn Schule Kinder stark macht – durch Bewegung, Wertschätzung und Begabungsförderung18 Aug 202600:53:44
Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist?In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“  an ihrer Schule arbeiten.
Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin. Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben.Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können. Takeaways
  • Bewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.
  • Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.
  • Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.
  • Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.
  • Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.
  • Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.
  • Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.
  • Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. 
Bewegungstipps für den Alltag1. Schulweg als Bewegungszeit nutzen
Wenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag.2. Lernen mit Bewegung verbinden
Einmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können. 3. Gleichgewicht nebenbei trainieren
Beim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit.
Buchtipps & BewegungsideenSophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter Verlag
Sophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“
99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen.
Soundbite„Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“
– Jill Jasbar 
Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar
01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer
04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt
08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich
10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur
15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert
16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken
19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen
21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutet
ca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt
28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respekt
ca. 32:00 Was Kinder heute brauchen
ca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denken
ca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen
ca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung
Homepages & LinksVolksschule Erdberg
Volksschule ErdbergSophia Bolzano – Alle Kinder, fertig, los!
allekinderfertiglos.atMut tut gut
muttutgut.at
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.
Neugierig bleiben, mutig scheitern, weiterlernen04 Aug 202600:57:03
Was haben Sport, Wissenschaft und Humor gemeinsam?Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.
In dieser Folge spreche ich mit Vince Ebert – Physiker, Wissenschaftskabarettist, Bestsellerautor und Keynote Speaker. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, was Bewegung über das Leben lehrt und warum Neugier, Disziplin und der Mut zu scheitern wichtige Voraussetzungen für persönliches Wachstum sind.Wir sprechen über seine eigene Sportbiografie, über die Bedeutung von Rückschlägen, den Unterschied zwischen Talent und Disziplin und darüber, weshalb Kinder heute wieder mehr Herausforderungen brauchen.Außerdem geht es darum, warum Bewegung nicht nur den Körper fit hält, sondern auch Konzentration, Kreativität und Problemlösefähigkeit fördert.Eine inspirierende Folge für Eltern, Pädagog:innen und alle, die Kinder dabei begleiten möchten, neugierig, mutig und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.
Takeaways
  • Disziplin ist langfristig oft wichtiger als Talent.
  • Bewegung stärkt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist.
  • Rückschläge gehören zum Lernen dazu und fördern Resilienz.
  • Kinder brauchen Herausforderungen statt ständiger Absicherung.
  • Neugier ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für lebenslanges Lernen.
  • Erwachsene wirken vor allem durch ihr eigenes Vorbild.
  • Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen oder eine neue Sportart zu beginnen.
Bewegungstipps für den Alltag1. Jeden Tag etwas Neues ausprobieren
Eine neue Bewegung, ein neuer Weg zur Arbeit oder eine ungewohnte Sportart – unser Gehirn liebt neue Herausforderungen.2. Gleichgewicht trainieren
Beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder kleine Balanceübungen in den Alltag einbauen. Das verbessert Koordination und Körpergefühl.3. Bewegung als Denkpause nutzen
Wenn der Kopf voll ist, hilft oft ein Spaziergang oder eine kurze Bewegungseinheit mehr als noch eine Stunde am Schreibtisch.
BuchtippsVince Ebert – „Denken lohnt sich“
Ein humorvolles Buch darüber, warum kritisches Denken und wissenschaftliche Neugier heute wichtiger denn je sind.Vince Ebert – „Wot se fack, Deutschland?“
Mit Witz und klaren Gedanken wirft Vince Ebert einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und lädt dazu ein, Dinge differenziert zu betrachten.Daniel Kahneman – „Schnelles Denken, langsames Denken“
Ein moderner Klassiker, der erklärt, wie wir Entscheidungen treffen und warum unser Gehirn manchmal Abkürzungen nimmt.Sophia Bolzano – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung der Schlüssel für Lernen, Selbstvertrauen und gesunde Entwicklung ist – mit vielen alltagstauglichen Bewegungsideen für Familien und Pädagog:innen.
https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
Soundbite„Disziplin schlägt Talent.“
Vince Ebert
Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Vince Ebert
02:30 Kindheit, Sport und erste Bewegungserfahrungen
08:00 Volleyball, Skifahren und die Bedeutung von Training
14:00 Talent oder Disziplin – was zählt wirklich?
20:00 Warum Scheitern zum Lernen dazugehört
26:00 Wissenschaft, Humor und kritisches Denken
32:00 Bewegung als Motor für Konzentration und Kreativität
38:00 Was Kinder heute für eine gute Entwicklung brauchen
43:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen
50:00 Zusammenfassung, Bewegungstipps und Buchtipps
Homepages & LinksVince Ebert
https://www.vince-ebert.deSophia Bolzano
https://allekinderfertiglos.athttps://muttutgut.at
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Gemeinsam können wir Kinder darin bestärken, neugierig zu bleiben, Herausforderungen anzunehmen und mit Freude weiterzulernen.
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