Knud Ahlborn von der Servicestelle Alumni & Career des Transferservice der Technischen Universität Braunschweig plaudert mit ehemaligen Studierenden/Promovierenden über Trends am Arbeitsmarkt, einzelne Branchen und Berufsfelder. Ganz persönlich. Mit nützlichen Tipps für den Berufseinstieg und spannenden Einblicken in die Herausforderungen und Chancen für Arbeitnehmer*innen – vor allem aber für junge Hochschulabsolvent*innen.
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Arbeiten an Cyber Security (mit heylogin und Siemens Mobility)
Épisode 16
lundi 24 août 2026 • Durée 34:25
Es ist kein Geheimnis: Wir leben in einer digitalisierten Welt. Einer digitalisierten Welt, die nicht nur von ehrlichen, gutmütigen und an Zusammenarbeit interessierten Menschen bevölkert wird. Kriminelle Machenschaften haben sich längst auch in den Sphären des Internets verbreitet. Und es gibt geopolitische Spannungen und Feindseligkeiten, die zunehmend nicht nur physisch ausgetragen werden, sondern auch im „Cyber Raum“ – also in sämtlichen durch Computer erzeugten räumlich anmutenden oder ausgestalteten Bedienungs-, Arbeits-, Kommunikations- und Erlebnisumgebungen. In diesen virtuellen Welten wird immer wieder getrickst, ausspioniert und manipuliert. Und das kann verheerenden wirtschaftlichen Schaden bedeuten oder sogar Todesfolgen haben.
Deswegen gibt es im Berufsleben längst auch einen Platz und große Bedeutung für Menschen, die sich um „Cyber Security“ kümmern, und in dieser Folge kommen zwei davon zu Wort: die TU Braunschweig Alumni*ae Nele Oberländer und Dominik Schürmann. Beide sprechen nicht nur darüber , was Sie beruflich tun, um für mehr Sicherheit in der digitalen bzw. digitalisierten Arbeitswelt zu sorgen. Nele erklärt auch den Unterschied zwischen „Safety“ und „Security“, und dass der TÜV mit beidem zu tun hat. Sie weiß auch ein „Scriptkiddie“ von einer ernsten, staatlich gelenkten Bedrohung zu unterscheiden. Und Dominik, der vor sechs Jahren ein eigenes Unternehmen gegründet, um sich dem Thema Passwortsicherheit zu widmen, zollt unseren TU Informatikstudierenden für ihr besonderes Durchhaltevermögen Respekt und verrät, dass in seinen Einstellungsprozessen Unternehmenskultur und Werte eine besondere Rolle spielen.
Arbeiten als Recruiter*in (mit Öffentliche Versicherung Braunschweig)
Épisode 15
jeudi 18 juin 2026 • Durée 38:08
Du kannst den schönsten Ort der Welt erträumen, erschaffen, designen und bauen...aber es braucht Menschen, um den Traum Realität werden zu lassen. (Walt Disney) - So einfach ist das also. Gilt wahrscheinlich nicht nur fürs Mickey Mäuse-Zeichnen, sondern für das Arbeitsleben insgesamt.
Und warum arbeiten wir dann nicht am "schönsten Ort der Welt"? Warum bleiben einerseits Stellen unbesetzt oder Projekte unbearbeitet, und andererseits zu viele Bewerbungen sogar unbeantwortet? Warum steht die Arbeitswelt heute vielleicht vor den meisten und komplexesten Herausforderungen, denen sie sich jemals gegenüber sah... und trotzdem werden frisch gebackene, hochmotivierte Hochschulabsolvent*innen (zumindest nach eigenem Empfinden) in Scharen und immer wieder abgewiesen? Und wer sucht (und findet) eigentlich diese Menschen, die Produkt- und Servicevisionen Realität werden lassen? Kommuniziert mit Ihnen?
Vorhang auf für das Tätigkeitsfeld "Recruitment" oder "Personalbeschaffung". Unsere Alumna Jil Maria Meli darf uns in dieser Folge mal etwas aufschlauen und erklärt, wie so ein*e Recruiter*in arbeitet, unter welchen Bedingungen und mit welchem Anspruch. Sie verrät unter anderem, was "time-to-hire" und "active sourcing" bedeutet. Und erläutert, wie und wofür - zumindest bei einem mittelständischen Unternehmen - künstliche Intelligenz im Zusammenhang mit Personalsuche und -auswahl eingesetzt werden,
Arbeiten abseits des eigentlichen Studienfaches (mit FEV Etamax und Berufsfeuerwehr Braunschweig)
Épisode 14
lundi 16 mars 2026 • Durée 31:51
Was tun, wenn die beruflichen Ziele von frisch gebackenen Hochschulabsolvent*innen ins Wanken geraten? Wenn Tatendurst und Wissbegierde jäh von wirtschaftlicher Rezession und Einstellungsstopps ausgebremst werden? Keine Frage: der hohe Transformationsdruck auf die deutsche Wirtschaft setzt dem Arbeitsmarkt zu. Aber eine stete Flut von düster gefärbten Medienberichten à la „Krise plus KI-Konkurrenz: Harte Zeiten für den Berufseinstieg“ schürt möglicherweise zu einseitig Sorgen und Zweifel.
Die TU Braunschweig Alumnae Judith Mönch-Tegeder und Miriam Gruppe haben da einen einfachen Rat: Mutig bleiben. Neugier zeigen. Und auch bei der Wahl von Arbeitgeber und Tätigkeitsfeld konsequent den eigenen Neigungen und Interessen folgen. Die beiden haben das vorgelebt und sprechen in dieser Folge über ihre Wege vom Biotechnologie-Studium zur Berufsfeuerwehr Braunschweig bzw. vom Abschluss als Medienwissenschaftlerin in die Personalarbeit. Judith (sie war während der Aufnahme in Rufbereitschaft!) hat ihre Erwartungen an einen späteren Job über „klassische Berufswege“ gestellt. Und Miriam hat es verstanden, viele ihrer im Studium erworbene Fähigkeiten nutzbringend auf ein anderes Tätigkeitsfeld zu übertragen (, wenngleich auch der Medienwissenschaften-Hintergrund nicht verhindern konnte, dass sie schon auf KI Halluzinationen hereingefallen ist). Beide meinen: Neugier, gerade auch auf fachfremde Tätigkeiten, permanente Lernbereitschaft und Flexibilität helfen Hochschabsolvent*innen, auch in Krisenzeiten grundsätzlich arbeitsmarktfähig zu sein und gelassen mit Transformationen umzugehen.
Arbeiten an Corporate Sustainability (mit AGIMUS und Stadt Halle)
Épisode 12
lundi 10 novembre 2025 • Durée 34:13
Soweit ist das klar: Wir Menschen möchten nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gut leben: Wir brauchen klares Wasser, saubere Luft, und grüne und gesunde Landschaften. Aber für all die Annehmlichkeiten, die ein bequemes Leben ausmachen, verbrauchen wir jeden Tag (zu) viele Rohstoffe. Die Welt und das Klima ächzen.
Also rang sich die Politik durch, gewisse strategische Ziele und Richtlinien zu beschließen, um eine lebenswerte Welt für alle auch in Zukunft zu bewahren. Treihausgas-Reduktion, Fairness entlang ganzer Wertschöpfungsketten, und sparsamer Umgang mit begrenzten Ressourcen klang gut. Darauf konnte sich eine Mehrheit der Menschen verständigen - bis ein komplexes Geflecht aus Kriegen, Regrierungswechseln und wirtschaftlichen Krisen in vielen Teilen der Welt, auch in Deutschland, Zweifel schürte: behindern die Nachhaltigkeitsziele Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichen Wohlstand?
Wo stehen wir jetzt, welche Rolle spielen die Arbeitgeber und wie geht es, nicht zuletzt mit Hilfe von jungen Berufseinsteiger*innen, weiter?
In dieser Folge spreche ich darüber mit den TU Braunschweig Alumni*ae Ralf Utermöhlen und Sabine Falk. Beide haben sich die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit im umfasenden Sinn (also unter Berücksichtigung von Umwelt-, Unternehmensführungs- und Sozialfragen) zum Beruf gemacht. Brennen fürt das Thema - und lösen im Gespräch den scheinbaren Widerspruch zwischen Ökonomie und Ökologie auf! Aber Ralf gibt auch zu bedenken, dass bislang eher die "low-hanging fruits" geerntet wurden und noch viel harte Arbeit vor uns liegt. Dafür bedarf es zuallererst Fertigkeiten und Wissen, wie sie von MINT-Studierenden erworben werden. Umweltingenieurin Sabine, die sich schon zu Braunschweiger Studienzeiten viel und gerne "unters Volk gemischt" hat, stimmt zu. Gleichzeitig spricht sie aber auch von wichtigen "Future Skills", die es braucht, um möglichst viele Menschen für das Thema "Nachhaltigkeit" zu begeistern. ohne zu überfordern oder belehrend zu wirken. Chancen, als Student*in oder Berufseinsteiger*in mitanzupacken und zu gestalten, gibt es nach Ralf und Sabine mehr als genug...
Working inside the Engine Room of AI (with Volkswagen Financial Services)
Épisode 13
mercredi 20 août 2025 • Durée 33:20
Reid Hoffman, Co-founder of LinkedIn, once said “AI is going to reshape every industry and every job.” And artificial intelligence (AI) is inconceivable without the large amounts of data it is being fed – billions of data produced by us using computing systems and digital technology day in, day out. In this episode with TU Alumni Tatiana Pier and Henning Feiertag, we explore this mega trend of systematically extracting information and knowledge from data for making smart business predictions and decisions – particularly, since TU Braunschweig offers a range of degree programs teaching Data Science and AI related knowledge. Tatiana and Henning both work for an employer whose products predominantly consist of data and they shed some light on the different job roles that deal with big - and sometimes small - data. Tatiana, for instance, works as a Data Scientist whereas Henning has the complimentary role as Cloud Data Engineer. Tatiana creates AI models for helping her business colleagues with improving products and generating greater value. Henning, on the other hand, concerns himself less with data analysis and more with software engineering and infrastructure management, for example detecting security vulnerabilities - all the while dreaming of AI ridding him and his colleagues of as many “not so pleasant tasks” as possible. Tatiana has some good news, too: Mankind will not be sudued by a fully autonomous AI system like “Skynet”, the fictional artificial neural network-based general superintelligence from the movie “Terminator” any time soon! Curiously, she even expects “people using AI being replaced by people not using AI” in the future job market. So: still some time to get your head around the topic! And both alums have some practical tips such as micro learning opportunities and a book tip to share.
Arbeiten mit "Generation Zukunft" (mit IGS Querum und Grundschule Bültenweg)
Épisode 11
vendredi 16 mai 2025 • Durée 36:20
Nur noch schlechte Noten für das deutsche Schulwesen? DieMedien sind voll mit Berichten von Lehrer*innen am Stresslimit, katastrophaler technischer und finanzieller Ausstattung, hohen Abbruchquoten im Lehramtsstudium und einem sinkenden Bildungsniveau der Schüler*innen. Man könnte heulen. Setzt die deutsche Politik die falschen Akzente? Werden Studierende zu häufig an der Realität vorbei ausgebildet? Oder ist das Referendariat, also der Vorbereitungsdienst, einfach zu hart?
Wir haben uns die Alumni Wiebke Hoff-Kopetz und Svante Evenburg mit ihrem reichen, an unterschiedlichen Schulen gesammelten Erfahrungsschatz eingeladen, um zu hören, wo wir tatsächlich mit der Arbeit mit „Generation Zukunft“ stehen. Und Überraschung: Wiebke und Svante haben so gar nichts von Wilhelm Buschs „Lehrer Lämpel“, wirken hochmotiviert und zuversichtlich! Ja, sagen beide, Lehrer*innen schultern viel Verantwortung. Aber gerade in Niedersachsen gäbe es Möglichkeiten, moderne,kompetenzorientierte Bildungsarbeit zu leisten. Wiebke träumt außerdem vom Abschied von klassisch getakteten Schulstunden, und will vor allem kindliche Neugier wach halten! Und Svante schwärmt von explorativen Praxisprojekten, die sich Schüler*innen selber ausdenken …
Arbeiten an Wasserstofflösungen (mit Salzgitter AG und Physikalisch-Technische Bundesanstalt)
Épisode 10
mardi 25 mars 2025 • Durée 32:57
War Jules Verne ein Visionär, als er den Protagonisten inseinem Roman aus dem Jahr 1874 sagen ließ: „Wasser ist die Kohle der Zukunft“? Die Tatsache, dass sich Studierende an der TU Braunschweig in mindestens vier Studiengängen mit dem Thema „Wasserstoff“ befassen können, und u.a. mit dem Wasserstoff Campus Salzgitter auch über die Uni hinaus intensiv am Thema geforscht wird, lässt dies naheliegen.
Unsere Alumni*ae Helga Hansen und Alexander Leiden betreiben in dieser Folge mit „Grau, blau, weiß und grün“ auch nicht nur ein bisschen Farbenlehre. Die beiden diskutieren, ob die immer noch zurückhaltendeInvestorensicht auf Wasserstoff als „Hochrisiko-Technologie“ durch eine schlüssige, verlässliche Wasserstoffstrategie der politischen Entscheidungsträger gedreht werden kann. Immerhin geht es um Klimaneutralität bis zum Jahr 2045. Helga erklärt, warum Wasserstoff das „SchweizerTaschenmesser“ bei der Energiewende sein könnte, und Alexander berichtet mit Stolz von den Versuchen seines Arbeitgebers, zum weltweiten Vorreiter bei der Umstellung eine Schlüsselindustrie zu werden.
Arbeiten an effektiven Lerntechniken (mit Institut für Wirtschaftsinformatik, TU Braunschweig)
Épisode 9
jeudi 16 janvier 2025 • Durée 33:52
Professorin Jasmin Weiß von der TH Nürnberg, eine viel
zitierte Expertin auf dem Gebiet der „Future Skills“, bezeichnet Lernen als „die Superkompetenz des 21. Jahrhunderts“. Das macht Sinn in einer von Disruptionen und multiplem Wandel geprägten Arbeitswelt. Der TU Braunschweig Alumnus Bijan Khosrawi-Rad nimmt sich dieses Themas sogar in seiner Promotion an – und forscht zu „effektiven Lerntechniken“. In dieser Folge spricht er über seinen „Study Buddy“, eine gesunde und vor allem positive Einstellung zu (lebenslangem) Lernen, und Beispiele für spielerisches, IT-bzw. KI-gestütztes Lernen. Das macht er ansonsten übrigens auch gerne auf seinem YouTube Kanal LearnHack. Und unser Host hat (hoffentlich effektiv) gelernt, wie sich in Zukunft ein Männerschnupfen vermeiden lässt …
Arbeiten als Sozialwissenschaftler*in (mit Gemeinde Uetze und Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg)
Épisode 8
jeudi 3 octobre 2024 • Durée 33:28
Studierende der Sozialwissenschaften tragen alle Che-Guevara-T-Shirts, haben den Schreibtisch voll mit dicken Büchern, Müsliriegeln und extragroßen Kaffeebechern und studieren im Minimum 30 Semester - denn das dicke Ende kommt ja unweigerlich: ein Job als Taxifahrer*in und verächtlich-mitleidige Blicke der Mitmenschen bis ans Lebenende. Soweit die Klischees. Auch Alumna Luisa Woellenstein und Alumnus Eike Fromhage wurden damit schon zu Studienzeiten konfrontiert, wie sie in unserem Podcast erzählen. Aber wie ist es denn nun wirklich? Tatsächlich lief es für beide viel besser. Luisa half ein Zufall in Corona-Zeiten zu einem Job, den sie gar nicht im Blick hatte, aber lieben lernte, bevor sie beim selben Arbeitgeber in die Personalarbeit einstieg. Eike wählte gewissermaßen den umgekehrten Weg: er begann sein Berufsleben in verschiedenen Personalfunktionen bei einem Ingenieurdienstleister, um dann in die Kommunikationsabteilung bei einer Bank zu wechseln. Wie das geht, und welchen Vorteil Sozialwissenschaftler*innen in der heutigen, von Wandel und Unsicherheiten geprägten, Arbeitswelt möglicherweise sogar haben, verraten sie in dieser Folge.
Arbeiten in moderner Führung (mit Akkodis und VDM Metals)
Épisode 7
mardi 30 juillet 2024 • Durée 36:28
"Klappe zu und fleißig sein!" Nach diesem Prinzip wurden viel zu lange Mitarbeitende und Teams geführt. Die TU Braunschweig Alumnae Larissa Graumann und Tatiana Hentrich – beide bei ihren Arbeitgebern Akkodis und VDM Metals in durchaus beträchtlicher Führungsverantwortung – machen es aus Überzeugung anders und führen modern. Es geht unter anderem um mehr Nahbarkeit, Fehlertoleranz und Motivation. Tatiana spricht auch über den besonderen Wert von Mentoring-Erfahrungen, und Larissa demonstriert gleich zu Beginn Allgemeinwissen bzw. Assoziationsvermögen und verrät, wie man Arbeitsleben sprichwörtlich "versüßen" kann.