Explorez tous les épisodes du podcast 20 Minuten. Der Audio-Impuls.
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| Radio & Gen Z: Wie ein starkes Medium neue Chancen nutzen kann | 01 sept. 2026 | 00:19:55 | |
In dieser Folge von „20 Minuten. Der Audio-Impuls.“ spricht Tobias Lammert mit Julia Nielsen darüber, wie die Gen Z Radio wahrnimmt und welche Chancen sich daraus für die Zukunft des Mediums ergeben. Julia Nielsen hat sich in ihrer Maturaarbeit intensiv mit Gen Z und Radio beschäftigt. Dabei zeigt sich: Audio spielt im Alltag ihrer Generation eine wichtige Rolle – ob Musik über Streamingdienste, Gespräche im Podcast oder kurze Impulse über TikTok. Und auch Radio ist präsent: im Auto, bei der Arbeit, im Fitnessstudio oder unterwegs. Doch welche besonderen Stärken kann Radio nutzen, um junge Menschen noch gezielter anzusprechen? Und was kann das Medium von den Audio-Gewohnheiten der Gen Z lernen, ohne dabei seine eigenen Qualitäten aufzugeben? Ein Gespräch über neue Chancen, veränderte Hörgewohnheiten und darüber, wie Radio seine Stärken für die nächste Generation ausspielen kann. Dabei geht es nicht um ein Gegeneinander von Gen Z und Radio. Während Social Media den Blick auf die ganze Welt richtet, kann Radio Nähe zum eigenen Umfeld schaffen. Ergänzende Einordnung: Die beschriebenen Erwartungen zeigen sich auch in jungen WDR-Angeboten. 1LIVE DIGGI ist ein digitaler Kanal für junge Zielgruppen. Formate wie Fragenhagel, Green or Red Flag, 99 Problems mit Felix Lobrecht, Generation Gag und die 1LIVE-Reihe 4 Dinge über zeigen, wie junge Ansprache schneller, persönlicher, alltagsnäher und stärker community-orientiert funktionieren kann. Worum es in dieser Folge geht Weshalb selbstbestimmte Mediennutzung die Erwartungen an Radio verändert Wie Radio durch Überraschung und Entlastung relevanter werden kann Welche Rolle regionale Themen, bekannte Stimmen und Gemeinschaft spielen Wie digitale Kanäle, Social-Formate, Events und Community-Angebote Radio ergänzen können Zentrale Erkenntnis Über den Gast Mehr Infos 1LIVE DIGGI: 1LIVE Fragenhagel: 1LIVE 99 Problems mit Felix Lobrecht: 1LIVE Generation Gag: 1LIVE Videos: Über den Host Impressum & Kontakt | |||
| Wie eve.AI Radiospots vor der Ausstrahlung besser bewertbar macht | 04 août 2026 | 00:22:11 | |
In dieser Folge von „20 Minuten. Der Audio-Impuls.“ spricht Tobias Lammert mit Carmen Schenkel und Oliver Spitzer über eve.AI – und über die Frage, wie sich die emotionale Wirkung von Radiospots schon vor der Ausstrahlung besser einschätzen lässt. Ausgangspunkt ist ein bekanntes Problem in der Radiowerbung: Viele Spots sollen auffallen, sind laut, voll oder stark auf kurzfristige Aktivierung ausgerichtet. Doch laut ist nicht automatisch wirksam. Ein Spot kann Aufmerksamkeit erzeugen und trotzdem an Marke, Zielgruppe oder Umfeld vorbeigehen. Carmen Schenkel und Oliver Spitzer zeigen, warum genau hier emotionale Spotanalyse relevant wird. eve.AI verbindet Emotionsforschung, psychologische Erkenntnisse und KI, um Radiospots vor dem Einsatz im Markt zu analysieren. Besonders wichtig: In die KI sind sehr viele Daten eingeflossen, die September über Jahre hinweg in der Emotionsforschung erhoben hat. Es geht also nicht um eine KI, die nur Sprache oder Muster aus dem Netz verarbeitet, sondern um eine Anwendung, die auf konkreten Erkenntnissen aus Emotionsmessung, Wahrnehmungsforschung und vielen analysierten Werbemitteln aufsetzt. Dafür wird der Spot hochgeladen und mit einem kurzen Briefing versehen: Was ist das Ziel? Welche Zielgruppe soll erreicht werden? Wo und in welchem Umfeld soll der Spot laufen? Anschließend analysiert eve.AI, wie der Spot emotional performt und wo Optimierung möglich ist. Die Analyse kann zeigen, ob ein Spot Aufmerksamkeit erzeugt, ob Botschaften transportiert werden, ob genug Raum für Wirkung bleibt und ob der Spot zur Marke und zum Umfeld passt. Worum es in dieser Folge geht Zentrale Erkenntnis Über die Gäste Oliver Spitzer ist ebenfalls Geschäftsführer von September Strategie & Forschung und Mitbegründer von eve.AI. Er ordnet ein, warum emotionale Spotanalyse für Kunden, Marken und Radiowerbung relevant ist – und warum klassische Kriterien wie Gefallen, Bauchgefühl oder Erinnerung allein nicht ausreichen. Mehr Infos Über den Host Impressum & Kontakt WDR mediagroup GmbH | |||
| Warum wir Radiospots oft nach den falschen Kriterien bewerten | 07 juil. 2026 | 00:18:51 | |
In dieser Folge von „20 Minuten. Der Audio-Impuls.“ spricht Tobias Lammert mit Oliver Spitzer über eine zentrale Fehlannahme in der Bewertung von Radiowerbung: Ein Spot ist nicht automatisch wirksam, nur weil er auffällt, gefällt oder erinnert wird. Oliver Spitzer beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Emotionsforschung, Markenwirkung und der Frage, wie Kommunikation tatsächlich wahrgenommen wird. Sein klarer Befund: Werbewirkung beginnt nicht bei Erinnerung oder Verständnis, sondern bei Emotion. Denn jede Kommunikation löst etwas aus – ob geplant oder ungeplant. Oder, wie er es in der Folge zuspitzt: Man kann nicht nicht emotionalisieren. Im Gespräch geht es darum, warum Radio in der Kreation und Bewertung oft zu kurz gedacht wird. Oliver Spitzer beschreibt, dass Radio lange als Medium verstanden wurde, das Menschen auf dem letzten Meter noch schnell anschreien soll. Das funktioniert zwar in bestimmten Fällen, verschenkt aber enormes Potenzial: Radio kann Vertrauen erzeugen, Relevanz schaffen, Nähe aufbauen und Marken emotional aufladen. Ein zentraler Punkt der Folge: Gute Radiowerbung ist nicht lauter, sondern präziser. Ein Spot muss Aufmerksamkeit erzeugen, aber das gelingt nicht nur durch Lautstärke. Manchmal wirkt gerade das Gegenteil stärker: ein leiser Moment, ein ungewöhnlicher Einstieg, ein Spot, der im Werbeblock anders klingt als alle anderen.
Warum Aufmerksamkeit noch kein Wirkungsnachweis ist
Ein guter Radiospot muss nicht nur gehört werden. Er muss das richtige Gefühl für die Marke auslösen. Oder anders formuliert:
In der nächsten Folge geht es um eve.AI: Wie kann KI helfen, die emotionale Wirkung von Radiospots schon vor der Ausstrahlung besser einzuschätzen? Gemeinsam mit Carmen Schenkel und Oliver Spitzer spricht Tobias Lammert darüber, wie emotionale Spotanalyse funktioniert und welchen konkreten Nutzen sie für Kunden, Kreation und Mediaplanung haben kann.
Oliver Spitzer ist Geschäftsführer von September Strategie & Forschung sowie Mitbegründer von eve.AI und beschäftigt sich mit Emotionsforschung, Markenwirkung und Werbewirkung. Mit seinem Team analysiert er, was Kommunikation emotional auslöst – von Sympathie und Vertrauen bis zu Relevanz, Stress oder Skepsis. Im Gespräch erklärt er, warum klassische Messgrößen wie Erinnerung oder Gefallen nicht ausreichen, um Radiowerbung wirklich zu bewerten.
Tobias Lammert ist Geschäftsführer der WDR mediagroup. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der strategischen Rolle von Audio in Marketing, Media und Markenkommunikation. Gemeinsam mit seinen Gästen ordnet er aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, wie Unternehmen Audio wirkungsvoll für Markenführung und Kommunikation einsetzen können.
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| Die unterschätzte Zielgruppe: Warum 50+ im Marketing falsch verstanden wird | 04 mai 2026 | 00:20:40 | |
In dieser Folge von 20 Minuten. Der Audio-Impuls spricht Tobias Lammert mit Ines Imdahl, Geschäftsführerin und Mitgründerin des Rheingold Salons, über eine der größten Fehlannahmen im Marketing: die systematische Unterschätzung der Zielgruppe 50 plus. Ausgangspunkt ist ein klarer Befund: Während sich Marketing und Media seit Jahrzehnten stark an der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen orientieren, bleibt die Generation 50+ weitgehend undifferenziert betrachtet – obwohl sie die größte, finanzstärkste und konsumfreudigste Gruppe in Deutschland ist. Ines Imdahl zeigt, warum dieses Ungleichgewicht nicht nur ein strategischer Fehler ist, sondern auch konkrete Auswirkungen auf Kreation und Mediaplanung hat. Werbung bildet diese Zielgruppe häufig verzerrt ab – als hilfsbedürftig, digital überfordert oder eindimensional. Gleichzeitig zeigt die Forschung ein völlig anderes Bild: 50+ ist erfahren, entscheidungsstark, markenoffen und bereit für Neues. Ein zentraler Punkt der Folge: Audio spielt hier eine besondere Rolle. Die Zielgruppe ist aufmerksam, hört Werbung bewusster und bringt die kognitive Bereitschaft mit, sich mit Botschaften auseinanderzusetzen – ein klarer Vorteil gegenüber jüngeren Zielgruppen mit geringerer Aufmerksamkeitsspanne.
Warum die Zielgruppe 50+ im Marketing strukturell unterschätzt wird
Die Zielgruppe 50+ ist kein Randsegment, sondern ein zentraler Wachstumstreiber für Marken – wird aber durch veraltete Zielbilder und vereinfachte Kommunikation systematisch falsch adressiert. Oder anders formuliert:
Den angesprochenen Vortrag von Ines Imdahl auf der DMEXCO finden Sie hier: https://player.vimeo.com/video/1121179123
Ines Imdahl ist Geschäftsführerin und Mitgründerin des Rheingold Salons. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit tiefenpsychologischer Marktforschung und analysiert, wie Menschen Entscheidungen treffen, Marken wahrnehmen und Kommunikation wirkt. Ihr aktueller Fokus liegt auf der Zielgruppe 50+, die sie differenziert und jenseits gängiger Klischees untersucht. Tobias Lammert ist Geschäftsführer der WDR mediagroup. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der strategischen Rolle von Audio in Marketing, Media und Markenkommunikation. Gemeinsam mit seinen Gästen ordnet er aktuelle Entwicklungen ein und zeigt, wie Unternehmen Audio wirkungsvoll für Markenführung und Kommunikation einsetzen können.
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