Retour

Explorez tous les épisodes du podcast Agenda Austria Studio | Das Weekly

Plongez dans la liste complète des épisodes de Agenda Austria Studio | Das Weekly. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

Rows per page:

1–34 of 34

TitreDateDurée
Ulf Poschardt: “Wir brauchen brutale Leadership.”11 sept. 202600:33:50

„Ich bin lieber ein Anarchist als ein Wurmfortsatz kaputter Eliten" – Ulf Poschardt

Diese Woche ist Ulf Poschardt zu Gast. Er war bis vor Kurzem Herausgeber von Welt und Politico Deutschland und ist heute nach eigener Beschreibung der freieste Mitarbeiter bei Axel Springer. Er ist Autor des Buches „Bückbürgertum“.

Warum kommt aus den christdemokratischen Parteien kaum noch ein konservativer Gedanke? Wieso verlieren ÖVP und Union ausgerechnet dort, wo sie jahrzehntelang die Mehrheit hatten? Und was hat die bürgerliche Mitte verlernt, das die politische Linke perfektioniert hat?

Wir führen ein Gespräch darüber, warum die Union nichts Konservatives mehr an sich hat, warum Javier Milei der perfekte Politikertyp ist und warum Poschardt „relativ sicher ist”, dass der Verfassungsschutz schon eine Akte über ihn angelegt hat.

Die Themen dieser Folge:

00:59 Sachsen-Anhalt: Warum die CDU auf 17,2 Prozent abstürzt
04:52 CDU und ÖVP im Vergleich: Sebastian Kurz, Worthülsen und der fehlende Thinktank
07:20 Sprache der Politik: Wenn Antworten wie von ChatGPT klingen
12:08 Javier Milei und die Österreichische Schule: Wem gehört das Freiheitsdenken?
16:07 Hayek, Mises und die Junge Union: Wo bürgerliche Erneuerung entsteht
19:17 Staatsquote und Verfassungsschutz: Wer den Staat wirklich delegitimiert?
22:43 Warum der vorpolitische Raum so wichtig ist
28:30 Talkshows, Universitäten, NGOs: Der Kampf um die Institutionen

Wofür steht die ÖVP eigentlich noch, Herr Sobotka?04 sept. 202600:44:52

"Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung

Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP.

Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet?

Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt.

Die Themen dieser Folge:

02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen?
04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging
11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus
14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat
17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke
20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP?
27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt
31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht
35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst
38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl

Das Weekly – Make Austria Think Again…

…ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt. 

„Die halten uns alle für vollkommen blöde." – Harald Martenstein über die Meinungsfreiheit28 août 202600:42:31

Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland.

Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Wir sprechen über österreichische Parallelen, Kampagnenjournalismus und die Frage, inwiefern die Dämonisierung rechten Politikern eigentlich nützt. Außerdem vergleichen wir den Umgang der politischen Linken mit der AfD und der FPÖ, erörtern, wie stark die Brandmauer strategische Optionen einschränkt, und diskutieren die Sinnhaftigkeit von Deplatforming.

Die Themen dieser Folge:

01:12 – Meinungsfreiheit in Deutschland – die Umfragezahlen
 02:57 – Der "Politiker-Paragraf" 188 StGB
 06:08 – Tassenrunde: Politische Ikonen
 09:14 – Das Spiegel-Cover & Ulrich Sigmund
 12:00 – Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist
 15:50 – Migration, Kriminalität & das Schweigen der Linken
 20:51 – Die Brandmauer-Debatte
 24:46 – Was Faschismus wirklich ausmacht – und der Journalismus-Bias
 31:11 – Gefährlichste Politiker weltweit & das AfD-Verbot

Das Weekly – Make Austria Think Again

Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

Wird der Migrationsdruck einfach auf die Schule abgewälzt, Herr Walach?21 août 202600:57:28

Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts".

Die Themen dieser Folge:

02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule
 03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert
 15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt
 23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern
 33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten
 35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst
 38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder
 44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule
 46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen
 49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit

Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria

Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

Dürre-Milliarde: Soll der Staat unversicherte Bauern retten?14 août 202600:53:33

„Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe

Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement.

Die Themen dieser Folge:

01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement
 05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt
 07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht
 15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?
 23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft
 27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht
 43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?
 48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage

Das Weekly – Make Austria Think Again

Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.

Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn07 août 202600:42:24

„Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn

Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?”

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen.

Die Themen dieser Folge:

00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren
05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren
09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft"
13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative?
18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert
22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"?
28:05 – Die mediale Übermacht des ORF
33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt
38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs!

Das Weekly – Make Austria Think Again

Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.

Kulturkampf links gegen rechts: Wer bestimmt, was „extrem" ist? – mit FPÖ-Berater Robert Willacker31 juil. 202600:40:43

“Den Linken ist es gelungen, die Deutungshoheit über den Begriff ‘rechts’ zu erlangen.” – Robert Willacker

Die FPÖ liegt in den Umfragen bei knapp 40 Prozent, doch wofür steht sie wirtschaftspolitisch eigentlich? Sandra Keplinger spricht mit Politikberater Robert Willacker, der die FPÖ Oberösterreich berät, über den Kulturkampf zwischen links und rechts, den Umgang mit dem politischen Islam nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day – und die Frage, ob die Partei zwischen sozialer Heimatpartei und wirtschaftsliberalem Anspruch eine klare Linie hat. Ein Gespräch über Framing, Feindbilder und politische Ränder.

Die Themen der Folge:

02:03 – Warum die FPÖ konstant führt: Umfragen und Alleinstellungsmerkmale
06:09 – Politischer Islam nach dem CSD-Anschlag: Reaktionsmuster in Deutschland und Österreich
09:21 – Wenn Begriffe vermischt werden: konservativ, rechts, rechtsextrem und islamistischer Terror
20:06 – Gewalt gegen Politiker: Was die deutsche Statistik über die politischen Ränder verrät
28:15 – Gibt es eine Glorifizierung der Mitte?
32:41 – Sozialistisch oder liberal? Die wirtschaftspolitische Einordnung der FPÖ
37:44 – Koalition mit der ÖVP: Warum die Sozialpartnerschaft im Verfassungsrang steht

Neue Folgen von „Das Weekly" gibt es jeden Freitag. Der wöchentliche Podcast der Agenda Austria – auf Youtube, Spotify, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Abonnieren und mitdenken.

Warum niemand Rechenzentren will — und alle sie brauchen24 juil. 202600:34:22

„Es gibt schlichtweg keine Autorität, die festlegen sollte, welche Rechenleistung gerechtfertigt ist und welche nicht.” – Jan Kluge

In Kronstorf baut Google das erste große Rechenzentrum Österreichs — und plötzlich wird über Wasser, Strom und Ackerland gestritten. Host Sandra Keplinger und Ökonom Jan Kluge nehmen die Debatte auseinander: Was steckt hinter den kursierenden Zahlen, wo haben die Anrainer berechtigte Anliegen, und warum sind Rechenzentren weltweit so unbeliebt? Entlang von sieben Thesen zum niedrigen Vertrauen in Rechenzentren geht es um Nullsummendenken, Eigentumsrechte und die Frage, warum Europa beim Thema KI längst zusieht statt mitzuspielen.

Themen dieser Folge:

01:31 – Google-Rechenzentrum Kronstorf: Fakten, Wasser- und Stromverbrauch
 04:36 – 18 Jahre Genehmigung und trotzdem Misstrauen gegen die Behörden
 08:30 – Eigentumsrechte und Kompensation: Das Lehrbuchbeispiel vom Fluss
 12:21 – Nullsummendenken und das Misstrauen gegen Big Tech
 17:52 – Physisch vs. digital: Warum ein dm-Logistikzentrum niemanden stört
 23:25 – Technologieskepsis von der Eisenbahn bis zur KI
 27:34 – Europas Regulierungsvorsprung, Texas und die Standortfrage

Das Weekly – der wöchentliche Podcast der Agenda Austria

Ökonomen und Gäste diskutieren, was in Österreich wirtschaftlich und politisch gerade auf dem Spiel steht: Standort, Steuern, Budget, Arbeitsmarkt, Pensionen, Bildung, Energie und Digitalisierung. Nüchterne Analyse statt Schlagzeilen, mit Zahlen, die man nachprüfen kann.

Neue Folgen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

Veit Dengler nach NEOS-Ausschluss: „Das Parteienkartell blockiert jede Reform”17 juil. 202600:38:00

„In Amerika gibt es das schöne Sprichwort: Turkeys don't vote for Christmas – Truthähne stimmen nicht für Weihnachten." – Veit Dengler

Veit Dengler, Mitgründer der NEOS, wurde vergangenen Freitag aus Klub und Partei ausgeschlossen. Die NEOS begründen den Ausschluss mit einer Tonaufnahme aus einer vertraulichen Klubsitzung, Dengler selbst sieht den eigentlichen Grund in seiner Kritik an der Parteienförderung. Im Studio der Agenda Austria spricht er mit Host Sandra Keplinger über die Hintergründe seines Ausschlusses, über Österreichs Parteiensystem und darüber, wie es um den Liberalismus in Europa steht.

Themen dieser Folge:

00:51 – Intro & Begrüßung: Wer ist Veit Dengler?
 01:47 – Der Rauswurf: Was am Freitag bei den NEOS geschah
 05:44 – Bilanz: Die NEOS als Juniorpartner in der Regierung
 09:42 – Freies Mandat oder Machtlosigkeit?
 13:09 – Die Zahlen: Wieviel Geld in Österreichs Parteien fließt
 16:35 – Das Parteienkartell: Warum sich niemand traut zu reformieren
 20:12 – Liberalismus in der Krise: FDP, Rechtspopulisten und Europa
 24:47 – Vorbilder: Wie Finnland, Neuseeland und Dänemark Reformen schafften
 32:09 – Wahlrechtsreform: Wie es besser gehen könnte

Das Weekly – mehr Tiefe als die Schlagzeile

Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

Anlasslose Überwachung: Der EU-Plan für private Chats10 juil. 202600:31:21

“Guido Westerwelle hat einmal gesagt, die Freiheit stirbt zentimeterweise. Wenn die Chatkontrolle 2.0 kommt, stirbt sie um einen Kilometer.” – Vitus Ortner

Ein Programm scannt jede Nachricht am eigenen Handy, bevor sie abgeschickt wird. Das ist der Kern der Chatkontrolle 2.0, dem Kommissionsvorschlag, der
 seit Jahren auf der EU-Agenda steht: die anlasslose, verdachtsunabhängige
 Überwachung der privaten Kommunikation von 450 Millionen Menschen –
 auch dort, wo bisher Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt hat.

Sandra Keplinger und Vitus Ortner sortieren, was die Chatkontrolle 1.0
 ist, die auf “freiwilliger” Basis unverschlüsselte Dienste betrifft, und
 was die geplante 2.0 daraus machen würde. Sie diskutieren, warum das Argument "Ich habe ja nichts zu verbergen" spätestens dann nicht mehr trägt, wenn morgen andere Regeln gelten als heute. Warum die Trefferquote gegen tatsächliche Täter mager ausfällt und was passiert,
 wenn eine solche Infrastruktur einmal steht – und in die falschen Hände gerät.

Eine Folge über das digitale Briefgeheimnis und die Frage,
 wie viel Freiheit sich scheibchenweise abgeben lässt, bis nichts mehr
 übrig ist.

Themen dieser Folge:

01:12 Was ist die Chatkontrolle – ein Überblick
 03:36 Chatkontrolle 1.0: der Trick der EVP
 05:37 Chatkontrolle 2.0: Angriff auf die Verschlüsselung
 07:21 Jeder EU-Bürger unter Generalverdacht
 08:14 Hash-Abgleich und KI-Scanning – die Fehlerquote
 12:32 Wer im EU-Parlament wie abstimmt
 16:38 Trump, die Fußball-WM und die USA-Einreise
 19:07 Freiheit stirbt zentimeterweise
 20:41 Die magere Trefferquote der EU-Kommission
 23:28 "Ich habe ja nichts zu verbergen"
 29:18 Freiheit: Die wichtige Rolle der Gerichte

Das Weekly – Wirtschaft und Politik jenseits des Tagesrauschens

Das Weekly ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag auf Spotify, YouTube, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

Feedback und Themenwünsche an podcast@agenda-austria.at.

Studieren in Österreich, arbeiten im Ausland: Das teure Geschenk der Steuerzahler03 juil. 202600:39:54

Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast nichts kostet, wer davon am Ende wirklich profitiert – und welche Probleme entstehen können, wenn heimische Studenten zunehmend in der Minderheit sind. 

Außerdem: eine Verwaltung, die manchmal größer ist als der Hörsaal, und die Frage, ob ein Lehrling mit Anfang 20 nicht längst weiter ist als so mancher Uni-Absolvent. Wir sprechen in der aktuellen Folge von “Das Weekly” über die blinden Flecken im Bildungssystem – und warum sich der genaue Blick lohnt, bevor über das nächste Sparpaket geredet wird.

Themen dieser Folge:

01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich?
 02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich
 07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis
 07:55 Wo Quoten Sinn machen
 10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema
 12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis
 16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben?
 24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl

„Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria.

Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen.

Jeden Freitag neu, überall, wo es Podcasts gibt.

Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter26 juin 202600:28:22

Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt.

Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei?
Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst.

In dieser Folge:

1:13 Warum so viel Hass auf Musk?
2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf
12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink
13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie
19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei
22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform?
25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs

Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

Warum es kaum noch Frauenpolitik in Österreich braucht19 juin 202600:37:05

„Wir haben mittlerweile eher eine systemische Bevorzugung für Frauen als eine Benachteiligung." – Carmen Treml

Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie sollte längst nationales Recht sein – die Frist dafür ist am 7. Juni verstrichen, ohne dass Österreich liefert. Carmen Treml und Sandra Keplinger schauen sich an, was die Richtlinie für Unternehmen konkret bedeutet, warum der bereinigte Gender Pay Gap in Österreich nur bei 6,2 Prozent liegt statt der oft zitierten 12,6 – und warum es die klassische Frauenpolitik in dieser Form nicht mehr braucht. Außerdem besprechen wir das Gender Equality Paradox oder warum der Equal Pay Day und die Debatte um unbezahlte Care-Arbeit in die falsche Richtung führen.

Themen dieser Folge:

01:30 Die EU-Lohntransparenz-Richtlinie erklärt
03:48 Praxisbeispiel: Was die Richtlinie für Unternehmen bedeutet
07:25 Der Gender Pay Gap: Berufswahl und Teilzeit werden oft ausgeblendet
18:45 Wie sich der Feminismus-Begriff verändert hat
22:46 Das Narbenexperiment: Erwartung erzeugt Diskriminierung
24:50 Gender-Statements in Jobausschreibungen und Frauenförderung
28:22 Mütter, Teilzeit und der echte Pay Gap
30:41 Welche Frauenpolitik braucht es?

Wer bei Wirtschaftsthemen lieber Daten statt Schlagworte will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

Marterbauers Doppelbudget: Keine Konsolidierung, kein Wachstum & kein Sparen12 juin 202600:35:53

Finanzminister Marterbauer hat sein Doppelbudget für 2027/28 präsentiert – und verspricht Konsolidierung. Aber statt echter Reformen gibt es vor allem Steuererhöhungen, verschobene Entlastungen und ein Land, das acht Jahre lang kein Wirtschaftswachstum pro Kopf erreichen wird.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Verhältnis von Ausgaben- zu Einnahmenseite bei der Sanierung nicht passt, was an der Erhöhung der Höchstbeitragsgrundlage problematisch ist, und warum bei Pensionen, Gesundheit und Föderalismus weiterhin nichts passiert. Außerdem: die Mogelpackung bei der Lohnnebenkostensenkung, der Agrardiesel als ÖVP-Klassiker und warum die Regierung sich vor allem eines kauft – Zeit.

Kapitel:

00:00 – Ein Budget in der Krise?
01:58 – Die Schuldfrage und der Vergleich mit Dänemark
04:36 – 5,1 Mrd. Ersparnis – warum das nicht reicht
09:08 – Linke Tasche, rechte Tasche: Der Staat schont sich selbst
14:37 – Unibudgets, Köst und die Höchstbeitragsgrundlage
25:26 – Mogelpackung Lohnnebenkosten und der Ausblick auf 2028


Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.

Wann explodiert die Schulden-Bombe?05 juin 202600:37:05

Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart nicht mit Klartext.

Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien sitzt, sondern in den Landeshauptstädten.

Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert.

Themen dieser Folge:

00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle geraten

04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich die Macht hat

09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs Zukunft sagt 

13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht passiert 

19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz? 

21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer übernehmen

26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der Sparpolitik 

29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229 Milliarden negatives Eigenkapital 

34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler nicht dürfen

🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

Ein weinender Minister und 15.000 gestrichene Gesetze – Argentinien macht vor, was Österreich nicht wagt29 mai 202600:38:45

„Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge

Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck.

Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte.

Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren.

Themen dieser Folge:

00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste

🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

Ramadan statt Unterricht: Wie Migration Österreichs Bildungssystem überfordert22 mai 202600:44:00

„Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold

40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch.

Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat.

Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht.

Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde

Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.

Indien als Wirtschaftsmacht: Was Europa lernen kann15 mai 202600:30:03

Indien und die EU haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen – und Österreichs Bundeskanzler reiste gleich mit einer großen Delegation an. Peter Stadlmüller von der Kronen Zeitung war vor Ort beim AI-Summit in Delhi und Bangalore und berichtet aus erster Hand: Wie modern ist Indien wirklich? Was bedeutet das Abkommen für österreichische Unternehmen? Und was können wir vom indischen Mindset in Sachen KI lernen – während Österreich noch mit Faxgeräten kämpft?


Kapitel

0:00 - Erster Eindruck: Zwischen Armut, Wolkenkratzern und digitalem Wandel
6:15 - Das EU-Indien Freihandelsabkommen – Chance für Österreich?
13:54 - KI-Summit Indien: Chancen-Mindset vs. europäische Regulierungswut
22:02 - KI in der österreichischen Verwaltung – Revolution oder Rohrkrepierer?

Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!

Arm gerechnet – Warum Österreichs Armutszahlen in die Irre führen08 mai 202600:32:18

Jede fünfte Person in Österreich soll arm sein – stimmt das wirklich? Sandra Kepplinger und Ökonomin Carmen Treml rechnen nach und zeigen, warum die meistzitierten Armutszahlen kein Armutsmaß sind, sondern ein Verteilungsmaß. Sie erklären, welcher Indikator tatsächlich etwas über echte Bedürftigkeit aussagt, warum die Gießkannenpolitik den wirklich Betroffenen schadet – und was Financial Literacy mit Armutsbekämpfung zu tun hat.

Kapitel:

00:00 – Armut steigt? Ein kritischer Blick auf die Schlagzeilen

03:33 – Wie die 1,7-Millionen-Zahl zustande kommt – und was sie wirklich bedeutet

08:39 – Der bessere Indikator: Wer ist tatsächlich depriviert?

14:44 – Das beste Mittel gegen Armut: Arbeit, Bildung und Financial Literacy

28:42 – Gießkannenpolitik schadet den wirklich Bedürftigen


Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag. Wenn euch diese Folge zum Nachdenken gebracht hat, abonniert den Podcast und hört nächste Woche wieder rein!

Pensionen, Steuern, Stillstand: Warum die Bürgerliche ihre Wähler verrät – mit Franz Schellhorn01 mai 202600:36:45

„Wir haben immer noch die Illusion, dass wir eine erwachsene Marktwirtschaft sind, aber wir sind eine tiefsozialistisch geführte Republik – egal wer regiert." – Franz Schellhorn

Warum hat die SPÖ mit ihrem schwächsten Wahlergebnis einen taktischen Meistersieg errungen? Wieso jubeln ÖVP und NEOS über eine Lohnnebenkostensenkung, die ihre eigene Klientel bezahlt? Und was hat die Erbschaftssteuer als trojanisches Pferd damit zu tun? Ein Gespräch mit Franz Schellhorn über fehlende Reformen, politisches Versagen bei den dritthöchsten Staatseinnahmen der Eurozone – und die Frage, ob nur noch der Druck von außen das schaffen kann, was die Politik verweigert.

Kapitel: 

01:09 – Erste Einschätzung: Wer hat bei den Budgetverhandlungen gewonnen?

04:08 – Das trojanische Pferd: Erbschaftssteuer und die KöSt-Erhöhung 

08:39 – 5,1 Milliarden vs. 20 Milliarden: Was echte Konsolidierung bedeuten würde 

13:09 – „Hohe Abgabenquote ist Entlastung für den Mittelstand" – eine Chuzpe? 

19:04 – Pensionisten vs. Junge: Wer hat in Österreich eine politische Vertretung? 

27:07 – Wo sind die starken Persönlichkeiten? Schröder-Moment für Österreich 

33:19 – Hoffnung oder Hoffnungslosigkeit: Was kann sich noch bewegen?

🎙️ Das Weekly – Make Austria Think Again erscheint jeden Freitag neu. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jetzt abonnieren auf YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen – damit euch keine Folge entgeht.

Pensionsreform in Österreich: Warum das System wackelt – und was jetzt passieren muss 24 avr. 202600:44:43

„Das Umlagesystem heißt: Das Geld, das wir heute einzahlen, ist morgen schon wieder weg.“ – Hanno Lorenz

In dieser Episode von Das Weekly – Make Austria Think Again  spricht Julian Illsinger mit Ökonom Hanno Lorenz über eines der größten politischen Dauerthemen: die Pensionen in Österreich.
Warum ist das System trotz jahrelanger Warnungen noch immer nicht nachhaltig? Was bedeutet die Demografie fürs Umlagesystem – und warum steigen die Zuschüsse aus dem Budget so stark? Gemeinsam räumen sie mit Mythen rund um „Solidarität“ und „Kapitalmarkt-Risiko“ auf und diskutieren, welche Reformen Österreich wirklich helfen würden – von Pensionsalter & Automatismen bis zur Stärkung der 2. und 3. Säule.

Themen dieser Folge: 

06:14 Warum die staatliche Pension unter Druck steht: Umlagesystem, Demografie, Babyboomer

09:44 Milliarden-Zuschüsse & Budgetproblem: Warum „jeder vierte Euro“ ins Pensionsloch fließt

11:04 Blick ins Ausland: Mercer-Ranking, Skandinavien, Automatismus & höheres Pensionsalter

16:49 Warum Reformen politisch blockiert werden: Populismus, „Generationenspaltung“-Narrativ

30:41 Zweite Säule im Fokus: Generalpensionskassenvertrag, Abfertigung neu, Opt-in

36:20 Dritte Säule & private Vorsorge: Warum sie in Österreich schwach ist – Steuern, Anreize, Vollkasko-Logik

Mehr Einordnung, weniger Aufregung: Das Weekly liefert jeden Freitag fundierte Analysen zu Wirtschaft und Politik – auf YouTube, Spotify und allen Podcast‑Plattformen. Jetzt abonnieren.

Künstliche Intelligenz: Wer entscheidet – Markt, Staat oder Militär?17 avr. 202600:32:58

„Das Blöde ist, dass all diesen KI-gestützten Lösungen halt irgendwo der moralische Kompass fehlt." – Andreas Grassl

Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Wirtschaft – sie verändert, wie Kriege geführt werden. Und die Frage, wer dabei die Regeln setzt, ist offener denn je.

In dieser Folge von Das Weekly spricht Host Sandra Keplinger mit Andreas Grassl, geopolitischem Analyst, und Vitus Ortner, wissenschaftlichem Mitarbeiter bei der Agenda Austria, über den spektakulären Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Kriegsministerium, autonome Waffensysteme, Chinas Rolle im KI-Rennen – und warum Europa vielleicht doch nicht so abgehängt ist, wie man meinen könnte.

Themen dieser Folge:

1:47 – Anthropic vs. Pentagon: Was steckt hinter dem Konflikt? 

4:32 – Autonome Waffensysteme: Die Ukraine testet den Ernstfall 

7:18 – KI ohne moralischen Kompass – und was das im Krieg bedeutet 

9:02 – Anthropics zurückgehaltenes Modell & Project Glasswing 

11:55 – China, DeepSeek und das Chip-Embargo 

17:15 – Europas Rolle: ASML, AI Act & der Brüssel-Effekt 

19:46 – Geschäftsmodelle, Brain Drain & Europas KI-Nischen 

26:30 – Energie als Achillesferse: Kann Europa im KI-Rennen mithalten?

Fundierter Überblick statt Schlagzeilen-Rauschen: Das Weekly erscheint jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt abonnieren.

Steuerlast am Limit, Budget am Kipppunkt – Österreich im Reformstau10 avr. 202600:42:48

„Mehr als 50 Prozent der Wirtschaftsleistung geht am Ende an den Staat. Das ist für eine Marktwirtschaft nicht mehr wirklich tragbar.” – Hanno Lorenz

Mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs landet beim Staat – und trotzdem wächst das Defizit, bleiben Reformen aus, und irgendwo in der Mitte der 2030er Jahre droht ein Kipppunkt, der alles verändert. Sandra Kepplinger spricht mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, wie viel Steuerlast ein Land eigentlich tragen kann, warum das Budget strukturell aus dem Ruder läuft – und was die Politik seit Jahrzehnten konsequent vermeidet.

Themen dieser Folge:

04:54 Defizit 4,2 % – besser als erwartet, aber kein Grund zur Entwarnung
09:07 Wer zahlt wirklich? Die Verteilung der Steuerlast in Österreich
13:17 Der Kipppunkt 2035 – warum Österreich bald Überschüsse erwirtschaften muss
16:21 Reformstau der großen Koalition – keine Kammer für die NEOS
24:33 Wie Österreich 30 Milliarden sparen könnte
29:06 Pensionen: Die größte Zeitbombe im Budget
34:00 Zweite und dritte Säule – warum Kapitalmarkt keine Bedrohung ist
40:42 Schweden, Dänemark, Schweiz – was Österreich von anderen lernen könnte

🎙️ Jeden Freitag neu
Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du verstehen willst, warum Österreich trotz Rekordsteuereinnahmen nicht aus dem Defizit herauskommt – und was der Kipppunkt Mitte der 2030er Jahre für dich und dein Geld bedeutet. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

Wohnen mit Mietpreisbremse: Privileg für Insider, Falle für alle anderen03 avr. 202600:37:22

„Dann heißt es immer, es werden nur noch Luxuswohnungen gebaut. Ja, warum denn? Weil ich alle anderen kaputt reguliert habe." – Jan Kluge

Österreich hat gerade die nächste Runde seiner 100-jährigen Interventionsspirale eingeläutet: Mit dem einem neuerlichen Preiseingriff manipuliert die Dreierkoalition nun auch den freien Mietmarkt. Doch wem nützt das wirklich?

Host Sandra Keplinger spricht mit Ökonom Jan Kluge, dem Wohnexperten der Agenda Austria, darüber, warum die Mietpreisbremse vor allem jenen hilft, die ohnehin schon günstig wohnen – und warum sie für alle anderen den Wohnungsmarkt weiter austrocknet. Von der Kaiserlichen Mieterschutzverordnung 1917 bis zur heutigen Zweiklassengesellschaft zwischen Mieteradel und freiem Markt: Eine ehrliche Analyse, die niemand hören will – aber alle hören sollten.

Themenübersicht:

01:55 Spritpreisbremse, Lebensmittelmehrwertsteuer, Mietpreisdeckel – was treibt die Regierung eigentlich sonst noch 

03:48 Wo sich die Österreicher bei den Ausgaben fürs Wohnen im europäischen Vergleich befinden 

05:45 1917: Das Provisorium, das nie endete. Wie eine Kriegsnotmaßnahme zum Dauerzustand wurde 

08:01 So funktioniert die Interventionsspirale 

13:14 Die statistische Zweiklassengesellschaft in Wien: Warum viele günstig wohnen, die es eigentlich gar nicht bräuchten 

20:02 Warum Neuverträge immer teurer werden müssen 

22:05 Wien vs. London: Warum Österreicher nicht kaufen 

25:43 Die Stadt schaut auf Dich: Das politische Kalkül hinter dem System

Jeden Freitag neu – überall, wo es Podcasts gibt. Abonniere Das Weekly – Make Austria Think Again, wenn du Wirtschaft und Politik verstehen willst, bevor dir jemand erklärt, was du denken sollst. Fundiert. Unabhängig. Unbequem.

👉 Spotify | Apple Podcasts | Youtube & überall wo's Podcasts gibt

Das Erbschaftssteuer-Märchen: Warum sie kaum etwas bringt und trotzdem gefordert wird27 mars 202600:27:38

“Eine Erbschaftssteuer trifft vor allem Unternehmen – und damit langfristig unseren ganzen Wirtschaftsstandort. Nicht diese paar Superreichen, wie es in der öffentlichen Meinung immer verkauft wird.” – Carmen Treml

Finanzminister Markus Marterbauer sorgt mit einer steilen These für Aufregung: Erbschaftssteuern seien die liberalste Idee, die man sich vorstellen kann – und kein Ökonom sei dagegen. Wirklich?

In dieser Folge von Das Weekly – Make Austria Think Again nimmt Host Sandra Keplinger gemeinsam mit Ökonomin Carmen Treml die Aussagen des Finanzministers unter die Lupe. Ist eine Erbschaftssteuer wirklich das Gerechtigkeitsinstrument, als das sie verkauft wird? Oder ist sie vor allem politisches Theater – während Österreichs echtes Haushaltsproblem ungelöst bleibt?

Themen:

01:07 Was sagen liberale Ökonomen wirklich? Hayek, Friedman & die österreichische Schule

03:08 Der entscheidende Haken: Erbschaftssteuer braucht ein Gesamtsteuerkonzept

05:04 Wen trifft die Erbschaftssteuer wirklich – und wen nicht?

07:29 Österreichs Einnahmen- vs. Ausgabenproblem

09:20 2029 und die Verfassungsmehrheit: Politisches Wunschdenken?

11:49 ÖVP, Bauern & Betriebe: Warum so viele Ausnahmen nötig wären

13:39 Red Bull als Fallbeispiel: Was passiert, wenn große Unternehmen zahlen müssen?

17:18 Steigt die Vermögenskonzentration wirklich? Was die Daten zeigen

20:50 Das eigentliche Problem: Faktor Arbeit, Eigentümerquote & der Mittelstand

🎙️ Jeden Freitag neu – abonniere Das Weekly!

Du willst wirtschaftspolitische Debatten nicht einfach konsumieren, sondern wirklich verstehen? Das Weekly liefert dir jede Woche die Argumente, die in der öffentlichen Diskussion fehlen – klar, pointiert und ohne Schönfärberei.

➡️ Jetzt abonnieren auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt – damit du jeden Freitag als Erster weißt, worüber Österreich eigentlich reden sollte.

Journalismus in Österreich: Zu links, zu einseitig, zu staatsnah?20 mars 202600:38:42

Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.

Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.

Themen dieser Episode:

01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich? 

03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten 

06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde 

09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist 

13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien 

16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung 

18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen 

20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen 

24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus? 

27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien

Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek

Spritpreise, Inflation und Politik: Warum der Staat Preise nie kontrollieren kann13 mars 202600:29:13

„Eine Preisdecke bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“ – Sandra Keplinger

Wenn der Staat die Preise kontrollieren will, klingt das für viele zunächst einmal fürsorglich. In Wahrheit ist es jedoch oft das Gegenteil der Fall: Preiseingriffe bekämpfen nicht die Ursache, sondern das Symptom und verschärfen letztlich Knappheit, Fehlanreize und Inflation.

In Folge #7 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit dem Ökonomen Hanno Lorenz über die österreichische Obsession, immer wieder in Preise einzugreifen – sei es bei Sprit, Mieten, Strom oder Lebensmitteln. Es geht um den Irrglauben der „Gierflation”, um die Funktion von Preisen als Knappheitssignal und um die Frage, warum der Staat so oft glaubt, Millionen individueller Entscheidungen besser ersetzen zu können als der Markt.

Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte über steigende Spritpreise nach der Schließung der Straße von Hormus. Anstatt die Wirkung von höheren Preisen zuzulassen, wird in Österreich reflexartig nach Preiskommissionen, Transparenzdatenbanken und Eingriffen gerufen. Genau darin sehen wir das Problem. Dabei wäre die Lösung so einfach...

Themen & Timecodes:

00:49 Spritpreise nach Hormus-Schließung: Warum der Staat reflexhaft eingreifen will 
02:36 Preiskommission, Wettbewerbsbehörde und die österreichische Kontrollkultur 
03:21 Warum beim Benzin niemand über die 50 Prozent Steuern spricht 
06:36 Warum temporäre Steuersenkungen oft nur Bürokratie und neue Probleme schaffen
08:31 Hohe Margen, Investitionen und warum Preise ein Signal für Knappheit sind
10:55 Carl Menger, das Glas Wasser in der Wüste und der subjektive Wert
14:10 Planwirtschaft, Preisdeckel und die Lehren aus der Sowjetunion
25:40 Hohe Arbeitskosten, Staatsgläubigkeit und warum man den Markt nicht ausschalten kann

Warum Preise steigen – und warum Politik sie nicht senken kann. Die ganze Diskussion im Podcast „Das Weekly“. Überall, wo es Podcasts gibt.

Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber

Krieg gegen den Iran: Ölpreis, Regime Change und die Folgen für Europa06 mars 202600:31:04

„Ich bin sehr froh darüber, dass die Berufsbezeichnung ‚brutaler Diktator‘ inzwischen etwas gefährlicher geworden ist.“ – Vitus Ortner

Die USA und Israel greifen den Iran an, und die zentralen Fragen lauten: Geht es um das Atomprogramm, geopolitische Machtinteressen im Nahen Osten oder tatsächlich um einen möglichen Regimewechsel in Teheran? Gleichzeitig steht viel auf dem Spiel: Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur sowie auf die Straße von Hormus könnten auch Europa treffen. Sandra Keplinger und Vitus Ortner analysieren die möglichen Interessen Washingtons, warum der Ölpreis bislang überraschend stabil bleibt, welche wirtschaftlichen Folgen dieser Konflikt haben könnte und warum die Rufe nach Völkerrecht den Diktatoren in die Hände spielen.

Timecodes:

02:24 Fünf verschiedene US-Narrative für denselben Krieg 05:19 Kriegsrhetorik und deren Hintergründe 06:34 Erratischer Iran? Die lange Liste der Angriffsziele 12:56 Angriffe auf Öl- und Energieinfrastruktur 13:18 Warum der Ölpreis überraschend stabil bleibt 15:14 Folgen für Europas Energieversorgung 19:28 Regime Change und mögliche Flüchtlingsbewegungen

Das Weekly – Make Austria Think Again. Analysen zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

1 Jahr Dreierkoalition: Wählerverluste trotz Schonprogramm27 févr. 202600:30:38

“Es war immer die These: Jede Regierung die reformiert, verliert. Und jetzt verliert die Regierung ohne Reform.” – Franz Schellhorn

Ein Jahr Dreierkoalition – und die politische Bilanz ist mager: kaum umgesetzte Reformen, viele Absichtserklärungen. In dieser Folge diskutiert Host Sandra Keplinger mit Franz Schellhorn und Jan Kluge darüber, warum das erste Regierungsjahr – normalerweise das Zeitfenster für große Reformschritte – weitgehend ungenutzt blieb. Außerdem geht es um die Rolle der NEOS in der Koalition und warum der kleinste gemeinsame Nenner – das Verhindern der FPÖ in der Regierung – eben diese so stärkt.

Themen & Timecodes:

  • 2:46 Reformbilanz: wenige Maßnahmen, viele Absichtserklärungen
  • 3:56 Klimabonus vs. CO₂-Steuer: Entlastung gestrichen, Steuer bleibt
  • 5:07 Warum die Ablehnung zunimmt: höhere Abgaben, kaum Ausgabenkürzungen
  • 6:36 Wieviel Sinn macht das Regieren mit Blick auf die Wiederwahl?
  • 9:03 NEOS: Was von der Reformbewegung übrig ist
  • 13:11 Politischer Aschermittwoch: Themenverschiebung Richtung Wirtschaft
  • 18:05 Shrinkflation-Gesetz: Regulierung als politischer Reflex
  • 20:17 FPÖ und die Wirtschaft: interne Spannungen zwischen liberal und interventionistisch
  • 28:43 Schlussfrage: Ist die Reformvermeidung der beste Wahlhelfer der FPÖ?

Das Weekly – Make Austria Think Again. Eine Produktion des Agenda Austria Studio. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge: Email an podcast@agenda-austria.at

Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Kurier / F. Gruber

Regulierung, Bürokratie, Lobbyismus: Wie wir den Teufelskreis durchbrechen20 févr. 202600:26:26

„Du schaffst Regulierung, die erzeugt Bürokratie – und das provoziert Lobbying.“

In dieser Folge von „Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Host Sandra Keplinger mit Jan Kluge darüber, warum Entbürokratisierung politisch so gut klingt, in der Realität aber fast nie umgesetzt wird. Warum jede neue Regel neue Privilegien schafft. Warum Lobbyismus kein Zufall ist, sondern die logische Konsequenz dichter Regulierung. Und warum echter Bürokratieabbau nur funktioniert, wenn man nicht nur Gesetze streicht, sondern wenn die Realpolitik den Mut findet, sich mit dem Verwaltungsapparat anzulegen.

Von der EU-„Simplification“ über Mises’ Bürokratietheorie bis zur 90-Zentimeter-Barbe in Oberösterreich: In dieser Folge wird gezeigt, wie Regulierung Wirtschaft und Politik immer enger verstrickt – und warum dieser Teufelskreis nur durch echten Reformwillen durchbrochen werden kann.

Themen & Timecodes:

1:10 Mehr EU-Rechtsakte trotz Entbürokratisierungs-Versprechen 

3:12 Musk vs. Milei: Zwei unterschiedliche Reformansätze 

6:20 Warum Bürokratien systematisch wachsen 

10:09 Mises: Warum Bürokratie im Staat notwendig ist – im Markt aber problematisch 

12:23 Lobbying in Brüssel 

15:10 Österreichisches Goldplating und das Pickerl-Argument 

21:48 Die 90-cm-Barbe: Wenn Regulierung kafkaesk wird

Wenn euch die Folge gefällt, abonniert Das Weekly, lasst uns eine Bewertung da – und schreibt uns, welches Bürokratie-Beispiel euch zuletzt zur Weißglut gebracht hat.

Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber

Österreich auf Platz 182: Der Staat ist zu groß geworden13 févr. 202600:38:07

„Wir haben die höchsten Staatsausgaben der Geschichte – und landen im Wachstumskeller.“

Der IWF prognostiziert für Österreich ein Wirtschaftswachstum, das uns auf Platz 182 von 189 Ländern bringt. Ein Land mit 55 Prozent Staatsquote, Rekord-Sozialausgaben und viert höchsten Staatseinnahmen in Europa – und trotzdem kaum Dynamik. Zufall? Oder ist der Staat längst vom Schiedsrichter zum dominanten Spieler geworden? Darüber sprechen Host Sandra Keplinger und Agenda-Austria-Direktor Franz Schellhorn in Folge #3 von „Das Weekly – Make Austria Think Again“.

Themen & Timecodes:

01:11 IWF-Prognose: Österreich nur Platz 182 im Wachstumsranking 

02:04 55 % Staatsquote – warum hohe Ausgaben kein Wachstum garantieren 

05:08 31 % Sozialausgaben – treffen wir überhaupt noch die Bedürftigen? 

09:04 Wie viel Staat tut gut? Wake Up Call kommt mit der Selbstständigkeit 

13:06 Wie der Staat bei der Gehaltserhöhung mitschneidet 

15:14 Würde sich Karl Marx im heutigen Österreich wohl fühlen? 

18:17 Warum Österreich Corona nicht vernünftig aufarbeitet. 

20:40 Gießkanne 2.0 

22:48 Warum jede Partei populistisch agiert. 

26:32 SPÖ-Kanzler war Geburtshelfer der Agenda Austria 

36:20 Community-Feedback

Wenn dir diese Analyse gefällt, abonniere „Das Weekly – Make Austria Think Again“ auf Spotify, Apple Podcasts oder YouTube – und teile die Folge mit jemandem, der noch immer glaubt, mehr Staat löst jedes Problem.

Spar-Bluff: „Budget-Erfolg“ geht auf Kosten der Steuerzahler06 févr. 202600:29:32

Die Regierung verkauft ein Defizit von 14,4 Milliarden als Erfolg. In Folge #2 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit Ökonom Hanno Lorenz darüber, warum man sich unter diesen großen Beträgen kaum noch etwas vorstellen kann, wie die Steuerkultur in Österreich den Steuerzahler immer mehr in die Mangel nimmt und warum Politik und Interessenvertreter generell zurückhaltend beim Sparen sind.

Timecodes & Themen:

00:42 „Budgeterfolg“ trotz 14,4 Mrd. Defizit?
02:54 Sparen vs. „weniger mehr ausgeben“: Die Rhetorik hinter dem Sparpaket 06:50 Kalte Progression: Kurz erklärt – und warum sie keine Gegenfinanzierung braucht
08:23 Steuerkultur: Der Staat betrachtet Mehreinnahmen als Selbstverständlichkeit
12:37 Mehrwertsteuer auf Lebensmittel: Entlastung oder Populismus? 16:02 Warum das Maastricht-Verfahren ineffizient ist
26:37 Die Reform, die Schweden saniert hat, aber in Österreich fehlt

Wir freuen uns über Feedback und Themenvorschläge, Mail an: [podcast@agenda-austria.at]. Wenn dir die Folge gefallen hat, lass uns ein Abo oder eine Bewertung da.

Das Weekly – Make Austria Think Again, eine Produktion des Agenda Austria Studio. Jeden Freitag, überall, wo es Podcasts gibt.

(Produktion: Domotion, Coverfoto: Kurier / F. Gruber, Musik: Audiofunnel)

Klima raus, Realität rein: Kulturwandel in Davos30 janv. 202600:30:40

„Wir arbeiten uns an Trump ab – fast schon pathologisch. Aber wo ist das grüne Wachstum?“

„Green New Scam?“ – So nennt Donald Trump den Green New Deal. In Folge #1 von „Das Weekly“ werfen Host Sandra Keplinger und Agenda Austria Direktor Franz Schellhorn einen Blick nach Davos: Der Ton hat sich gedreht, statt Nachhaltigkeit stehen Sicherheits- und Energiepolitik auf dem Programm – und es bleibt die nüchterne Frage: Was hat Europas grüne Transformation tatsächlich gebracht?


Themen dieser Episode:

– Culture Shift in Davos: Klima ist nicht mehr der Hauptdarsteller

– Grünes Wachstum? In Europa eher grünes Schrumpfen – mit Wohlstandsverlusten?

– „Wir betreiben Energiepolitik wie eine Religion“

– Warum Atomkraft für Grüne bis heute ein Tabu bleibt?

– CO2-Bilanz: Europas moralische Vorreiterrolle spart global nichts, während Emissionen weiter steigen?

– Europas Standortproblem: Teure Energie, Überregulierung und Bürokratie töten Innovationsgeist?

– Schwarz-Weiße Welt: Muss man immer FÜR oder GEGEN Trump sein?

– Die Vision von Nvidia-Boss Jensen Huang für Europas Industrie

 

Das Weekly – Make Austria Think Again.

Jeden Freitag: Orientierung in Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Agenda Austria Studio. Für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Für alle, denen Fakten wichtiger sind als gefühlte Wahrheiten.

Abonnieren nicht vergessen.

Das Weekly | Teaser27 janv. 202600:00:34

Das Weekly – Make Austria Think Again.

Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. 
Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.

Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

© My Podcast Data · Projet indépendant · Données issues d'Apple & Spotify